Kulmbach (www.aktiencheck.de) - SoftBank-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Lukas Meyer vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von SoftBank Group Corp. (ISIN: JP3436100006, WKN: 891624, Ticker-Symbol: SFT, TSE-Symbol: 9984, NASDAQ OTC-Symbol: SFTBF) unter die Lupe.
SoftBank habe im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2023/24 einen überraschenden Nettoverlust von 369,2 Milliarden Yen (2,4 Milliarden Dollar) verbucht. Analysten hätten hingegen mit einem Gewinn von 298,5 Milliarden Yen gerechnet. Hauptverantwortlich für das Minus seien die Verluste im Vision Fund, dem milliardenschweren Investmentarm des japanischen Tech-Konzerns.
Der Vision Fund habe für das vergangene Quartal ein Minus von 352,7 Milliarden Yen gemeldet, nachdem er in den beiden vorangegangenen Quartalen noch Gewinne erzielt habe. Besonders die Beteiligungen an Coupang und weiteren privaten Unternehmen hätten an Wert verloren: Die öffentlichen Portfolio-Unternehmen von Vision Fund 1 hätten einen Rückgang von zwei Prozent verzeichnet, während der Wert der privaten Investments um drei Prozent gesunken sei. Auch der Vision Fund 2 habe Abschreibungen hinnehmen müssen - hier sei der Fair Value um knapp vier Prozent im Vergleich zum Vorquartal gefallen.
Mit T-Mobile US seien aber deutliche Kursgewinne verzeichnet worden. Hier liege SoftBank 100 Prozent vorne.
Zusätzlich habe der Konzern mit einem Umsatz von 1,83 Billionen Yen enttäuscht, der leicht unter den Erwartungen von 1,84 Billionen Yen gelegen habe. Trotz dieser schwachen Zahlen verfolge SoftBank weiterhin eine aggressive Investitionsstrategie mit starkem Fokus auf Künstliche Intelligenz. Insidern zufolge stehe das Unternehmen kurz vor einer 40-Milliarden-Dollar-Investition in OpenAI, womit SoftBank zum größten Anteilseigner des KI-Unternehmens noch vor Microsoft aufsteigen würde. Zudem plane der Konzern mit OpenAI ein Joint Venture in Japan, das KI-Lösungen für Unternehmen vertreiben solle. Bereits jetzt gebe SoftBank jährlich drei Milliarden Dollar für OpenAI-Technologien aus.
Auf Sicht der ersten neun Monate liege SoftBank zudem beim Umsatz immer noch sechs und beim Gewinn knapp 40 Prozent höher als im Vergleichszeitraum.
Trotz der enttäuschenden Quartalszahlen zeige sich die SoftBank-Aktie weiterhin stabil. Im vergangenen Jahr habe sie um 45 Prozent zugelegt, gestützt durch die steigende Bewertung des Chip-Designers Arm, an dem SoftBank die Mehrheit halte. Seit Jahresbeginn liege die Aktie gut sieben Prozent vorne.
SoftBank bleibe eine visionäre Firma, in der enorm viel KI-Fantasie stecke. Einzelne schwächere Quartale würden daran nichts ändern. DER AKTIONÄR setze daher in seinem Echtgeld-Depot auf weiter steigende Kurse. (Analyse vom 12.02.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (12.02.2025/ac/a/a)
Lukas Meyer vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von SoftBank Group Corp. (ISIN: JP3436100006, WKN: 891624, Ticker-Symbol: SFT, TSE-Symbol: 9984, NASDAQ OTC-Symbol: SFTBF) unter die Lupe.
SoftBank habe im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2023/24 einen überraschenden Nettoverlust von 369,2 Milliarden Yen (2,4 Milliarden Dollar) verbucht. Analysten hätten hingegen mit einem Gewinn von 298,5 Milliarden Yen gerechnet. Hauptverantwortlich für das Minus seien die Verluste im Vision Fund, dem milliardenschweren Investmentarm des japanischen Tech-Konzerns.
Der Vision Fund habe für das vergangene Quartal ein Minus von 352,7 Milliarden Yen gemeldet, nachdem er in den beiden vorangegangenen Quartalen noch Gewinne erzielt habe. Besonders die Beteiligungen an Coupang und weiteren privaten Unternehmen hätten an Wert verloren: Die öffentlichen Portfolio-Unternehmen von Vision Fund 1 hätten einen Rückgang von zwei Prozent verzeichnet, während der Wert der privaten Investments um drei Prozent gesunken sei. Auch der Vision Fund 2 habe Abschreibungen hinnehmen müssen - hier sei der Fair Value um knapp vier Prozent im Vergleich zum Vorquartal gefallen.
Mit T-Mobile US seien aber deutliche Kursgewinne verzeichnet worden. Hier liege SoftBank 100 Prozent vorne.
Zusätzlich habe der Konzern mit einem Umsatz von 1,83 Billionen Yen enttäuscht, der leicht unter den Erwartungen von 1,84 Billionen Yen gelegen habe. Trotz dieser schwachen Zahlen verfolge SoftBank weiterhin eine aggressive Investitionsstrategie mit starkem Fokus auf Künstliche Intelligenz. Insidern zufolge stehe das Unternehmen kurz vor einer 40-Milliarden-Dollar-Investition in OpenAI, womit SoftBank zum größten Anteilseigner des KI-Unternehmens noch vor Microsoft aufsteigen würde. Zudem plane der Konzern mit OpenAI ein Joint Venture in Japan, das KI-Lösungen für Unternehmen vertreiben solle. Bereits jetzt gebe SoftBank jährlich drei Milliarden Dollar für OpenAI-Technologien aus.
Auf Sicht der ersten neun Monate liege SoftBank zudem beim Umsatz immer noch sechs und beim Gewinn knapp 40 Prozent höher als im Vergleichszeitraum.
Trotz der enttäuschenden Quartalszahlen zeige sich die SoftBank-Aktie weiterhin stabil. Im vergangenen Jahr habe sie um 45 Prozent zugelegt, gestützt durch die steigende Bewertung des Chip-Designers Arm, an dem SoftBank die Mehrheit halte. Seit Jahresbeginn liege die Aktie gut sieben Prozent vorne.
SoftBank bleibe eine visionäre Firma, in der enorm viel KI-Fantasie stecke. Einzelne schwächere Quartale würden daran nichts ändern. DER AKTIONÄR setze daher in seinem Echtgeld-Depot auf weiter steigende Kurse. (Analyse vom 12.02.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (12.02.2025/ac/a/a)
Archivbeitrag vom 12.02.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.