Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Snowflake-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Lars Friedrich vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Snowflake Inc. (ISIN: US8334451098, WKN: A2QB38, Ticker-Symbol: 5Q5, NYSE-Symbol: SNOW) unter die Lupe.
Eine Tech-Aktie mit Warren Buffett als Investor - das garantiere an der Börse Aufmerksamkeit. Die ganz großen Erwartungen, die mit dem Börsengang aufgekommen seien, habe Snowflake jedoch in den ersten Jahren nicht erfüllen können. Nun hätten mal wieder einige Analysten ihre Kursziele für die Aktie überarbeitet. Der heutige Kursanstieg der Aktie um mehr als 6% verblasse im langfristigen Bild.
Auffällig bei der charttechnischen Betrachtung: Bereits seit drei Jahren laufe der Snowflake-Kurs mehr oder weniger seitwärts. Dabei werde er immer wieder angezogen von 150 USD - eine Marke, in deren Nähe sich Snowflake auch jetzt wieder bewege.
Bei Snowflake habe es einen Chefwechsel und einen enttäuschenden Umsatzausblick gegeben. Analysten würden zwar bis heute überwiegend bei ihren Kaufempfehlungen bleiben, lägen allerdings seit Jahren mit ihren Kurszielen chronisch zu hoch. Snowflakes Wachstumsaussichten seien ungewisser geworden, zudem sei das Tempo langsamer geworden. Rivalen wie Amazon.com und Microsoft hätten mit ihren Cloud-Angeboten aufgeholt. Und klassische Datenbank-Spezialisten wie SAP hätten in der Zwischenzeit auch nicht geschlafen. Jedes dieser Unternehmen integriere längst selbst KI.
In Anbetracht der Umstände wirke Snowflake dann immer noch mit einem KGV im dreistelligen Bereich nicht mehr so recht zeitgemäß bewertet. An dieser Tatsache kämen auch Analysten nicht mehr ganz vorbei.
Snowflake sei längst kein Value-Investment mehr - so es denn jemals eins gewesen sei. Die Aussichten seien ungewiss, die Konkurrenz stark, der Chartverlauf langweilig. Demnach gebe es für Anleger schlicht keinen überzeugenden Grund, derzeit speziell auf Snowflake zu setzen, so Lars Friedrich vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 24.04.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (24.04.2025/ac/a/n)
Lars Friedrich vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Snowflake Inc. (ISIN: US8334451098, WKN: A2QB38, Ticker-Symbol: 5Q5, NYSE-Symbol: SNOW) unter die Lupe.
Eine Tech-Aktie mit Warren Buffett als Investor - das garantiere an der Börse Aufmerksamkeit. Die ganz großen Erwartungen, die mit dem Börsengang aufgekommen seien, habe Snowflake jedoch in den ersten Jahren nicht erfüllen können. Nun hätten mal wieder einige Analysten ihre Kursziele für die Aktie überarbeitet. Der heutige Kursanstieg der Aktie um mehr als 6% verblasse im langfristigen Bild.
Auffällig bei der charttechnischen Betrachtung: Bereits seit drei Jahren laufe der Snowflake-Kurs mehr oder weniger seitwärts. Dabei werde er immer wieder angezogen von 150 USD - eine Marke, in deren Nähe sich Snowflake auch jetzt wieder bewege.
Bei Snowflake habe es einen Chefwechsel und einen enttäuschenden Umsatzausblick gegeben. Analysten würden zwar bis heute überwiegend bei ihren Kaufempfehlungen bleiben, lägen allerdings seit Jahren mit ihren Kurszielen chronisch zu hoch. Snowflakes Wachstumsaussichten seien ungewisser geworden, zudem sei das Tempo langsamer geworden. Rivalen wie Amazon.com und Microsoft hätten mit ihren Cloud-Angeboten aufgeholt. Und klassische Datenbank-Spezialisten wie SAP hätten in der Zwischenzeit auch nicht geschlafen. Jedes dieser Unternehmen integriere längst selbst KI.
In Anbetracht der Umstände wirke Snowflake dann immer noch mit einem KGV im dreistelligen Bereich nicht mehr so recht zeitgemäß bewertet. An dieser Tatsache kämen auch Analysten nicht mehr ganz vorbei.
Snowflake sei längst kein Value-Investment mehr - so es denn jemals eins gewesen sei. Die Aussichten seien ungewiss, die Konkurrenz stark, der Chartverlauf langweilig. Demnach gebe es für Anleger schlicht keinen überzeugenden Grund, derzeit speziell auf Snowflake zu setzen, so Lars Friedrich vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 24.04.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (24.04.2025/ac/a/n)
Archivbeitrag vom 24.04.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.