Vulcan Energy produziert erstes Lithium mit DLE +++ Canada Nickel: Crawford-Start 2026 +++ Sibanye Stillwater streicht Südafrika-Geschäft zusammen +++ Denarius Metals: PFS gibt grünes Licht für Aguablanca +++ G Mining Ventures nähert sich bei Tocantinzinho der Produktion +++ MMG: Blockaden bei Las Bambas Vulcan Energy hat das erste Lithium aus der LEOP in Landau produziert – das erste vollständig in Europa produzierte Lithium aus diesem Verfahren. Canada Nickel kommt beim Crawford-Projekt voran und könnte die Produktion bis Ende 2027 erreichen. Sibanye Stillwater schreibt in Südafrika rote Zahlen und stellt das Goldgeschäft neu auf. Denarius Metals legt eine vielversprechende PFS zu Aguablanca vor. G Mining Ventures will die Produktion bei Tocantinzinho im zweiten Halbjahr starten. Und MMG hat bei Las Bambas in Peru mit Blockaden zu kämpfen. Die Rohstoffwoche im Überblick. Vulcan Energy (WKN: A2PV3A, ISIN: AU0000066086) konnte am Mittwoch den Start der Produktion von Lithiumchlorid in seiner Lithiumextraktionsoptimierungsanlage (LEOP) in Landau vermelden. Es handelt sich demnach um das erste Lithium, das vollständig in Europa hergestellt wurde. Durch Anwendung der Direkten Lithiumextraktion durch Adsorption (A-DLE) konnte das Unternehmen eigenen Angaben zufolge eine Effizienz von über 90% (bis zu 95%) bei der Extraktion des Lithiums aus geothermischer Sole erreichen – ein Ergebnis, das bei Tests über drei Jahre und mehr als 10.000 Stunden bereits in Laboren und Pilotanlagen in Insheim erreicht worden war. Cris Moreno, Managing Director & CEO von Vulcan sieht in dem Schritt "einen bedeutenden Meilenstein bei dem Aufbau einer inländischen Wertschöpfungskette". Vulcan Energy werde "schon bald weitere Updates zur Entwicklung der ersten Phase unseres ZERO CARBON LITHIUM Projekts geben". Canada Nickel (WKN: A2P0XC, ISIN: CA13515Q1037) informierte am Donnerstag über den Beginn des Front End Engineering Design auf dem Crawford Nickel Sulphide Projekt. CEO Mark Selby kommentierte, Canada Nickel gehe "zuversichtlich in diese nächste Phase der Projektentwicklung". "Wir halten an unseren Zielen fest, Mitte 2025 eine Bauentscheidung zu treffen und die erste Produktion bis Ende 2027 zu erreichen". Das Front End Engineering Design wird voraussichtlich bis August 2024 abgeschlossen sein. Die Aktivitäten werden durch Daten unterstützt, die während des Winterprogramms 2024 gesammelt wurden. Dieses Programm konzentrierte sich darauf, das Risiko für das Projekt weiter zu verringern und genügend Daten zu sammeln, um einen Baubeginn zu ermöglichen, sobald eine Entscheidung gefallen ist. Die diesjährigen Aktivitäten fokussierten die Bereiche Aufbereitungsanlage, Vorzerkleinerung, Minenhalde und Abraummanagement. Sibanye Stillwater (WKN: A2PWVQ, ISIN: ZAE000259701) stellte am Donnerstag Pläne für die Umstrukturierung seiner Goldbetriebe in Südafrika vor. Insbesondere sollen die Verluste am Schacht Beatrix 1, der hinter den Produktionserwartungen zurückblieb, und in der Anlage Kloof 2, die nach der Schließung des Schachts Kloof 4 im Jahr 2023 nicht genügend Verarbeitungsmaterial zur Deckung der Gemeinkosten erhielt, angegangen werden. Die im Februar 2024 angekündigte Stundung der Investitionsausgaben im Burnstone-Projekt erfordert demnach ebenfalls eine "Umstrukturierung", die mit der "Reduzierung der geplanten Kapitalaktivitäten" einhergeht. Sibanye Stillwater stellt ferner fest, "dass die Kapazität der direkten und gemeinsam genutzten Dienstleistungsfunktionen für die SA-Region und den Betrieb nicht mehr den aktuellen und zukünftigen Anforderungen entspricht". Das Unternehmen plant deshalb eine "Neuausrichtung der Strukturen der regionalen Dienste, der gemeinsamen Dienste und der direkten Dienste" und will dadurch die direkten Kosten für die operativen Dienstleistungen und die regionalen Gemeinkosten senken. Die Pläne könnten potenziell 3.107 Mitarbeiter und 915 Auftragnehmer betreffen. Denarius Metals (WKN: A3DZ0P, ISIN: CA2482332079) legte am Donnerstag die Ergebnisse einer Vormachbarkeitsstudie zur Wiederaufnahme des Nickel-Kupfer-Projekts Aguablanca in Monesterio im spanischen Extremadura ca. 88 km südwestlich des Lomero-Projekts des Unternehmens vor. Laut der Studie kann nach Abschluss der Arbeiten zur Wiederinbetriebnahme der bestehenden Aufbereitungsanlage mit einer Kapazität von 5.000 Tonnen pro Tag und zur Entwässerung des Tagebaus und der unterirdischen Minenerschließung Anfang 2025 die erste Produktion von Nickel-Kupfer-Konzentraten starten. Die PFS beinhaltet eine aktualisierte Mineralressourcenschätzung, die 5,3 Millionen Tonnen in der Kategorie "Gemessen & Angezeigt" mit einem Gehalt von 0,65% Nickel (Ni) und 0,58% Kupfer (Cu) umfasst, die insgesamt 76,8 Millionen Pfund Nickel und 68,0 Millionen Pfund Kupfer enthalten. Die "nachgewiesenen & wahrscheinlichen" Mineralreserven belaufen sich auf insgesamt 4,7 Millionen Tonnen mit einem Gehalt von 0,67% Ni und 0,59% Cu und enthalten insgesamt 69,6 Millionen Pfund Nickel und 61,7 Millionen Pfund Kupfer. Für die erwartete sechsjährige Minenlebensdauer unterstellt die Studie die Produktion von 43,2 Millionen Pfund Nickel und 34,6 Millionen Pfund Kupfer. Die AISC pro Pfund Nickel werden auf 4.04 USD taxiert. Bei Nickel- und Kupferpreisen von 7,30 USD pro Pfund bzw. 3,50 USD pro Pfund beläuft sich der mit 5 % abgezinste NPV auf 83,1 Mio. USD nach Steuern. G Mining Ventures (WKN: A2QLF7, ISIN: CA36261G1028) berichtete am Donnerstag über Baufortschritte beim Tocantinzinho Goldprojekt im brasilianischen Bundesstaat Pará. So sei das Projekt zu 87% fertiggestellt und liege weiterhin im Zeit- und Kostenplan für die kommerzielle Produktion in zweiten Halbjahr 2024. Laut G Mining Ventures wurden bislang 449 Mio. USD investiert, was sich im Rahmen der Annahmen der Machbarkeitsstudie bewegt. Die 193 km lange 138-kV-Übertragungsleitung von Novo Progresso und die zugehörigen Umspannwerke sind fertiggestellt und werden demnächst unter Strom gesetzt. Die Inbetriebnahmeaktivitäten beginnen im April, beginnend mit dem Primärbrecher und der Erzaufbereitungsanlage. Die Vorproduktionsabbauaktivitäten haben 50 ktpd überschritten und laufen seit Mai 2023 im 24/7-Betrieb. Insgesamt 11,4 Mio. t Material sind seitdem aus der Startgrube abgebaut worden. MMG (WKN: A0BLUG, ISIN: HK1208013172) musste in dieser Woche erneute Blockaden bei der Las Bambas Mine in Peru vermelden. Bergbaufahrzeuge konnten die Straße zur Mine am Mittwoch nicht passieren, nachdem die Community ein Angebot des Unternehmens abgelehnt hatte, in den Jahren 2024 und 2025 jährlich 270.000 USD an lokale Entwicklungsprogramme zu spenden – die Hälfte dessen, was die Demonstranten fordern. Im weiteren Wochenverlauf kam es jedoch offenbar zu einer Einigung – Demonstranten stimmten der Räumung der Transportroute einem Reuters-Bericht zufolge zu. Hinweis auf mögliche Interessenskonflikte Die hier angebotene Berichterstattung stellt keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlung dar und ist weder explizit noch implizit als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die hanseatic stock publishing UG und ihre Autoren schließen jede Haftung diesbezüglich aus. 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