Kulmbach (www.aktiencheck.de) - TUI-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Andreas Deutsch vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der TUI AG (ISIN: DE000TUAG505, WKN: TUAG50, Ticker-Symbol: TUI1, NASDAQ OTC-Symbol: TUIFF) unter die Lupe.
Das Chartbild habe so schön ausgesehen: Am 9. April sei die TUI-Aktie aus dem wochenlangen Seitwärtstrend nach oben ausgebrochen und auf den höchsten Stand seit März 2023 gestiegen. Doch das Kaufsignal habe sich als Fehlsignal erwiesen, die Aktie sei eingebrochen.
Seit dem Verlaufshoch hätten die Anleger massiv Gewinne mitgenommen und für einen Verlust von 16 Prozent gesorgt - wohlgemerkt in nur anderthalb Wochen und ohne dass sich fundamental bei Europas größtem Touristikunternehmen irgendetwas geändert habe. Plötzlicher Zusammenbruch, und wieder mal sei es das alte TUI-Problem: Die Aktie sei besonders anfällig, wenn sich das Sentiment am Markt verschlechtere. Dann würden viele Anleger bei der Aktie des nach wie vor üppig verschuldeten Konzerns die Reißleine ziehen.
Nun befinde sich die TUI-Aktie an einer kritischen Marke - der Titel habe genau auf der 100-Tage-Linie aufgesetzt. In den nächsten Tagen werde sich zeigen, ob die Bullen den Dip zum Kauf nutzen und eventuell den Kurs wieder in Richtung 52-Wochen-Hoch befördern würden - oder ob es weitere Verluste gebe. Werde nämlich die 100-Tage-Linie gerissen, dürfte es schnell abwärtsgehen bis auf die 200-Tage-Linie, die aktuell bei 6,23 Euro verlaufe.
Bis zu den Quartalszahlen würden die Anleger derweil noch Geduld benötigen: TUI öffne erst am 15. Mai die Bücher und lege die Bilanz für das zweite Quartal (habe Ende März geendet) des Geschäftsjahres 2023/24 vor. Die Analysten würden einen Umsatz von 3,5 Mrd. Euro erwarten, was im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum ein Plus von elf Prozent bedeuten würde. Beim EBITDA würden die Experten mit einem Verlust von 62 Mio. Euro (-44 Prozent) und beim Nettoertrag mit 290 Mio. (+elf Prozent) rechnen.
Allerdings stünden die starken Monate bei TUI noch bevor. Für Q3 (ende im Juni) würden die Analysten einen Umsatz von 5,8 Mrd. Euro und ein EBITDA von 428 Mio. Euro erwarten, für Q4 würden sie mit Erlösen von 9,2 Mrd. und einem EBITDA von 1,5 Mrd. rechnen.
DER AKTIONÄR bleibe bei seiner Einschätzung zu TUI: Das Unternehmen sei deutlich besser, als es der Aktienkurs widerspiegle. Der faire Wert der Aktie liegt bei elf Euro, so Andreas Deutsch von "Der Aktionär". (Analyse vom 18.04.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze TUI-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs TUI-Aktie:
6,714 EUR +1,82% (18.04.2024, 14:26)
XETRA-Aktienkurs TUI-Aktie:
6,714 EUR +2,13% (18.04.2024, 14:13)
ISIN TUI-Aktie:
DE000TUAG505
WKN TUI-Aktie:
TUAG50
Ticker-Symbol TUI-Aktie:
TUI1
NASDAQ OTC-Symbol TUI-Aktie:
TUIFF
Kurzprofil TUI AG:
Die TUI Group (ISIN: DE000TUAG505, WKN: TUAG50, Ticker-Symbol: TUI1, NASDAQ OTC-Symbol: TUIFF) ist einer der führenden Touristikkonzerne der Welt. Sitz des Konzerns ist Deutschland. Der TUI Konzern bietet für seine 21 Millionen Kunden integrierte Services aus einer Hand.
Die gesamte touristische Wertschöpfungskette wird unter einem Dach abgebildet. Dazu gehören über 400 Hotels und Resorts mit Premium-Marken wie RIU, TUI Blue und Robinson und 16 eigene Kreuzfahrtschiffe, von der MS Europa und der MS Europa 2 in der Luxusklasse und Expeditionsschiffen bis zur Mein Schiff-Flotte der TUI Cruises und Kreuzfahrtschiffen bei Marella Cruises in Großbritannien. Zum Konzern zählen außerdem europaweit führende Veranstaltermarken und Online-Vermarktungsplattformen, fünf Fluggesellschaften mit mehr als 130 modernen Mittel- und Langstrecken-Flugzeugen und rund 1.200 Reisebüros. Neben dem Ausbau des Kerngeschäfts mit Hotels, Kreuzfahrten über erfolgreiche Joint Ventures und Aktivitäten in den Urlaubsdestinationen setzt die TUI verstärkt auf den Ausbau digitaler Plattformen. Der Konzern wandelt sich zu einem globalen touristischen Plattformunternehmen.
Die globale Verantwortung für nachhaltiges wirtschaftliches, ökologisches und soziales Handeln ist Kern der Unternehmenskultur. Die von TUI initiierte TUI Care Foundation setzt mit Projekten in 25 Ländern auf die positiven Effekte des Tourismus, auf Bildung und Ausbildung sowie die Stärkung von Umwelt- und Sozial-Standards. Sie unterstützt so Urlaubsdestinationen in ihrer Entwicklung. Die weltweit tätige TUI Care Foundation initiiert Projekte, die neue Chancen für die kommende Generation schaffen. (18.04.2024/ac/a/nw)
Andreas Deutsch vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der TUI AG (ISIN: DE000TUAG505, WKN: TUAG50, Ticker-Symbol: TUI1, NASDAQ OTC-Symbol: TUIFF) unter die Lupe.
Das Chartbild habe so schön ausgesehen: Am 9. April sei die TUI-Aktie aus dem wochenlangen Seitwärtstrend nach oben ausgebrochen und auf den höchsten Stand seit März 2023 gestiegen. Doch das Kaufsignal habe sich als Fehlsignal erwiesen, die Aktie sei eingebrochen.
Seit dem Verlaufshoch hätten die Anleger massiv Gewinne mitgenommen und für einen Verlust von 16 Prozent gesorgt - wohlgemerkt in nur anderthalb Wochen und ohne dass sich fundamental bei Europas größtem Touristikunternehmen irgendetwas geändert habe. Plötzlicher Zusammenbruch, und wieder mal sei es das alte TUI-Problem: Die Aktie sei besonders anfällig, wenn sich das Sentiment am Markt verschlechtere. Dann würden viele Anleger bei der Aktie des nach wie vor üppig verschuldeten Konzerns die Reißleine ziehen.
Nun befinde sich die TUI-Aktie an einer kritischen Marke - der Titel habe genau auf der 100-Tage-Linie aufgesetzt. In den nächsten Tagen werde sich zeigen, ob die Bullen den Dip zum Kauf nutzen und eventuell den Kurs wieder in Richtung 52-Wochen-Hoch befördern würden - oder ob es weitere Verluste gebe. Werde nämlich die 100-Tage-Linie gerissen, dürfte es schnell abwärtsgehen bis auf die 200-Tage-Linie, die aktuell bei 6,23 Euro verlaufe.
Bis zu den Quartalszahlen würden die Anleger derweil noch Geduld benötigen: TUI öffne erst am 15. Mai die Bücher und lege die Bilanz für das zweite Quartal (habe Ende März geendet) des Geschäftsjahres 2023/24 vor. Die Analysten würden einen Umsatz von 3,5 Mrd. Euro erwarten, was im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum ein Plus von elf Prozent bedeuten würde. Beim EBITDA würden die Experten mit einem Verlust von 62 Mio. Euro (-44 Prozent) und beim Nettoertrag mit 290 Mio. (+elf Prozent) rechnen.
Allerdings stünden die starken Monate bei TUI noch bevor. Für Q3 (ende im Juni) würden die Analysten einen Umsatz von 5,8 Mrd. Euro und ein EBITDA von 428 Mio. Euro erwarten, für Q4 würden sie mit Erlösen von 9,2 Mrd. und einem EBITDA von 1,5 Mrd. rechnen.
DER AKTIONÄR bleibe bei seiner Einschätzung zu TUI: Das Unternehmen sei deutlich besser, als es der Aktienkurs widerspiegle. Der faire Wert der Aktie liegt bei elf Euro, so Andreas Deutsch von "Der Aktionär". (Analyse vom 18.04.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze TUI-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs TUI-Aktie:
6,714 EUR +1,82% (18.04.2024, 14:26)
XETRA-Aktienkurs TUI-Aktie:
6,714 EUR +2,13% (18.04.2024, 14:13)
ISIN TUI-Aktie:
DE000TUAG505
WKN TUI-Aktie:
TUAG50
Ticker-Symbol TUI-Aktie:
TUI1
NASDAQ OTC-Symbol TUI-Aktie:
TUIFF
Kurzprofil TUI AG:
Die TUI Group (ISIN: DE000TUAG505, WKN: TUAG50, Ticker-Symbol: TUI1, NASDAQ OTC-Symbol: TUIFF) ist einer der führenden Touristikkonzerne der Welt. Sitz des Konzerns ist Deutschland. Der TUI Konzern bietet für seine 21 Millionen Kunden integrierte Services aus einer Hand.
Die gesamte touristische Wertschöpfungskette wird unter einem Dach abgebildet. Dazu gehören über 400 Hotels und Resorts mit Premium-Marken wie RIU, TUI Blue und Robinson und 16 eigene Kreuzfahrtschiffe, von der MS Europa und der MS Europa 2 in der Luxusklasse und Expeditionsschiffen bis zur Mein Schiff-Flotte der TUI Cruises und Kreuzfahrtschiffen bei Marella Cruises in Großbritannien. Zum Konzern zählen außerdem europaweit führende Veranstaltermarken und Online-Vermarktungsplattformen, fünf Fluggesellschaften mit mehr als 130 modernen Mittel- und Langstrecken-Flugzeugen und rund 1.200 Reisebüros. Neben dem Ausbau des Kerngeschäfts mit Hotels, Kreuzfahrten über erfolgreiche Joint Ventures und Aktivitäten in den Urlaubsdestinationen setzt die TUI verstärkt auf den Ausbau digitaler Plattformen. Der Konzern wandelt sich zu einem globalen touristischen Plattformunternehmen.
Die globale Verantwortung für nachhaltiges wirtschaftliches, ökologisches und soziales Handeln ist Kern der Unternehmenskultur. Die von TUI initiierte TUI Care Foundation setzt mit Projekten in 25 Ländern auf die positiven Effekte des Tourismus, auf Bildung und Ausbildung sowie die Stärkung von Umwelt- und Sozial-Standards. Sie unterstützt so Urlaubsdestinationen in ihrer Entwicklung. Die weltweit tätige TUI Care Foundation initiiert Projekte, die neue Chancen für die kommende Generation schaffen. (18.04.2024/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 18.04.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.