Die meistgehandelten Hebelprodukte 1. Knock-Out-Call – Salesforce: Positive Branchennachrichten Positive Nachrichten gab es gestern für Software-Unternehmen: Wie das Branchenportal „The Information“
auf dem Kursnachrichtendienst Threads mitteilte, stellt OpenAI vorerst Pläne zurück, den Direktverkauf von Produkten im ChatGPT-Chat zu ermöglichen und verweist Nutzer stattdessen auf Apps, die mit dem Chatbot verknüpft sind. Das wurde von den Marktteilnehmern
als Signal gewertet, dass etablierte Softwareanbieter zunächst weniger KI-Konkurrenzdruck fürchten müssen. 2. Knock-Out-Call – IREN kauft 50.000 Grafikprozessoren von NVIDIA Der Rechenzentrumsbetreiber IREN treibt den Ausbau seiner KI-Cloud-Infrastruktur voran. Das Unternehmen
gab den Kauf von über 50.000 NVIDIA-B300-Grafikprozessoren bekannt, wodurch die gesamte GPU-Flotte auf rund 150.000 Einheiten anwächst. Die Bereitstellung soll schrittweise in der zweiten Jahreshälfte 2026 an den bestehenden Standorten in Mackenzie (British
Columbia) und Childress (Texas) erfolgen. IREN peilt damit jährlich wiederkehrende AI-Cloud-Erlöse von mehr als 3,7 Milliarden US-Dollar bis zum Ende des Geschäftsjahres 2026 an. Die rund 9,3 Milliarden US-Dollar teure Expansion wird durch Kundenvorauszahlungen,
Wandelanleihen und GPU-Leasing finanziert, die in den vergangenen acht Monaten eingeworben wurden. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 erzielte IREN einen Umsatz von 184,7 Millionen US-Dollar.
Das Unternehmen verzeichnete einen Nettoverlust von 155,4 Millionen US-Dollar. An der Börse Stuttgart verkaufen die Anleger heute vermehrt einen Knock-Out-Call
auf IREN. Der Knock-Out-Call hat einen Hebel von 4,08. Die Knock-Out-Barriere liegt bei 31,15 Euro. Die IREN-Aktie notiert
aktuell bei 34,33 Euro (Stand: 06.03.2026, 12:09 Uhr). 3. Optionsschein – Adobe und WPP vertiefen KI-Partnerschaft Adobe und die Werbeagenturgruppe WPP haben eine Ausweitung ihrer globalen Partnerschaft angekündigt.
Im Mittelpunkt stehen integrierte Lösungen mit KI-gestützten, sogenannten „agentischen" Workflows, die Planung, Erstellung und Ausspielung von Marketing-Inhalten über beide Plattformen hinweg verknüpfen sollen. Erstmals erhalten Unternehmenskunden Zugang zu
KI-Agenten beider Partner in einem kombinierten System. Zudem wird „Adobe Firefly Foundry" – ein Werkzeug zur Erstellung markenspezifischer generativer KI-Modelle – in die WPP-Plattform „WPP Open" integriert. Beide Unternehmen kündigten außerdem gemeinsame
Schulungsprogramme für kreative KI-Ingenieure an. Disclaimer: Der vorliegende Newsletter dient lediglich der Information. Für die Vollständigkeit
und Richtigkeit übernimmt die Boerse Stuttgart GmbH keine Gewähr. Insbesondere wird keine Haftung für die in diesem Newsletter enthaltenen Informationen im Zusammenhang mit einem Wertpapierinvestment übernommen. Hiervon ausgenommen ist die Haftung für Vorsatz
und grobe Fahrlässigkeit.
Auch bei der Salesforce-Aktie kam es gestern in Folge der Nachricht zu deutlichen Kursbewegungen. Das Software-Unternehmen hatte zuvor Rekordergebnisse für das Geschäftsjahr 2026 veröffentlicht: Der Jahresumsatz stieg um zehn Prozent auf 41,5 Milliarden US-Dollar,
der bereinigte Gewinn je Aktie lag im vierten Quartal bei 3,81 US-Dollar. Zudem wurde das Aktienrückkaufprogramm auf 50 Milliarden US-Dollar aufgestockt.
Vergangene Woche hatten Softwareaktien unter Druck gestanden, nachdem ein viral gegangener Bericht des Analysehauses Citrini Research ein düsteres KI-Zukunftsszenario entworfen hatte. Darin simulierte Citrini, wie KI-Agenten massenhaft Arbeitsplätze ersetzen
und klassische Software-Geschäftsmodelle aushöhlen könnten.
An der Börse Stuttgart kaufen die Anleger heute vermehrt einen Optionsschein
(Call) auf Salesforce. Der Optionsschein hat einen Basispreis von 225 US-Dollar. Der Schein wird am 24.06.2027 fällig. Die Aktie
von Salesforce notiert
derzeit bei 202,08 US-Dollar (Stand: 06.03.2026, 11:54 Uhr)
Mit Blick auf den Kalender steht für Adobe am 12. März die Veröffentlichung der Quartalszahlen an.
An der Börse Stuttgart verkaufen die Anleger heute vermehrt einen Discount-Optionsschein
(Call) auf Adobe. Der Optionsschein hat einen Basispreis von 200 US-Dollar. Anleger partizipieren an einer positiven Entwicklung
des Basiswertes bis zum Cap bei 250 US-Dollar. Der Schein wird am 25.09.2026 fällig. Die Adobe-Aktie notiert
derzeit bei 281,67 US-Dollar (Stand: 06.03.2026, 12:12 Uhr).
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