Aktien des Tages

TUI: Die FTI-Insolvenz ist das beherrschende Thema - Aktienanalyse

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - TUI-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Carsten Kaletta vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der TUI AG (ISIN: DE000TUAG505, WKN: TUAG50, Ticker-Symbol: TUI1, NASDAQ OTC-Symbol: TUIFF) unter die Lupe.

Die FTI-Insolvenz sei nach wie vor das beherrschende Thema in der Touristikbranche. Laut einer aktuellen Umfrage würden eine Vielzahl der Reiseunternehmen angeben, dass der Ruf der Branche bei den Kunden beschädigt sei. Dennoch dürften die positiven Seiten - mit Blick auf die Neuverteilung des touristischen Kuchens - überwiegen. Vor allem Marktführer TUI dürfte sich davon ein großes Stück schnappen.

Konkret würden laut einer aktuellen Umfrage von Reise und Counter vor 9 zwei Drittel mit einem Image-Problem für die Branche rechnen. Diese Einschätzung teile Tourismus-Experte Torsten Kirstges von der Jade Hochschule mit Sitz in Wilhelmshaven allerdings nicht. Der Reisemarkt stehe aus seiner Sicht gut da. "Die Menschen werden trotz der FTI-Insolvenz reisen und der Milliardenkuchen wird unter den anderen Veranstaltern aufgeteilt", sei sich Kirstges sicher. Und auch 50 Prozent der befragten Veranstalter würden aufgrund der Insolvenz der einstigen Nummer 3 künftige Zusatzeinnahmen sehen.

Vor allem Platzhirsch und Marktführer TUI dürfte überproportional profitieren. Die Hannoveraner hätten einen Marktanteil von etwa 30 Prozent. Aus Sicht von Branchenxperten dürften viele Menschen, die bislang bei FTI gebucht hätten, zu TUI wechseln.

Die TUI-Aktie, die am vorletzten Handelstag der Woche rund 1,7 Prozent auf 7,06 Euro abgebe, dürfte aufgrund der FTI-Pleite ihre starke Marktposition als Nummer 1 weiter ausbauen. Aus charttechnischer Sicht wäre nun wichtig, dass die psychologisch wichtige 7-Euro-Marke auf Schlusskurs-Basis hält, so Carsten Kaletta von "Der Aktionär". (Analyse vom 13.06.2024)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze TUI-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs TUI-Aktie:
7,128 EUR -0,83% (13.06.2024, 13:58)

XETRA-Aktienkurs TUI-Aktie:
7,118 EUR -0,95% (13.06.2024, 13:44)

ISIN TUI-Aktie:
DE000TUAG505

WKN TUI-Aktie:
TUAG50

Ticker-Symbol TUI-Aktie:
TUI1

NASDAQ OTC-Symbol TUI-Aktie:
TUIFF

Kurzprofil TUI AG:

Die TUI Group (ISIN: DE000TUAG505, WKN: TUAG50, Ticker-Symbol: TUI1, NASDAQ OTC-Symbol: TUIFF) ist einer der führenden Touristikkonzerne der Welt. Sitz des Konzerns ist Deutschland. Der TUI Konzern bietet für seine 21 Millionen Kunden integrierte Services aus einer Hand.

Die gesamte touristische Wertschöpfungskette wird unter einem Dach abgebildet. Dazu gehören über 400 Hotels und Resorts mit Premium-Marken wie RIU, TUI Blue und Robinson und 16 eigene Kreuzfahrtschiffe, von der MS Europa und der MS Europa 2 in der Luxusklasse und Expeditionsschiffen bis zur Mein Schiff-Flotte der TUI Cruises und Kreuzfahrtschiffen bei Marella Cruises in Großbritannien. Zum Konzern zählen außerdem europaweit führende Veranstaltermarken und Online-Vermarktungsplattformen, fünf Fluggesellschaften mit mehr als 130 modernen Mittel- und Langstrecken-Flugzeugen und rund 1.200 Reisebüros. Neben dem Ausbau des Kerngeschäfts mit Hotels, Kreuzfahrten über erfolgreiche Joint Ventures und Aktivitäten in den Urlaubsdestinationen setzt die TUI verstärkt auf den Ausbau digitaler Plattformen. Der Konzern wandelt sich zu einem globalen touristischen Plattformunternehmen.

Die globale Verantwortung für nachhaltiges wirtschaftliches, ökologisches und soziales Handeln ist Kern der Unternehmenskultur. Die von TUI initiierte TUI Care Foundation setzt mit Projekten in 25 Ländern auf die positiven Effekte des Tourismus, auf Bildung und Ausbildung sowie die Stärkung von Umwelt- und Sozial-Standards. Sie unterstützt so Urlaubsdestinationen in ihrer Entwicklung. Die weltweit tätige TUI Care Foundation initiiert Projekte, die neue Chancen für die kommende Generation schaffen. (13.06.2024/ac/a/nw)

Archivbeitrag vom 13.06.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

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