Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Tesla-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Andreas Deutsch vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie von Tesla Inc. (ISIN: US88160R1014, WKN: A1CX3T, Ticker-Symbol: TL0, NASDAQ-Symbol: TSLA) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Was seien die Bullen happy gewesen, als Donald Trump das Rennen um das Weiße Haus gewonnen habe. Make America great again würde den Aktienkurs kräftig Auftrieb geben, so die Idee. Doch nun herrsche Schockstarre an den Märkten. Die Anleger sähen keinen Plan in dem, was Trump tue. Der überrasche jetzt mit einem merkwürdigen Satz.
Zunächst habe der Markt gehofft, Trump würde es in Sachen Zölle bei Drohungen belassen. Jetzt herrsche große Angst, dass der Präsident einen Handelskrieg vom Zaun breche, der der amerikanischen Wirtschaft richtig wehtun werde. Das Konsumklima habe sich brachial abgekühlt. Im Februar sei der Wert auf 98,3 gesunken, was einem Rückgang von 7 Prozent entspreche. Die Zahl der neuen Stellen im nicht-landwirtschaftlichen Bereich habe im Februar bei 151.000 statt erwarteter 170.000 gelegen.
Die Angst vor der Rezession mache die Runde. Auf die FED könnten die Märkte nicht bauen, denn Trumps Zölle würden die Preise anheizen. Laut CME Fedwatch-Tool erwarte eine große Mehrheit der Anleger bei den nächsten beiden Notenbank-Treffen am 19. März und am 7. Mai keinen Zinsschritt. Erst im Juni rechne eine Mehrheit von 55 Prozent mit einer Zinssenkung von 25 Punkten.
Etliche Kurse an der Wall Street seien angeschlagen. Der NASDAQ 100 und der S&P 500 seien unter die 200-Tage-Linie gefallen und hätten damit ein Verkaufssignal geliefert. Die Magnificent 7 seien gar nicht mehr glorreich unterwegs. Bei Tesla nehme der Absturz längst dramatische Ausmaße an - am Montag verliere die Aktie 8 Prozent auf 240 Dollar. Seit dem Hoch im Dezember habe sich der Kurs halbiert.
Und Trump? Gebe sich unbeeindruckt. "Ich schaue nicht auf die Aktienkurse", habe er am Donnerstag gesagt. Die Zölle würden ihren Zweck erfüllen, davon sei er überzeugt. Wichtig sei für ihn die langfristige Perspektive. "Da werden die USA sehr stark sein."
Wolle der Narzisst Trump als Präsident in die Geschichte eingehen, der die Bullen gekillt habe? Höchst unwahrscheinlich. Es jucke ihm wahrscheinlich jeden Tag mehr in den Fingern, die Charts aufzurufen. Solange er es nicht macht, sind die Anleger mit deutschen und europäischen Qualitätsaktien besser aufgestellt, so Andreas Deutsch von "Der Aktionär". (Analyse vom 10.03.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (10.03.2025/ac/a/n)
Andreas Deutsch vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie von Tesla Inc. (ISIN: US88160R1014, WKN: A1CX3T, Ticker-Symbol: TL0, NASDAQ-Symbol: TSLA) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Was seien die Bullen happy gewesen, als Donald Trump das Rennen um das Weiße Haus gewonnen habe. Make America great again würde den Aktienkurs kräftig Auftrieb geben, so die Idee. Doch nun herrsche Schockstarre an den Märkten. Die Anleger sähen keinen Plan in dem, was Trump tue. Der überrasche jetzt mit einem merkwürdigen Satz.
Zunächst habe der Markt gehofft, Trump würde es in Sachen Zölle bei Drohungen belassen. Jetzt herrsche große Angst, dass der Präsident einen Handelskrieg vom Zaun breche, der der amerikanischen Wirtschaft richtig wehtun werde. Das Konsumklima habe sich brachial abgekühlt. Im Februar sei der Wert auf 98,3 gesunken, was einem Rückgang von 7 Prozent entspreche. Die Zahl der neuen Stellen im nicht-landwirtschaftlichen Bereich habe im Februar bei 151.000 statt erwarteter 170.000 gelegen.
Die Angst vor der Rezession mache die Runde. Auf die FED könnten die Märkte nicht bauen, denn Trumps Zölle würden die Preise anheizen. Laut CME Fedwatch-Tool erwarte eine große Mehrheit der Anleger bei den nächsten beiden Notenbank-Treffen am 19. März und am 7. Mai keinen Zinsschritt. Erst im Juni rechne eine Mehrheit von 55 Prozent mit einer Zinssenkung von 25 Punkten.
Etliche Kurse an der Wall Street seien angeschlagen. Der NASDAQ 100 und der S&P 500 seien unter die 200-Tage-Linie gefallen und hätten damit ein Verkaufssignal geliefert. Die Magnificent 7 seien gar nicht mehr glorreich unterwegs. Bei Tesla nehme der Absturz längst dramatische Ausmaße an - am Montag verliere die Aktie 8 Prozent auf 240 Dollar. Seit dem Hoch im Dezember habe sich der Kurs halbiert.
Und Trump? Gebe sich unbeeindruckt. "Ich schaue nicht auf die Aktienkurse", habe er am Donnerstag gesagt. Die Zölle würden ihren Zweck erfüllen, davon sei er überzeugt. Wichtig sei für ihn die langfristige Perspektive. "Da werden die USA sehr stark sein."
Wolle der Narzisst Trump als Präsident in die Geschichte eingehen, der die Bullen gekillt habe? Höchst unwahrscheinlich. Es jucke ihm wahrscheinlich jeden Tag mehr in den Fingern, die Charts aufzurufen. Solange er es nicht macht, sind die Anleger mit deutschen und europäischen Qualitätsaktien besser aufgestellt, so Andreas Deutsch von "Der Aktionär". (Analyse vom 10.03.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (10.03.2025/ac/a/n)
Archivbeitrag vom 10.03.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.