Aktien des Tages

Volkswagen: Diese News gefällt Anlegern ganz und gar nicht - Aktienanalyse

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Volkswagen-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Philipp Schleu vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Vorzugsaktie der Volkswagen AG (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) unter die Lupe.

Volkswagen stelle sich nach einem überraschend starken Umsatzplus für das vergangene Jahr auf ein schwächeres Wachstum ein. Den Anlegern habe diese News ganz und gar nicht gefallen. Die Aktie gehe auf Talfahrt.

2023 habe der VW-Konzern Erlöse von 322,3 Milliarden Euro erwirtschaftet - rund 15 Prozent mehr als im Vorjahr und auch mehr als von Analysten vorhergesagt (315,7 Milliarden). Die Rendite sei dagegen um gut einen Prozentpunkt auf sieben Prozent zurückgegangen.

Die Erlöse dürften 2024 konzernweit um bis zu fünf Prozent zulegen, gestützt unter anderem durch die Markteinführung neuer Fahrzeuge, habe das Unternehmen am Freitag mitgeteilt. Bei der operativen Umsatzrendite würden die Wolfsburger eine Verbesserung auf sieben bis 7,5 Prozent erwarten. Die Investitionsquote dürfte 13,5 bis 14,5 Prozent des Umsatzes und damit einen Höchststand erreichen, habe es von VW geheißen.

VW-Chef Oliver Blume habe gesagt, die Aufräumarbeiten bei VW seien abgeschlossen und die wesentlichen Weichen für die Restrukturierung des Konzerns gestellt. "Darauf können wir 2024 aufbauen und haben eine solide Basis für einen beschleunigten Hochlauf ab 2025."

Die Aktionäre sollten eine um je 1,30 Euro angehobene Dividende erhalten. Statt 8,70 Euro je Stamm- und 8,76 Euro je Vorzugsaktie wie im Vorjahr sollten neun beziehungsweise 9,06 Euro an die Anteilseigner fließen.

"Die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2023 zeigen, dass wir weiter an Robustheit gewonnen haben", so Finanzchef Arno Antlitz. Das Unternehmen habe eine ausgezeichnete Produktsubstanz und konzernweit ambitionierte Ergebnisprogramme aufgelegt. "Deshalb blicken wir trotz gedämpfter Konjunkturaussichten und intensiven Wettbewerbs zuversichtlich in das Jahr 2024."

Trotz der bereits geringen Erwartungshaltung seien die Anleger mit dem Ausblick enttäuscht worden. Hinzu komme, dass der Konzern seit Monaten mit seiner Software-Sparte Cariad kämpfe. Und was die Modellpolitik betreffe, so sei kein Game-Changer in Sicht. Die ID-Modelle seien nett, aber zu wenig innovativ. Auf der anderen Seite sei die Erwartungshaltung gegenüber dem VW-Konzern nach wie vor sehr niedrig. Anleger würden sich um China und die Batteriesparte PowerCo sorgen. Das lasse Raum für positive Überraschungen in der Zukunft.

Wer investiert ist, kann die Position halten, so Philipp Schleu von "Der Aktionär". Am 13. März lege das Unternehmen detaillierte Finanzzahlen vor. (Analyse vom 01.03.2024)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Hinweis auf Interessenkonflikte: Aktien der Volkswagen Vz. befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Volkswagen Vz.

Börsenplätze VW-Vorzugsaktie:

Tradegate-Aktienkurs VW-Vorzugsaktie:
119,70 EUR -4,61% (01.03.2024, 16:44)

XETRA-Aktienkurs VW-Vorzugsaktie:
119,68 EUR -4,52% (01.03.2024, 16:29)

ISIN VW-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN VW-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol VW-Vorzugsaktie:
VOW3

NASDAQ OTC-Symbol VW-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Die Volkswagen Group (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) ist einer der weltweit führenden Automobilhersteller mit Hauptsitz in Wolfsburg, Deutschland. Sie ist global tätig und verfügt über 119 Produktionsstätten in 19 europäischen Ländern und zehn Ländern in Nord- und Südamerika, Asien und Afrika. Der Konzern beschäftigt rund 676.000 Mitarbeiter. Die Fahrzeuge der Gruppe werden in über 150 Ländern verkauft.

Mit einem konkurrenzlosen Portfolio starker globaler Marken, führenden Technologien im industriellen Maßstab, innovativen Ideen zur Erschließung künftiger Profit Pools und einem unternehmerisch denkenden Führungsteam setzt sich der Volkswagen Konzern dafür ein, die Zukunft der Mobilität durch Investitionen in elektrische und autonom fahrende Fahrzeuge, Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu gestalten.

Das Unternehmen besitzt zehn Kernmarken aus fünf europäischen Ländern, die in Markengruppen organisiert sind: Die Markengruppe Core mit der Marke Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, ŠKODA, SEAT, CUPRA, die Markengruppe Progressive mit Audi, Lamborghini, Bentley und Ducati und die Markengruppe Sport Luxury mit Porsche. (01.03.2024/ac/a/d)

Archivbeitrag vom 01.03.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

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