Paris (www.aktiencheck.de) - Für den Euro Stoxx 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) geht ein ausgesprochen volatiles Jahr zu Ende, so die Analysten der BNP Paribas in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly".
Nach einem fulminanten Jahresauftakt mit einem Plus von rund 15 Prozent in den ersten sechs Wochen habe Ende März Trumps Zollpolitik für schlechte Laune gesorgt: Binnen weniger als zwei Wochen habe der Leitindex der Eurozone knapp 16 Prozent an Wert verloren. Doch die Korrektur habe nicht lange gewährt - keine sechs Wochen später seien die Verluste wieder aufgeholt gewesen, nachdem sich der US-Präsident weniger kompromisslos gezeigt habe als zunächst befürchtet worden sei. Zwischen Mitte Mai und Ende September habe der Index seitwärts gependelt. Belastend hätten unter anderem politische Risiken in Frankreich und die Erkenntnis gewirkt, dass Europa im KI-Boom deutlich hinter den USA zurückliege. Gute Unternehmenszahlen hätten den Index schließlich Mitte November auf ein Rekordhoch bei 5.818 Punkten gehievt - ein Plus von 19 Prozent seit Jahresbeginn.
Auch für 2026 bleibe weiteres Potenzial bestehen. Die Fantasie weiterer Zinssenkungen sei ein wenig verflogen: Die EZB habe in dieser Woche still gehalten, und am Terminmarkt werde inzwischen mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent eine Leitzinserhöhung eingepreist. Auf der Habenseite stünden derweil stabilisierte Handelsbeziehungen mit den USA sowie steigende staatliche Ausgaben – allen voran für Verteidigung und Infrastruktur. Während die EU-Kommission für 2026 ein Wirtschaftswachstum von 1,4 Prozent erwarte, rechne der Marktkonsens bei den im Euro Stoxx 50 gelisteten Unternehmen mit einem Gewinnanstieg von rund 12 Prozent. Auch die Bewertung überzeuge: Mit einem KGV von 17 sei der Index deutlich günstiger als der S&P 500, der einen Wert von 27 aufweise. (Ausgabe vom 19.12.2025) (22.12.2025/ac/a/m)
Nach einem fulminanten Jahresauftakt mit einem Plus von rund 15 Prozent in den ersten sechs Wochen habe Ende März Trumps Zollpolitik für schlechte Laune gesorgt: Binnen weniger als zwei Wochen habe der Leitindex der Eurozone knapp 16 Prozent an Wert verloren. Doch die Korrektur habe nicht lange gewährt - keine sechs Wochen später seien die Verluste wieder aufgeholt gewesen, nachdem sich der US-Präsident weniger kompromisslos gezeigt habe als zunächst befürchtet worden sei. Zwischen Mitte Mai und Ende September habe der Index seitwärts gependelt. Belastend hätten unter anderem politische Risiken in Frankreich und die Erkenntnis gewirkt, dass Europa im KI-Boom deutlich hinter den USA zurückliege. Gute Unternehmenszahlen hätten den Index schließlich Mitte November auf ein Rekordhoch bei 5.818 Punkten gehievt - ein Plus von 19 Prozent seit Jahresbeginn.
Auch für 2026 bleibe weiteres Potenzial bestehen. Die Fantasie weiterer Zinssenkungen sei ein wenig verflogen: Die EZB habe in dieser Woche still gehalten, und am Terminmarkt werde inzwischen mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent eine Leitzinserhöhung eingepreist. Auf der Habenseite stünden derweil stabilisierte Handelsbeziehungen mit den USA sowie steigende staatliche Ausgaben – allen voran für Verteidigung und Infrastruktur. Während die EU-Kommission für 2026 ein Wirtschaftswachstum von 1,4 Prozent erwarte, rechne der Marktkonsens bei den im Euro Stoxx 50 gelisteten Unternehmen mit einem Gewinnanstieg von rund 12 Prozent. Auch die Bewertung überzeuge: Mit einem KGV von 17 sei der Index deutlich günstiger als der S&P 500, der einen Wert von 27 aufweise. (Ausgabe vom 19.12.2025) (22.12.2025/ac/a/m)
Archivbeitrag vom 22.12.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.