Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Siemens-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Marion Schlegel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Siemens AG (ISIN: DE0007236101, WKN: 723610, Ticker-Symbol: SIE, NASDAQ OTC-Symbol: SMAWF) unter die Lupe.
Der Technologiekonzern Siemens profitiere weiter von guten Geschäften mit intelligenter Infrastruktur. Zudem habe sich das industrielle Softwaregeschäft robust gezeigt, wie das Unternehmen am Donnerstag in München mitgeteilt habe. Dagegen habe sich die Fabrikautomation weiterhin verhalten entwickelt.
Im dritten Geschäftsquartal (per Ende Juni) seien die Erlöse um vier Prozent auf 18,9 Milliarden Euro gestiegen. Das vergleichbare Wachstum habe dabei fünf Prozent betragen. Das Ergebnis des industriellen Geschäfts, das die operative Entwicklung abbilde, habe um elf Prozent auf 3,0 Milliarden Euro zugelegt.
Neben Smart Infrastructure habe auch die Erholung der Medizintechniktochter Siemens Healthineers beigetragen. Nach Steuern habe Siemens mit 2,1 Milliarden Euro fast die Hälfte mehr als im Vorjahr verdient. Die Zahlen seien etwas besser ausgefallen als von Analysten erwartet.
Die Jahresprognose habe der Konzern bekräftigt. Dabei könne Siemens weiter auf ein robustes Auftragsbuch blicken. Im dritten Quartal sei das Neugeschäft zwar um 16 Prozent gesunken. Dies habe insbesondere am Rückgang der Zugsparte Mobility gelegen, die im Vorjahreszeitraum noch von Großaufträgen profitiert habe. Smart Infrastructure habe hingegen prozentual zweistellig zulegen können. In der Digitalsparte sei das Software-Neugeschäft durch eine Reihe großer Aufträge für lizenzierte Software stark gewachsen, wie Siemens weiter mitgeteilt habe.
Der Auftragseingang in der Automatisierung sei hingegen "moderat" gesunken. Der Bereich kämpfe weiter mit hohen Lagerbeständen der Kunden. Vorstandschef Roland Busch habe erklärt: "Wir sind im dritten Quartal profitabel gewachsen. Wir profitierten weiterhin von der anhaltend hohen Nachfrage bei der Elektrifizierung. Ein weiterer Wachstumstreiber war unser besonders starkes industrielles Softwaregeschäft, das einige größere Lizenzverträge gewinnen konnte. Das industrielle Automatisierungsgeschäft bleibt allerdings weiterhin herausfordernd." Siemens sei Weltmarktführer bei der Automatisierung und wolle eine dominierende Rolle bei der Digitalisierung der Industrie spielen.
Die Aktie von Siemens habe zuletzt stark korrigiert. Im Bereich von 150 Euro habe sie sich aber stabilisieren können. Die heutigen Zahlen dürften für weitere Unterstützung sorgen.
Investierte Anleger bleiben dabei, sichern sich aber weiter mit einem Stopp bei 137,50 Euro nach unten ab, so Marion Schlegel von "Der Aktionär". (Analyse vom 08.08.2024)
Mit Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze Siemens-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Siemens-Aktie:
154,50 EUR +0,13% (08.08.2024, 09:28)
XETRA-Aktienkurs Siemens-Aktie:
154,20 EUR -1,12% (08.08.2024, 09:12)
ISIN Siemens-Aktie:
DE0007236101
WKN Siemens-Aktie:
723610
Ticker-Symbol Siemens-Aktie:
SIE
NASDAQ OTC-Symbol Siemens-Aktie:
SMAWF
Kurzprofil Siemens AG:
Die Siemens AG (ISIN: DE0007236101, WKN: 723610, Ticker-Symbol: SIE, NASDAQ OTC-Symbol: SMAWF) (Berlin und München) ist ein Technologieunternehmen mit Fokus auf die Felder Industrie, Infrastruktur, Mobilität und Gesundheit. Ressourceneffiziente Fabriken, widerstandsfähige Lieferketten, intelligente Gebäude und Stromnetze, emissionsarme und komfortable Züge und eine fortschrittliche Gesundheitsversorgung - das Unternehmen unterstützt seine Kunden mit Technologien, die ihnen konkreten Nutzen bieten. Durch die Kombination der realen und der digitalen Welten befähigt Siemens seine Kunden, ihre Industrien und Märkte zu transformieren und verbessert damit den Alltag für Milliarden von Menschen.
Siemens ist mehrheitlicher Eigentümer des börsennotierten Unternehmens Siemens Healthineers - einem weltweit führenden Anbieter von Medizintechnik, der die Zukunft der Gesundheitsversorgung gestaltet.
Im Geschäftsjahr 2023, das am 30. September 2023 endete, erzielte der Siemens-Konzern einen Umsatz von 77,8 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 8,5 Milliarden Euro. Zum 30.09.2023 beschäftigte das Unternehmen weltweit rund 320.000 Menschen. Weitere Informationen im Internet unter www.siemens.com. (08.08.2024/ac/a/d)
Marion Schlegel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Siemens AG (ISIN: DE0007236101, WKN: 723610, Ticker-Symbol: SIE, NASDAQ OTC-Symbol: SMAWF) unter die Lupe.
Der Technologiekonzern Siemens profitiere weiter von guten Geschäften mit intelligenter Infrastruktur. Zudem habe sich das industrielle Softwaregeschäft robust gezeigt, wie das Unternehmen am Donnerstag in München mitgeteilt habe. Dagegen habe sich die Fabrikautomation weiterhin verhalten entwickelt.
Im dritten Geschäftsquartal (per Ende Juni) seien die Erlöse um vier Prozent auf 18,9 Milliarden Euro gestiegen. Das vergleichbare Wachstum habe dabei fünf Prozent betragen. Das Ergebnis des industriellen Geschäfts, das die operative Entwicklung abbilde, habe um elf Prozent auf 3,0 Milliarden Euro zugelegt.
Neben Smart Infrastructure habe auch die Erholung der Medizintechniktochter Siemens Healthineers beigetragen. Nach Steuern habe Siemens mit 2,1 Milliarden Euro fast die Hälfte mehr als im Vorjahr verdient. Die Zahlen seien etwas besser ausgefallen als von Analysten erwartet.
Die Jahresprognose habe der Konzern bekräftigt. Dabei könne Siemens weiter auf ein robustes Auftragsbuch blicken. Im dritten Quartal sei das Neugeschäft zwar um 16 Prozent gesunken. Dies habe insbesondere am Rückgang der Zugsparte Mobility gelegen, die im Vorjahreszeitraum noch von Großaufträgen profitiert habe. Smart Infrastructure habe hingegen prozentual zweistellig zulegen können. In der Digitalsparte sei das Software-Neugeschäft durch eine Reihe großer Aufträge für lizenzierte Software stark gewachsen, wie Siemens weiter mitgeteilt habe.
Der Auftragseingang in der Automatisierung sei hingegen "moderat" gesunken. Der Bereich kämpfe weiter mit hohen Lagerbeständen der Kunden. Vorstandschef Roland Busch habe erklärt: "Wir sind im dritten Quartal profitabel gewachsen. Wir profitierten weiterhin von der anhaltend hohen Nachfrage bei der Elektrifizierung. Ein weiterer Wachstumstreiber war unser besonders starkes industrielles Softwaregeschäft, das einige größere Lizenzverträge gewinnen konnte. Das industrielle Automatisierungsgeschäft bleibt allerdings weiterhin herausfordernd." Siemens sei Weltmarktführer bei der Automatisierung und wolle eine dominierende Rolle bei der Digitalisierung der Industrie spielen.
Die Aktie von Siemens habe zuletzt stark korrigiert. Im Bereich von 150 Euro habe sie sich aber stabilisieren können. Die heutigen Zahlen dürften für weitere Unterstützung sorgen.
Investierte Anleger bleiben dabei, sichern sich aber weiter mit einem Stopp bei 137,50 Euro nach unten ab, so Marion Schlegel von "Der Aktionär". (Analyse vom 08.08.2024)
Mit Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze Siemens-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Siemens-Aktie:
154,50 EUR +0,13% (08.08.2024, 09:28)
XETRA-Aktienkurs Siemens-Aktie:
154,20 EUR -1,12% (08.08.2024, 09:12)
ISIN Siemens-Aktie:
DE0007236101
WKN Siemens-Aktie:
723610
Ticker-Symbol Siemens-Aktie:
SIE
NASDAQ OTC-Symbol Siemens-Aktie:
SMAWF
Kurzprofil Siemens AG:
Die Siemens AG (ISIN: DE0007236101, WKN: 723610, Ticker-Symbol: SIE, NASDAQ OTC-Symbol: SMAWF) (Berlin und München) ist ein Technologieunternehmen mit Fokus auf die Felder Industrie, Infrastruktur, Mobilität und Gesundheit. Ressourceneffiziente Fabriken, widerstandsfähige Lieferketten, intelligente Gebäude und Stromnetze, emissionsarme und komfortable Züge und eine fortschrittliche Gesundheitsversorgung - das Unternehmen unterstützt seine Kunden mit Technologien, die ihnen konkreten Nutzen bieten. Durch die Kombination der realen und der digitalen Welten befähigt Siemens seine Kunden, ihre Industrien und Märkte zu transformieren und verbessert damit den Alltag für Milliarden von Menschen.
Siemens ist mehrheitlicher Eigentümer des börsennotierten Unternehmens Siemens Healthineers - einem weltweit führenden Anbieter von Medizintechnik, der die Zukunft der Gesundheitsversorgung gestaltet.
Im Geschäftsjahr 2023, das am 30. September 2023 endete, erzielte der Siemens-Konzern einen Umsatz von 77,8 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 8,5 Milliarden Euro. Zum 30.09.2023 beschäftigte das Unternehmen weltweit rund 320.000 Menschen. Weitere Informationen im Internet unter www.siemens.com. (08.08.2024/ac/a/d)
Archivbeitrag vom 08.08.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.