Newswire 03. Nov. 2026 GNW-News: Bull und Schwarz Digits, eine deutsch-französische Allianz für Europas digitale Souveränität ^Paris, Frankreich, und Berlin, Deutschland - 3. November 2026 - Bull (https://www.bull.com/en/), ein führendes Unternehmen im Bereich High- Performance-Computing und KI, und Schwarz Digits (http://invalid.uri), die IT- und Digitalsparte der Schwarz Gruppe, geben heute die Unterzeichnung einer Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) bekannt, um ein unabhängiges, sicheres europäisches Ökosystem für KI- und Cloud-Infrastruktur aufzubauen - von den Servern über die Softwareplattform bis hin zur integrierten Systemlösungen. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, europäischen Organisationen - insbesondere in regulierten und strategischen Branchen - die Entwicklung, den Einsatz und die Skalierung von KI und Unternehmens-Computing zu ermöglichen, während sensible Daten, Infrastruktur und Betriebsabläufe unter europäischer Gerichtsbarkeit und Kontrolle bleiben. Schaffung der physischen Grundlage für europäische Souveränität Die Partner planen die Entwicklung einer leistungsstarken, souveränen KI- Architektur, bei der sie ihre jeweiligen Stärken bündeln, um eine sichere, groß angelegte KI-Infrastruktur in Europa aufzubauen. Schwarz Digits wird über STACKIT seine sichere Cloud-Infrastruktur einbringen und damit ein souveränes europäisches digitales Ökosystem bereitstellen, während Bull sein Fachwissen im Bereich KI sowie seine Erfahrung im High-performance Computing bei Großprojekten einbringen wird. Die Server werden im Bull-Werk in Angers gefertigt und basieren auf europäischen Fertigungskapazitäten für skalierbare KI-Infrastrukturen. Ergänzt wird dies durch umfassende Expertise in Direct Liquid Cooling (DLC) und der Implementierung großskaliger KI-Systeme. So entsteht die Grundlage für leistungsstarke KI-Anwendungen und Workloads im großen Maßstab, verbunden mit höchster Energieeffizienz und größerer digitaler Souveränität. Europäische KI für Unternehmen Die Einführung der BullSequana-KI-Plattform auf dem STACKIT Marketplace wird deren Verfügbarkeit für Kunden aus der Wirtschaft und dem öffentlichen Sektor beschleunigen und ihnen über eine offene und modulare Umgebung Zugang zu KI- Softwareplattformen und -Lösungen unter europäischer Rechtshoheit ermöglichen. Über die Infrastruktur hinaus sind in Europa konzipierte und entwickelte Softwarefunktionen ein entscheidender Bestandteil des KI-Stacks. Sie helfen Organisationen dabei, die Einführung von KI zu beschleunigen und gleichzeitig die Kontrolle über ihre Daten und Technologieentscheidungen zu behalten. Die Nachfrage nach souveränen Cloud-Lösungen wächst rasant, angetrieben durch geopolitische Entwicklungen, regulatorische Anforderungen und den Wunsch von Unternehmen und Behörden nach größerer digitaler Souveränität. Gemeinsame Innovation für Europas digitale Zukunft Über diese ersten Initiativen hinaus planen Bull und Schwarz Digits, gemeinsam Serverlösungen auf Basis der Standards des Open Compute Project (OCP) zu entwickeln und dabei ihre jeweilige Infrastruktur- und Engineering-Kompetenz zu bündeln. Die Zusammenarbeit soll zudem wichtige Vorhaben wie die Integration von SAP-RISE und groß angelegte HPC-Projekte vorantreiben sowie Möglichkeiten für eine gemeinsame Integration von Quantencomputing ausloten. Damit schafft die Partnerschaft die Grundlage, um die gemeinsame Innovationsarbeit künftig auf weitere Technologiefelder auszuweiten Emmanuel Le Roux, CEO von Bull ?Aufbauend auf unserer Erfahrung in den Bereichen KI und Hochleistungsrechnen sowie auf der Cloud-Infrastruktur von STACKIT wollen wir europäischen Organisationen Fähigkeiten an die Hand geben, die sie selbst bereitstellen und steuern können - sei es zur Beschleunigung der KI-Einführung oder zur Skalierung der Unternehmens-IT. Diese Zusammenarbeit unterstreicht erneut Bulls Engagement für den Ausbau einer europäischen KI-Infrastruktur, neben anderen Initiativen und Ökosystemen, an denen wir europaweit aktiv beteiligt sind. Diese Partnerschaft, die zum Aufbau einer souveränen digitalen Infrastruktur in Euro...
aktiencheck.de Redaktion 02. Nov. 2026 Allianz Aktie vor den Quartalszahlen: Starke Gewinne, hohe Erwartungen Die Allianz geht operativ stark in die Quartalszahlen am 12. November, doch der rückläufige Anteilseignergewinn wirft Fragen auf.
Newswire 30. Okt. 2026 ROUNDUP 3: EU und Kanada schmieden Allianz für die Zukunft (Aktualisierung: 3. Absatz, letzter und vorletzter Satz: Carney-Zitat ergänzt; 11. Absatz: Beitrag Kanadas ergänzt) MONTREAL/BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die Europäische Union und Kanada rücken angesichts wachsender geopolitischer Spannungen und des schwierigen Verhältnisses zu den USA noch enger zusammen und schmieden eine "Allianz für die Zukunft". Zum Abschluss eines zweitägigen Gipfels im kanadischen Montreal brachten beide Seiten zahlreiche neue Projekte auf den Weg. Sie sollen etwa die Abhängigkeit von Großmächten wie China und den USA bei Künstlicher Intelligenz (KI) und kritischen Rohstoffen reduzieren. Zudem ist die Hoffnung, dass so auch der eigene Einfluss in der internationalen Politik gestärkt werden kann. "Die Verbindung zwischen der Europäischen Union und Kanada wird die engste, tiefste und einzigartigste sein, die es gibt", erklärte EU-Ratspräsident António Costa bei den Gipfelgesprächen mit Kanadas Premierminister Mark Carney. Bundeskanzler Friedrich Merz schrieb während einer Asienreise aus der Ferne: "Heute beginnen wir - die Europäische Union und Kanada - ein neues Kapitel in unseren Beziehungen." Die beispiellose Initiative werde alle Aspekte der Partnerschaft umfassen: Sicherheit und Verteidigung, Wachstum und Beschäftigung, nachhaltige Entwicklung und zwischenmenschliche Kontakte. Merz machte mit seiner Erklärung allerdings erneut deutlich, dass er den Begriff "assoziierte Mitgliedschaft" für die vertiefte Partnerschaft ablehnt. Mit diesem Ausdruck will EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die neuen Beziehungen zu Kanada beschreiben. Die Deutsche zeigte sich am Rande des Gipfels optimistisch, dass es weiter die Möglichkeit gibt, dass Kanada das erste "assoziierte Mitglied der Europäischen Union" wird. Es handele sich um eine "Assoziierung ohne Beitritt", betonte sie. Dazu gehöre auch, dass man politische Maßnahmen und die Verwaltungsstrukturen stärker aufeinander abstimme und Austausch zwischen den Parlamenten sowie den Gerichten ermögliche. Auch Premierminister Carney sagte zum Ende des Gipfels, sein Land werde "das erste assoziierte Mitglied der EU". Er hatte den Begriff vor dem Gipfel weitestgehend vermieden. Das ist der Plan Inhaltlich soll nach Angaben ihrer Behörde unter anderem in folgenden Bereichen die Kooperation ausgebaut werden: ENERGIE UND KRITISCHE ROHSTOFFE: Die EU und Kanada wollen stärker bei der Energiesicherheit zusammenarbeiten - etwa durch eine Machbarkeitsstudie für LNG-Exporte nach Europa. Auch soll das Abkommen über die nukleare Zusammenarbeit zwischen Kanada und der Europäischen Atomgemeinschaft Euratom modernisiert werden. Die Partner wollen europäische Investitionen in die Förderung kanadischer Rohstoffvorkommen erleichtern. Dazu gehören kritische Rohstoffe wie seltene Erden, die unter anderem für E-Auto-Motoren, Halbleiter und Batterien, Clean-Tech und die Verteidigungsindustrie wichtig sind. Die Importe solcher kritischen Rohstoffe aus Kanada sind zwischen 2024 und 2025 laut EU-Angaben um 62 Prozent gestiegen. HANDEL UND DIGITALES: Die EU und Kanada möchten Handelshemmnisse abbauen, Investitionen fördern und sich verlässlicher mit wichtigen Gütern versorgen. Ein neues Digitalhandelsabkommen soll grenzüberschreitende Geschäfte erleichtern. Zwischen 2016 und 2025 nahm der beidseitige Handel mit Waren und Dienstleistungen um 80 Prozent zu. Mit der EU ist Kanada derzeit vor allem über das Freihandelsabkommen Ceta eng verbunden. Es wird seit 2017 vorläufig angewendet, ist aber noch immer nicht endgültig in Kraft, weil manche EU-Staaten das Abkommen nicht ratifiziert haben. Die EU ist Kanadas zweitgrößter Handelspartner. KÜNSTLICHE INTELLIGENZ: Beide Seiten wollen bei der Regulierung und Sicherheit von KI enger zusammenarbeiten. Kanada und die EU wollen außerdem den gegenseitigen Zugang zu ihren digitalen Märkten erleichtern, darunter zu Cloud- und KI-Dienstleistungen sowie der entsprechenden Infrastruktur. Kanada soll zudem in die EU-Hochleistungsrecheninfrastruktur integriert...