Der DAX unterstrich gestern mit einer "Bearish-Harami"-Tageskerze seine kurzfristige Schwächetendenz. Damit blieb er auch unterhalb der charttechnisch wichtigen Linie bei 23.785 Indexpunkten. Die kurzfristige charttechnische
Bandbreite bleibt damit weiterhin sehr eng und die Supportlinie bei 22.863 Zählern weiter im unmittelbaren Fokus. Seitens der
Markttechnik ergeben sich noch keine eindeutigen Kaufsignale. Der Blick beim DAX geht auch am heutigen Donnerstag „eine Etage tiefer“. Der deutsche Leitindex bleibt dennoch wohl in seinem übergeordneten Seitwärtstrend. Allerdings nach wie vor mit
Fokus in Richtung 22.863 Indexzähler. Solange diese Marke hält, ist der DAX weiter als übergeordnet seitwärts einzustufen. Die Markttechnik bleibt vorerst negativ: Der Trendfolgeindikator MACD zeigt sich fallend und unterhalb der Nulllinie. Der zweite Trendfolger, der Ichimoku-Indikator, ist ebenfalls auf negativ gewechselt. Genau wie
das Momentum. Die Slow-Stochastik zeigt sich überverkauft. Sie generiert allerdings noch immer kein kurzfristiges Kaufsignal. Das Mittlere Bollinger-Band (24.129) hat sich zusammen mit der 38-Tage-Linie (24.107) als kurzfristiger „Deckel“ bewahrheitet. Auch
heute muss sich zeigen, ob der DAX seine übergeordnete Seitwärtsstruktur halten kann. Das Untere Bollinger-Band (23.637) war ja gestern erwartungsgemäß schon schwierig zu überhandeln. Die
Volatilität könnte sich aufgrund dessen noch etwas ausweiten. Der DAX testet weiterhin Seitwärtsspanne am unteren Level: Nach dem Bruch der Unterstützung bei 23.785 Punkten bleibt der Blick auf die 22.863 gerichtet. Der DAX befindet sich zwar nach wie vor in einer übergeordneten
Seitwärtstendenz, die allerdings von der gestrigen „Bearish-Harami“-Tageskerze
spürbar geschwächt, aber noch nicht unterschritten wurde. Sollte der DAX auch diesen Test der 22.863 nicht erfolgreich meistern, könnte dies anschließende Verkaufsszenarien nach sich ziehen. Hält die Marke bei 22.863 Punkten allerdings nachhaltig, wären
sogar wieder Kurse in Richtung 24.000 Indexzähler möglich. Vorausgesetzt, auch die Markttechnik liefert kurzfristige Kaufsignale. Die
Tagesbandbreite lässt sich heute zwischen 23.803 und 23.380 beziffern. Fazit:
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