Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Zalando-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Carsten Kaletta vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Zalando SE (ISIN: DE000ZAL1111, WKN: ZAL111, Ticker-Symbol: ZAL) unter die Lupe.
Die Zalando-Aktie habe den Anlegern zuletzt richtig viel Freude gemacht. Auf Monatssicht stehe bei den Papieren von Europas größtem Online-Modehändler ein satter Wertzuwachs von rund 33 Prozent zu Buche. Neben den verbesserten fundamentalen Aussichten hätten auch mehrere positive Analystenkommentare für Rückenwind gesorgt.
Nach der UBS und RBC mit Kurszielen von 47 Euro beziehungsweise 42 Euro sehe auch Goldman Sachs weiteres signifikantes Aufwärtspotenzial. Die US-Investmentbank habe den fairen Wert für Zalando von 33 auf 37 Euro angehoben und die Kaufempfehlung dabei bestätigt. Nach der Vorgabe hätten die Papiere de DAX-Konzerns noch mehr als 20 Prozent Luft nach oben - ausgehend vom aktuellen Kursniveau. Analyst Richard Edwards habe in seinem aktuellen Kommentar seine Schätzungen für das dritte Quartal an, um damit den starken Verkaufstrend in Deutschland im September zu reflektieren.
Mit Blick auf das begonnene vierte Quartal hoffe der Modehandel und damit auch Zalando auf einen schnellen Temperaturabfall. Das würde das Geschäft mit wärmerer Kleidung begünstigen. Dicke Jacken, Pullover und festes Schuhwerk seien für den Handel nämlich teurer und damit lukrativer als luftige Sommerbekleidung. Je schneller sich der Sommer also verabschiede, desto besser. Die saisonale Zyklik der Branche lasse sich überdies in den Geschäftszahlen von Zalando ablesen. Der Onlinehändler erziele regelmäßig mehr als 30 Prozent des Umsatzes im vierten Quartal, was natürlich auch mit dem Weihnachtsgeschäft zusammenhänge.
Darüber hinaus habe Zalando jüngst für seine Handelspartner und Marken neue Angebote und Services eingeführt. Ziel sei es, ihnen künftig eine "verständliche und einheitliche Erfahrung" zu bieten. Dafür führe der Online-Modehändler zunächst eine neue Bezeichnung ein: Unter dem Namen "Zalando Partner" sollten nun alle Partnerangebote gesammelt angeboten werden.
Auch "Der Aktionär", der jüngst (Ausgabe 40/2024) Zalando neu empfohlen habe, sei optimistisch für den Modeversandhändler. Trotz des jüngsten fulminanten Kursanstiegs sei die Aktie nach wie vor moderat bewertet. Das 2025er KGV von 24 relativiere sich mit Blick auf das erwartete durchschnittliche Gewinnwachstum von rund 33 Prozent für die kommenden drei Jahre. Die nächsten charttechnischen Hürden lägen indes bei 30,00 Euro und im Anschluss müsste der DAX-Konzern die Widerstandszone im Bereich zwischen 32,50 und 33,00 Euro überwinden. Das Kursziel laute 42,00 Euro. (Analyse vom 05.10.2024)
Mit Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (05.10.2024/ac/a/d)
Carsten Kaletta vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Zalando SE (ISIN: DE000ZAL1111, WKN: ZAL111, Ticker-Symbol: ZAL) unter die Lupe.
Die Zalando-Aktie habe den Anlegern zuletzt richtig viel Freude gemacht. Auf Monatssicht stehe bei den Papieren von Europas größtem Online-Modehändler ein satter Wertzuwachs von rund 33 Prozent zu Buche. Neben den verbesserten fundamentalen Aussichten hätten auch mehrere positive Analystenkommentare für Rückenwind gesorgt.
Nach der UBS und RBC mit Kurszielen von 47 Euro beziehungsweise 42 Euro sehe auch Goldman Sachs weiteres signifikantes Aufwärtspotenzial. Die US-Investmentbank habe den fairen Wert für Zalando von 33 auf 37 Euro angehoben und die Kaufempfehlung dabei bestätigt. Nach der Vorgabe hätten die Papiere de DAX-Konzerns noch mehr als 20 Prozent Luft nach oben - ausgehend vom aktuellen Kursniveau. Analyst Richard Edwards habe in seinem aktuellen Kommentar seine Schätzungen für das dritte Quartal an, um damit den starken Verkaufstrend in Deutschland im September zu reflektieren.
Mit Blick auf das begonnene vierte Quartal hoffe der Modehandel und damit auch Zalando auf einen schnellen Temperaturabfall. Das würde das Geschäft mit wärmerer Kleidung begünstigen. Dicke Jacken, Pullover und festes Schuhwerk seien für den Handel nämlich teurer und damit lukrativer als luftige Sommerbekleidung. Je schneller sich der Sommer also verabschiede, desto besser. Die saisonale Zyklik der Branche lasse sich überdies in den Geschäftszahlen von Zalando ablesen. Der Onlinehändler erziele regelmäßig mehr als 30 Prozent des Umsatzes im vierten Quartal, was natürlich auch mit dem Weihnachtsgeschäft zusammenhänge.
Darüber hinaus habe Zalando jüngst für seine Handelspartner und Marken neue Angebote und Services eingeführt. Ziel sei es, ihnen künftig eine "verständliche und einheitliche Erfahrung" zu bieten. Dafür führe der Online-Modehändler zunächst eine neue Bezeichnung ein: Unter dem Namen "Zalando Partner" sollten nun alle Partnerangebote gesammelt angeboten werden.
Auch "Der Aktionär", der jüngst (Ausgabe 40/2024) Zalando neu empfohlen habe, sei optimistisch für den Modeversandhändler. Trotz des jüngsten fulminanten Kursanstiegs sei die Aktie nach wie vor moderat bewertet. Das 2025er KGV von 24 relativiere sich mit Blick auf das erwartete durchschnittliche Gewinnwachstum von rund 33 Prozent für die kommenden drei Jahre. Die nächsten charttechnischen Hürden lägen indes bei 30,00 Euro und im Anschluss müsste der DAX-Konzern die Widerstandszone im Bereich zwischen 32,50 und 33,00 Euro überwinden. Das Kursziel laute 42,00 Euro. (Analyse vom 05.10.2024)
Mit Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (05.10.2024/ac/a/d)
Archivbeitrag vom 05.10.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.