Grupo México hat das vierte Quartal 2025 mit einem massiven Gewinnsprung abgeschlossen und die Markterwartungen in fast allen Bereichen übertroffen. Hohe Metallpreise und ein gestiegenes Produktionsvolumen im Bergbausegment trieben das Ergebnis nach oben. Kann das Unternehmen diesen Schwung nutzen, um die geplanten Milliarden-Investitionen in Mexiko und den USA erfolgreich umzusetzen? Die wichtigsten Zahlen aus dem vierten Quartal: Rohstoffrallye treibt die Margen Der Umsatzsprung im Bergbausektor resultiert primär aus der starken Preisentwicklung an den Rohstoffmärkten. Kupfer verteuerte sich um 22 %, während Gold um 56 % und Silber sogar um 74 % zulegten. Diese Preissteigerungen trafen auf eine effiziente Kostenstruktur: Dank niedrigerer Cash-Costs und eines vorteilhaften Mixes an Nebenprodukten weitete sich die EBITDA-Marge deutlich von 49,5 % auf 55,7 % aus. Zusätzlich stützte eine höhere operative Schlagkraft das Ergebnis. Die Kupferförderung legte um knapp zwei Prozent zu, während die Goldproduktion um 14 % stieg. Besonders die Zinkproduktion stach hervor: Im Gesamtjahr 2025 kletterte der Ausstoß um 36 % auf 176.900 Tonnen, maßgeblich getrieben durch die Inbetriebnahme der Buenavista-Zinkmine. Logistik wächst, Infrastruktur unter Druck Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Grupo México? Abseits des Bergbaus lieferte die Transportsparte ein solides Wachstum von 14 %. Treiber waren hier eine höhere Auslastung der Züge sowie eine gestiegene Nachfrage aus der Automobilbranche und dem Agrarsektor. Dem gegenüber steht ein Dämpfer in der Infrastruktursparte. Hier belasteten Produktionsstopps auf mehreren Offshore-Ölplattformen des staatlichen Produzenten Pemex die Bilanz. Investitionsoffensive für 2026 Für das laufende Geschäftsjahr hat die Konzernleitung ein Investitionsbudget von 473 Millionen US-Dollar festgesetzt. Ein strategischer Fokus liegt auf den USA: Die Tochtergesellschaft Asarco plant für rund 230 Millionen US-Dollar die Modernisierung der Hayden-Schmelzhütte in Arizona und der Amarillo-Raffinerie in Texas. Ziel ist eine jährliche Kapazität von 600.000 Tonnen Kupferkonzentrat. Parallel dazu laufen Gespräche mit der mexikanischen Regierung. Nach einer Phase pausierter Genehmigungen steht die Reaktivierung von Großprojekten im Raum, die ein Volumen von über 10 Milliarden US-Dollar erreichen könnten. Grupo México-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Grupo México-Analyse vom 3. Februar liefert die Antwort: Die neusten Grupo México-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Grupo México-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 3. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist. Grupo México: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...![]()
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