Der deutsche Leitindex zeigte sich in der vergangenen Woche deutlich schwächer. Er schaltete nach seinem zuvor erreichten Rekordhoch in eine Korrekturphase. Belastend wirkten vor allem zollpolitische
Unsicherheiten und geopolitische Spannungen, die eine spürbare Risikoaversion an den Aktienmärkten auslösten. Bereits zum Wochenauftakt fiel der DAX mit kräftigen Verlusten unter die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten. Auch am Dienstag dominierten
Gewinnmitnahmen, sodass der Index binnen zwei Handelstagen deutlich nachgab. Die Marktstimmung kippte kurzfristig von Rally-Euphorie zu Vorsicht, Anleger reduzierten zyklische Engagements. Zur Wochenmitte stabilisierte sich der Markt. Der Verkaufsdruck ließ
nach, die Kurse bewegten sich überwiegend seitwärts – ein Zeichen dafür, dass institutionelle Investoren im Bereich der unteren 24.000er-Zone wieder selektiv zugriffen. Am Donnerstag folgte eine spürbare technische Gegenbewegung, nachdem Entspannungssignale
aus dem zuvor belastenden politischen Umfeld für Erleichterung sorgten. Zum Wochenschluss konnte der DAX die Gewinne jedoch nur knapp verteidigen. Unter dem Strich stand ein Wochenverlust von rund 1,7 Prozent. Aus technischer Sicht bleibt das Bild angespannt,
aber nicht kritisch. Die Volatilität zog zwar an, verharrte jedoch auf moderatem Niveau. Wichtige Unterstützungen wurden im Bereich zwischen 24.500 und 24.350 Punkten bestätigt, während die Zone um 25.000 Punkte nun als markanter Widerstand gilt.
Ausblick für Montag, den 26. Januar 2026: Zum heutigen Wochenstart richtet sich der Blick der Anleger vor allem auf das Ifo-Geschäftsklima um 10 Uhr. Fällt dieser volkswirtschaftliche Indikator
besser als erwartet aus, könnte dies dem Markt Rückenwind geben und eine Fortsetzung der Erholung ermöglichen. Bleiben neue Impulse aus oder verschärft sich die Nachrichtenlage erneut, dürfte der DAX jedoch wieder die unteren Unterstützungszonen ins Visier
nehmen. Die Trendfolgeindikatoren mahnen zur Vorsicht. Der MACD hat auf Tagesbasis ein bearishes Crossover vollzogen und signalisiert damit einen kurzfristigen Verlust an Aufwärtsdynamik. Im Ichimoku-Kinko-Hyo ist der DAX unter die Tenkan-sen gefallen und
bewegt sich nahe der Kijun-sen, während die Wolke (Kumo) weiterhin oberhalb der Kurse liegt. Insgesamt ist diese Konstellation ein Hinweis auf eine laufende Konsolidierung innerhalb eines übergeordnet noch immer intakten Aufwärtstrends. Kurzfristige Tendenz: 24.937 bis 24.758
Mittelfristige Tendenz: Januar-Rally gefährdet Langfristige Tendenz: Intakter Aufwärtstrend Über RoboMarkets RoboMarkets wurde im Jahr 2012 gegründet und erhielt im Jahr 2013 die Lizenz eines europäischen Brokers. Seit 2017 wird RoboMarkets durch eine eigenständige deutsche
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