Aktien des Tages

adidas: Kritische Lage in Nordamerika belastet den Sportartikelhersteller - Aktienanalyse

London (www.aktiencheck.de) - adidas-Aktienanalyse von eToro:

Die Experten von eToro nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die adidas-Aktie (ISIN: DE000A1EWWW0, WKN: A1EWWW, Ticker-Symbol: ADS, NASDAQ OTC-Symbol: ADDDF) unter die Lupe.

Die adidas-Aktie sei stark in den Handel am Mittwoch gestartet und habe fast den Höchststand von 198 Euro aus dem Jahr 2023 erreicht. Trotz eines Verlusts von 58 Millionen Euro und einem Umsatzrückgang von 4,8 Prozent auf 21,4 Milliarden Euro im Jahr 2023 schienen die Anleger vorerst gelassen zu bleiben, so die Experten von eToro. Allerdings sei rasch ein Ausverkauf gefolgt, der die Aktie abrupt ins Minus gezogen habe.

Besonders kritisch sei die Lage in Nordamerika, wo 28 Prozent des Umsatzes generiert werde. Hohe Lagerbestände und ein erwarteter Umsatzrückgang würden weiterhin belasten. Die US-Einzelhandelsdaten für Februar würden dabei helfen, die Stärke des Verbrauchers zu bewerten. Im Januar seien die Umsätze lediglich um 0,6 Prozent im Jahresvergleich gewachsen, der niedrigste Wert seit Mai 2020.

adidas sei zuversichtlich, dass sich das Wachstum in anderen Regionen fortsetze, und dieser Optimismus könnte durch fundamentale Faktoren gestützt werden. China, verantwortlich für 14 Prozent des Umsatzes, habe sich nach vier Monaten aus der Deflation erholt und strebe für 2024 ein BIP-Wachstumsziel von rund 5 Prozent an. In Europa, wo 38 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet werde, könnte eine mögliche Zinssenkung der Europäischen Zentralbank im Juni adidas zugutekommen und den Konsum ankurbeln.

adidas setze vor allem auf ein starkes Wachstum in der zweiten Jahreshälfte. Obwohl dieser Zeitpunkt noch in der Ferne liege, würden die Märkte oft dazu tendieren, Entwicklungen der Realwirtschaft bereits sechs bis neun Monate im Voraus zu antizipieren.

Der Relative Strength Index (RSI) liege derzeit bei 56 im neutralen Bereich, was darauf hindeute, dass die Aktie nicht überkauft sei. Ein Ausbruch über den Höchststand von 198 Euro könnte das nächste Kursziel von 220 Euro freisetzen. Unterstützungen liegen bei der 50-Wochen-Linie von 174 Euro und dem Tiefstand vom September bei 154 Euro, so die Experten von eToro. (Analyse vom 13.03.2024)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze adidas-Aktie:

Xetra-Aktienkurs adidas-Aktie:
193,00 EUR +0,13% (13.03.2024, 12:45)

Tradegate-Aktienkurs adidas-Aktie:
192,76 EUR +0,28% (13.03.2024, 12:58)

ISIN adidas-Aktie:
DE000A1EWWW0

WKN adidas-Aktie:
A1EWWW

Ticker-Symbol adidas-Aktie:
ADS

NASDAQ OTC-Ticker-Symbol adidas-Aktie:
ADDDF

Kurzprofil adidas AG:

adidas' (ISIN: DE000A1EWWW0, WKN: A1EWWW, Ticker-Symbol: ADS, NASDAQ OTC-Symbol: ADDDF) Wurzeln liegen in Deutschland, doch man ist ein durch und durch globales Unternehmen. adidas beschäftigt weltweit über 62.000 Menschen. In der globalen Unternehmenszentrale in Herzogenaurach setzen sich die Teams von adidas aus über 100 verschiedenen Nationen zusammen. Allein schon diese Zahlen zeigen, dass adidas ein sehr großes und facettenreiches Unternehmen ist. Nichtsdestotrotz setzt man auf einfache, schlanke und schnelle Prozesse. (13.03.2024/ac/a/d)

Archivbeitrag vom 13.03.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

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