Augsburg (www.aktiencheck.de) - UmweltBank-Aktienanalyse von der GBC AG:
Cosmin Filker und Marcel Goldmann, Analysten der GBC AG, stufen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der UmweltBank AG (ISIN: DE0005570808, WKN: 557080, Ticker-Symbol: UBK) weiterhin mit dem Votum "kaufen" ein.
Die abgelaufenen Geschäftsjahre der UmweltBank AG könnten unter der Bezeichnung Transformation zusammengefasst werden. Dabei seien diese auf der einen Seite von Investitionen in die Technik (neues Kernbankensystem, Digitalisierung von Prozessen etc.) sowie in die Aufbauorganisation geprägt gewesen, was nun weitestgehend abgeschlossen worden sei. Auf der anderen Seite sei die Geschäftsentwicklung des Kreditinstituts von einer Stabilisierung des Zinsergebnisses auf einem im Vergleich niedrigeren Niveau geprägt gewesen. Dies sei als Folge des allgemein höheren Zinsumfelds zu verstehen, was aufgrund der Kurzfristigkeit des Einlagengeschäftes zu erhöhten Zinsaufwendungen geführt habe, während das längerfristigere Kreditgeschäft weniger flexibel auf das Zinsumfeld reagiert habe.
Die Transformation der UmweltBank AG gehe mit einer Änderung der Unternehmensstrategie einher. Deutlich stärker in den Fokus sei der Ausbau der Passivseite gerückt, also der Privatkundeneinlagen. Durch die fristenkongruente Anlage der Kundengelder (EZB-Anlage) könne nach Unternehmensangaben eine Zinsmarge von rund 100 Basispunkten erzielt werden. Vor diesem Hintergrund sei der in 2024 erfolgte Ausbau der Privatkundeneinlagen auf rund 3,5 Mrd. EUR (2023: 2,5 Mrd. EUR) als gute Basis für den erwarteten Ausbau des Finanzergebnisses zu sehen.
Während die Einlagen von Privatkunden dynamisch wachsen würden, sei das Wachstum im Firmenkundengeschäft, das vor allem die Kreditfinanzierung von nachhaltigen Projekten (Immobilien, Wind, Solar) umfasse, vom restriktiven Faktor Eigenkapital abhängig. Für die kommenden Geschäftsjahre sei daher mit einer Seitwärtsbewegung des Kreditvolumens zu rechnen, wobei das Neugeschäft zu attraktiveren Konditionen erfolgen dürfte, was sich ebenfalls positiv auf das Finanzergebnis auswirken dürfte.
Auf dem am 15.01.25 stattgefundenen Capital Markets Day habe der Unternehmensvorstand Planszenarien vorgestellt, wonach im laufenden Geschäftsjahr 2025 beim Zinsergebnis eine Bandbreite von 60 - 70 Mio. EUR und im kommenden Geschäftsjahr von etwa 70 - 80 Mio. EUR erreicht werden könnte. Nach den Schätzungen der Analysten dürfte in 2024 ein Zinsergebnis in Höhe von 43,4 Mio. EUR erreicht worden sein.
Dem erwarteten Anstieg des Zinsüberschusses sowie des Provisions- und Handelsergebnisses (steigende Erträge im Wertpapier- und Kreditgeschäft, Eigenemissionsgeschäft solle zulegen) stehe ein voraussichtlich nur unterproportionaler Anstieg der Verwaltungsaufwendungen gegenüber. Dies insbesondere vor dem Hintergrund der in den letzten Jahren umgesetzten Transformation, die bereits ab 2025 zu einem deutlichen Rückgang des Verwaltungsaufwands führen dürfte. Das Ziel, bis zum Geschäftsjahr 2028 eine Cost-Income-Ratio von unter 60% zu erreichen, gelte nach wie vor.
In ihren Prognosen würden die Analysten den Erfolg der eingeschlagenen Unternehmensstrategie berücksichtigen und daher eine deutliche Anhebung der Einnahmenseite bei einem gleichzeitig nur unterproportionalen Anstieg der Aufwendungen erwarten. Das Nachsteuerergebnis, welches sich in 2024, den Analystenschätzungen zufolge, auf -3,92 Mio. EUR belaufen haben dürfte, sollte in 2025 auf 5,13 Mio. EUR und im kommenden Geschäftsjahr 2026 auf 14,75 Mio. EUR deutlich zulegen. Im Rahmen eines Residual-Einkommens-Modells hätten die Analysten ein Kursziel von 10,00 EUR je Aktie ermittelt, und damit liege derzeit ein hohes Kurspotenzial vor.
Cosmin Filker und Marcel Goldmann, Analysten der GBC AG, bewerten die UmweltBank-Aktie unverändert mit "kaufen". (Analyse vom 14.03.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (16.03.2025/ac/a/nw)
Cosmin Filker und Marcel Goldmann, Analysten der GBC AG, stufen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der UmweltBank AG (ISIN: DE0005570808, WKN: 557080, Ticker-Symbol: UBK) weiterhin mit dem Votum "kaufen" ein.
Die abgelaufenen Geschäftsjahre der UmweltBank AG könnten unter der Bezeichnung Transformation zusammengefasst werden. Dabei seien diese auf der einen Seite von Investitionen in die Technik (neues Kernbankensystem, Digitalisierung von Prozessen etc.) sowie in die Aufbauorganisation geprägt gewesen, was nun weitestgehend abgeschlossen worden sei. Auf der anderen Seite sei die Geschäftsentwicklung des Kreditinstituts von einer Stabilisierung des Zinsergebnisses auf einem im Vergleich niedrigeren Niveau geprägt gewesen. Dies sei als Folge des allgemein höheren Zinsumfelds zu verstehen, was aufgrund der Kurzfristigkeit des Einlagengeschäftes zu erhöhten Zinsaufwendungen geführt habe, während das längerfristigere Kreditgeschäft weniger flexibel auf das Zinsumfeld reagiert habe.
Die Transformation der UmweltBank AG gehe mit einer Änderung der Unternehmensstrategie einher. Deutlich stärker in den Fokus sei der Ausbau der Passivseite gerückt, also der Privatkundeneinlagen. Durch die fristenkongruente Anlage der Kundengelder (EZB-Anlage) könne nach Unternehmensangaben eine Zinsmarge von rund 100 Basispunkten erzielt werden. Vor diesem Hintergrund sei der in 2024 erfolgte Ausbau der Privatkundeneinlagen auf rund 3,5 Mrd. EUR (2023: 2,5 Mrd. EUR) als gute Basis für den erwarteten Ausbau des Finanzergebnisses zu sehen.
Während die Einlagen von Privatkunden dynamisch wachsen würden, sei das Wachstum im Firmenkundengeschäft, das vor allem die Kreditfinanzierung von nachhaltigen Projekten (Immobilien, Wind, Solar) umfasse, vom restriktiven Faktor Eigenkapital abhängig. Für die kommenden Geschäftsjahre sei daher mit einer Seitwärtsbewegung des Kreditvolumens zu rechnen, wobei das Neugeschäft zu attraktiveren Konditionen erfolgen dürfte, was sich ebenfalls positiv auf das Finanzergebnis auswirken dürfte.
Auf dem am 15.01.25 stattgefundenen Capital Markets Day habe der Unternehmensvorstand Planszenarien vorgestellt, wonach im laufenden Geschäftsjahr 2025 beim Zinsergebnis eine Bandbreite von 60 - 70 Mio. EUR und im kommenden Geschäftsjahr von etwa 70 - 80 Mio. EUR erreicht werden könnte. Nach den Schätzungen der Analysten dürfte in 2024 ein Zinsergebnis in Höhe von 43,4 Mio. EUR erreicht worden sein.
Dem erwarteten Anstieg des Zinsüberschusses sowie des Provisions- und Handelsergebnisses (steigende Erträge im Wertpapier- und Kreditgeschäft, Eigenemissionsgeschäft solle zulegen) stehe ein voraussichtlich nur unterproportionaler Anstieg der Verwaltungsaufwendungen gegenüber. Dies insbesondere vor dem Hintergrund der in den letzten Jahren umgesetzten Transformation, die bereits ab 2025 zu einem deutlichen Rückgang des Verwaltungsaufwands führen dürfte. Das Ziel, bis zum Geschäftsjahr 2028 eine Cost-Income-Ratio von unter 60% zu erreichen, gelte nach wie vor.
In ihren Prognosen würden die Analysten den Erfolg der eingeschlagenen Unternehmensstrategie berücksichtigen und daher eine deutliche Anhebung der Einnahmenseite bei einem gleichzeitig nur unterproportionalen Anstieg der Aufwendungen erwarten. Das Nachsteuerergebnis, welches sich in 2024, den Analystenschätzungen zufolge, auf -3,92 Mio. EUR belaufen haben dürfte, sollte in 2025 auf 5,13 Mio. EUR und im kommenden Geschäftsjahr 2026 auf 14,75 Mio. EUR deutlich zulegen. Im Rahmen eines Residual-Einkommens-Modells hätten die Analysten ein Kursziel von 10,00 EUR je Aktie ermittelt, und damit liege derzeit ein hohes Kurspotenzial vor.
Cosmin Filker und Marcel Goldmann, Analysten der GBC AG, bewerten die UmweltBank-Aktie unverändert mit "kaufen". (Analyse vom 14.03.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (16.03.2025/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 16.03.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.