Aktien des Tages

Volkswagen will 2027 erstmals ein Elektroauto für 20.000 Euro auf den Markt bringen - Aktienanalyse

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Volkswagen-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Jochen Kauper vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Vorzugsaktie der Volkswagen AG (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) unter die Lupe.

Der Wolfsburger Autobauer wolle 2027 erstmals ein Elektroauto für 20.000 Euro auf den Markt bringen. "Der Arbeitstitel ist ID.1 und das Fahrzeug ist für 2027 geplant", habe Markenchef Thomas Schäfer am Donnerstag bei der digitalen Jahrespressekonferenz der Volumengruppe des Konzerns, zu der die Marken Volkswagen, Skoda, Seat/Cupra und die leichten VW Nutzfahrzeuge (VWN) gehören würden, gesagt. Mit dem Kleinwagen wolle man das Elektro-Portfolio nach unten abrunden und "bezahlbare Elektromobilität für alle" anbieten, so Schäfer. Den Termin habe man daher bewusst ein Jahr nach dem für 2026 geplanten ID.2all für unter 25.000 Euro gelegt. Zuvor habe die "Automobilwoche" berichtet.

Die ID-Modelle seien nett, aber zu wenig innovativ. Die Software sei nicht up-to-date und das Infotainment völlig am Kunden vorbei entwickelt. Vor allem deshalb verliere der VW-Konzern im wichtigsten Automarkt der Welt China immer mehr Marktanteile. Das schlage auf die Zahlen durch: Volkswagen gehe wegen des anhaltend scharfen Wettbewerbs auch in diesem Jahr von einem Gewinnrückgang in seinem wichtigsten Einzelmarkt China aus. 2024 dürfte das anteilige operative Ergebnis der dortigen Gemeinschaftsunternehmen nur noch zwischen 1,5 und 2 Mrd. Euro liegen. Im vergangenen Jahr sei das anteilige operative Ergebnis der chinesischen Joint Ventures bereits um rund ein Fünftel auf 2,62 Mrd. Euro gesunken. Zur Erinnerung: In den letzten Jahren habe VW 40% seiner Gewinne in China erzielt.

Darüber hinaus werde der Billigstromer ID.2 erst 2026 kommen, während Tesla, Stellantis und mittlerweile auch Renault das Marktsegment längst besetzt hätten. Die VW-Aktie sei auf dem aktuellen Niveau im Auto-Segment nicht die erste Wahl. Wer investiert sei, könne die Position aber halten, so Jochen Kauper vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 15.03.2024)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze VW-Vorzugsaktie:

Tradegate-Aktienkurs VW-Vorzugsaktie:
114,58 EUR +1,58% (15.03.2024, 10:31)

XETRA-Aktienkurs VW-Vorzugsaktie:
114,42 EUR +1,31% (15.03.2024, 10:16)

ISIN VW-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN VW-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol VW-Vorzugsaktie:
VOW3

NASDAQ OTC-Symbol VW-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Die Volkswagen Group (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) ist einer der weltweit führenden Automobilhersteller mit Hauptsitz in Wolfsburg, Deutschland. Sie ist global tätig und verfügt über 114 Produktionsstätten in 19 europäischen Ländern und zehn Ländern in Nord- und Südamerika, Asien und Afrika. Der Konzern beschäftigt rund 684.000 Mitarbeiter. Die Fahrzeuge der Gruppe werden in über 150 Ländern verkauft.

Mit einem konkurrenzlosen Portfolio starker globaler Marken, führenden Technologien im industriellen Maßstab, innovativen Ideen zur Erschließung künftiger Profit Pools und einem unternehmerisch denkenden Führungsteam setzt sich der Volkswagen Konzern dafür ein, die Zukunft der Mobilität durch Investitionen in elektrische und autonom fahrende Fahrzeuge, Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu gestalten.

Zehn Marken aus fünf europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, ŠKODA, SEAT, CUPRA, Audi, Lamborghini, Bentley, Porsche und Ducati. Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an weiteren Marken und Geschäftsbereichen an. Darunter auch Finanzdienstleistungen, wozu die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement zählen. (15.03.2024/ac/a/d)

Archivbeitrag vom 15.03.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

Märkte im Blick
Weiterlesen
Börsenradar