Hamburg (www.aktiencheck.de) - Uzin Utz-Aktienanalyse von der Montega AG:
Patrick Speck, Aktienanalyst der Montega AG, rät in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Uzin Utz SE (ISIN: DE0007551509, WKN: 755150, Ticker-Symbol: UZU) weiterhin zu kaufen.
Uzin Utz SE habe heute den Q3-Bericht vorgelegt. Wiederholt habe das Unternehmen die Ergebnisprognosen der Aktienanalysten der Montega AG übertreffen und trotz eines marktbedingten Erlösrückgangseine EBIT-Marge auf dem mittelfristigen Zielniveau (>8%) erzielen können.
Die deutsche Bauindustrie prognostiziere für 2024 einen weiteren realen Umsatzrückgang um rund 4,0% yoy und für das europäische Bauvolumen gehe das ifo Institut in diesem Jahr von einem Rückgang um 2,7% yoy aus. Vor diesem Hintergrund schlage sich Uzin Utz mit einem Umsatzvolumen in Höhe von 360,2 Mio. EUR (-1,3% yoy) nach 9M bzw. 117,9 Mio. EUR (-2,1%yoy) in Q3 nach Erachten der Aktienanalysten der Montega AG weiterhin beachtlich, wenngleich ihre Prognose für das dritte Quartal (120,0 Mio. EUR) leicht verfehlt worden sei.
Auf Gesamtjahressicht erwarte der Vorstand nach wie vor Umsätze auf dem Niveau des Vorjahres (479,3 Mio. EUR), was für Q4 eine Trendumkehr und ein yoy-Wachstum von ca. 4% impliziert. Dies erscheine den Aktienanalysten der Montega AG nachdem 9M-Verlauf etwas ambitioniert, sodass sie sich leicht unter Vorjahr positionieren würden.
Die Rohertragsmarge von starken 58,7% in Q3 habe sich gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich (Q3/23: 55,3%) sowie dem unmittelbaren Vorquartal weitermoderat verbessert gezeigt (Q2/24: 57,5%%). Neben einer Entspannung der Beschaffungspreise hätten laut Uzin Utz auch Optimierungen der Logistikprozesse gruppenweit zu einer Reduktion der Eingangsfrachtkosten geführt, wofür der Vorstand weiteren Spielraum sehe. Die gegenüber dem Vorjahr erhöhten Kostenquoten für Personal (27,4%; +120 BP yoy) sowie sonstige betriebliche Aufwendungen (19,3%; +100 BP yoy) hätten die Margensteigerung beim EBIT zwar wieder etwas abgemilderte, mit 9,6 Mio. EUR bzw. einer Marge von 8,1% habe Uzin Utz die Montega-Erwartungen und die Vorjahreswerte übertreffen können. Das Margenniveau habe damit erneut in Höhe des 2025er Mittelfristziels gelegen (>8%), das das Unternehmen einst vor Ausbruch des Russland-Ukraine-Krieges und der nachfolgenden Baukrise für ein Umsatzvolumen von >550 Mio. EUR avisiert habe.
Die Aktienanalysten der Montega AG würden es daher für nicht unwahrscheinlich halten, dass der Vorstand im Falle einer stabilen Marktentwicklung im Rahmen der Bilanzberichterstattung im Frühjahr 2025 höhere Margenziele ausrufen werde. Allerdings habe der Vorstand auch darauf hingewiesen, dass spürbare Kostensteigerungen im Rahmen der EU-Taxonomie visibel seien. Für das laufende Jahr werde weiterhin ein leichtes EBIT-Wachstum avisiert (bis zu +10%), was die Aktienanalysten der Montega AG als komfortabel erreichbar erachten würden.
Fazit: Die tiefgreifende Baukrise habe bei Uzin Utz nach wie vor nur Bremspuren in der Top Line zur Folge, während sich die Margenentwicklung weiterhin sehr erfreulich darstelle. Die Aktienanalysten der Montega AG sähen die hohe Unternehmens- und Bilanzqualität (EK-Quote per 30.09.: 62,0%) nicht angemessen im Kurs reflektiert, was u.a. durch den enormen Bewertungsabschlag zum Schweizer Peer Sika (KGV 2025e: 27,2x vs. Uzin Utz: 9,8x) zum Ausdruck komme. Nach Fortschreibung ihres DCF-Modells würden die Aktienanalysten der Montega AG das Kursziel leicht auf 64,00 EUR von zuvor 62,00 EUR erhöhen.
Die Kaufempfehlung wird bekräftigt, so Patrick Speck, Aktienanalyst der Montega AG, zur Uzin Utz-Aktie. (Analyse vom 14.11.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (14.11.2024/ac/a/nw)
Patrick Speck, Aktienanalyst der Montega AG, rät in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Uzin Utz SE (ISIN: DE0007551509, WKN: 755150, Ticker-Symbol: UZU) weiterhin zu kaufen.
Uzin Utz SE habe heute den Q3-Bericht vorgelegt. Wiederholt habe das Unternehmen die Ergebnisprognosen der Aktienanalysten der Montega AG übertreffen und trotz eines marktbedingten Erlösrückgangseine EBIT-Marge auf dem mittelfristigen Zielniveau (>8%) erzielen können.
Die deutsche Bauindustrie prognostiziere für 2024 einen weiteren realen Umsatzrückgang um rund 4,0% yoy und für das europäische Bauvolumen gehe das ifo Institut in diesem Jahr von einem Rückgang um 2,7% yoy aus. Vor diesem Hintergrund schlage sich Uzin Utz mit einem Umsatzvolumen in Höhe von 360,2 Mio. EUR (-1,3% yoy) nach 9M bzw. 117,9 Mio. EUR (-2,1%yoy) in Q3 nach Erachten der Aktienanalysten der Montega AG weiterhin beachtlich, wenngleich ihre Prognose für das dritte Quartal (120,0 Mio. EUR) leicht verfehlt worden sei.
Auf Gesamtjahressicht erwarte der Vorstand nach wie vor Umsätze auf dem Niveau des Vorjahres (479,3 Mio. EUR), was für Q4 eine Trendumkehr und ein yoy-Wachstum von ca. 4% impliziert. Dies erscheine den Aktienanalysten der Montega AG nachdem 9M-Verlauf etwas ambitioniert, sodass sie sich leicht unter Vorjahr positionieren würden.
Die Rohertragsmarge von starken 58,7% in Q3 habe sich gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich (Q3/23: 55,3%) sowie dem unmittelbaren Vorquartal weitermoderat verbessert gezeigt (Q2/24: 57,5%%). Neben einer Entspannung der Beschaffungspreise hätten laut Uzin Utz auch Optimierungen der Logistikprozesse gruppenweit zu einer Reduktion der Eingangsfrachtkosten geführt, wofür der Vorstand weiteren Spielraum sehe. Die gegenüber dem Vorjahr erhöhten Kostenquoten für Personal (27,4%; +120 BP yoy) sowie sonstige betriebliche Aufwendungen (19,3%; +100 BP yoy) hätten die Margensteigerung beim EBIT zwar wieder etwas abgemilderte, mit 9,6 Mio. EUR bzw. einer Marge von 8,1% habe Uzin Utz die Montega-Erwartungen und die Vorjahreswerte übertreffen können. Das Margenniveau habe damit erneut in Höhe des 2025er Mittelfristziels gelegen (>8%), das das Unternehmen einst vor Ausbruch des Russland-Ukraine-Krieges und der nachfolgenden Baukrise für ein Umsatzvolumen von >550 Mio. EUR avisiert habe.
Die Aktienanalysten der Montega AG würden es daher für nicht unwahrscheinlich halten, dass der Vorstand im Falle einer stabilen Marktentwicklung im Rahmen der Bilanzberichterstattung im Frühjahr 2025 höhere Margenziele ausrufen werde. Allerdings habe der Vorstand auch darauf hingewiesen, dass spürbare Kostensteigerungen im Rahmen der EU-Taxonomie visibel seien. Für das laufende Jahr werde weiterhin ein leichtes EBIT-Wachstum avisiert (bis zu +10%), was die Aktienanalysten der Montega AG als komfortabel erreichbar erachten würden.
Fazit: Die tiefgreifende Baukrise habe bei Uzin Utz nach wie vor nur Bremspuren in der Top Line zur Folge, während sich die Margenentwicklung weiterhin sehr erfreulich darstelle. Die Aktienanalysten der Montega AG sähen die hohe Unternehmens- und Bilanzqualität (EK-Quote per 30.09.: 62,0%) nicht angemessen im Kurs reflektiert, was u.a. durch den enormen Bewertungsabschlag zum Schweizer Peer Sika (KGV 2025e: 27,2x vs. Uzin Utz: 9,8x) zum Ausdruck komme. Nach Fortschreibung ihres DCF-Modells würden die Aktienanalysten der Montega AG das Kursziel leicht auf 64,00 EUR von zuvor 62,00 EUR erhöhen.
Die Kaufempfehlung wird bekräftigt, so Patrick Speck, Aktienanalyst der Montega AG, zur Uzin Utz-Aktie. (Analyse vom 14.11.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (14.11.2024/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 14.11.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.