Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Siemens-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Maximilian Völkl vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Siemens AG (ISIN: DE0007236101, WKN: 723610, Ticker-Symbol: SIE, NASDAQ OTC-Symbol: SMAWF) unter die Lupe.
Seit einigen Monaten hänge die Siemens-Aktie in einer breiten Konsolidierung fest. Eine schwächelnde Konjunktur und Probleme in China hätten den Höhenflug des Industriekonzerns gestoppt. Nun wolle der Konzern seine Strukturen einmal mehr verändern und das Geschäft mit Ladelösungen für Elektrofahrzeuge ausgliedern.
Der Bereich mit weltweit rund 1.300 Mitarbeitern solle eine eigene rechtliche Struktur bekommen, wie der Konzern mitgeteilt habe. Dadurch bekomme Siemens eMobility "mehr Freiraum", sage Siemens-Vorstand Matthias Rebellius, zu dessen Zuständigkeitsbereich Smart Infrastructure auch das Ladegeschäft zähle. Es werde dadurch "gut positioniert sein, um neue Partnerschaften einzugehen".
Dazu, ob sich Siemens auf Dauer von eMobility trennen wolle, ob es beispielsweise verkauft oder an die Börse gebracht werden solle, äußere sich der Konzern zunächst nicht. Der deutliche Verweis auf Partnerschaften und dass eMobility nicht in die sogenannten Portfolio Companies ausgelagert werde, wie Siemens das in der Vergangenheit immer wieder mit Geschäftsbereichen getan habe, von denen es sich trennen wolle, spreche aber eher dagegen.
Siemens habe erst Anfang des Jahres den Kauf des niederländischen Experten für Bus- und Lkw-Ladelösungen Heliox abgeschlossen. Das Fahrzeug-Ladegeschäft habe Standorte in Deutschland, Portugal, den USA, Indien und den Niederlanden.
Derweil habe die kanadische Bank RBC die Einstufung für Siemens mit einem Kursziel von 195 Euro auf "Outperform" belassen. Mit der Ausgliederung des Geschäfts mit Ladelösungen für Elektrofahrzeuge setze Siemens die Portfolio-Straffung fort, so Analyst Mark Fielding.
Seit Jahren baue Siemens seine Strukturen peu à peu um und versuche so, den Fokus zu schärfen. Aktuell schnaufe die Aktie an der Börse zwar durch - angesichts der Entwicklung in China könnte diese Pause vorerst auch noch andauern -, langfristig sollten sich der Weg aber auszahlen und höhere Kurse drin sein.
Wer investiert ist, kann an Bord bleiben, so Maximilian Völkl von "Der Aktionär". (Analyse vom 23.09.2024)
Mit Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (23.09.2024/ac/a/d)
Maximilian Völkl vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Siemens AG (ISIN: DE0007236101, WKN: 723610, Ticker-Symbol: SIE, NASDAQ OTC-Symbol: SMAWF) unter die Lupe.
Seit einigen Monaten hänge die Siemens-Aktie in einer breiten Konsolidierung fest. Eine schwächelnde Konjunktur und Probleme in China hätten den Höhenflug des Industriekonzerns gestoppt. Nun wolle der Konzern seine Strukturen einmal mehr verändern und das Geschäft mit Ladelösungen für Elektrofahrzeuge ausgliedern.
Der Bereich mit weltweit rund 1.300 Mitarbeitern solle eine eigene rechtliche Struktur bekommen, wie der Konzern mitgeteilt habe. Dadurch bekomme Siemens eMobility "mehr Freiraum", sage Siemens-Vorstand Matthias Rebellius, zu dessen Zuständigkeitsbereich Smart Infrastructure auch das Ladegeschäft zähle. Es werde dadurch "gut positioniert sein, um neue Partnerschaften einzugehen".
Dazu, ob sich Siemens auf Dauer von eMobility trennen wolle, ob es beispielsweise verkauft oder an die Börse gebracht werden solle, äußere sich der Konzern zunächst nicht. Der deutliche Verweis auf Partnerschaften und dass eMobility nicht in die sogenannten Portfolio Companies ausgelagert werde, wie Siemens das in der Vergangenheit immer wieder mit Geschäftsbereichen getan habe, von denen es sich trennen wolle, spreche aber eher dagegen.
Siemens habe erst Anfang des Jahres den Kauf des niederländischen Experten für Bus- und Lkw-Ladelösungen Heliox abgeschlossen. Das Fahrzeug-Ladegeschäft habe Standorte in Deutschland, Portugal, den USA, Indien und den Niederlanden.
Derweil habe die kanadische Bank RBC die Einstufung für Siemens mit einem Kursziel von 195 Euro auf "Outperform" belassen. Mit der Ausgliederung des Geschäfts mit Ladelösungen für Elektrofahrzeuge setze Siemens die Portfolio-Straffung fort, so Analyst Mark Fielding.
Seit Jahren baue Siemens seine Strukturen peu à peu um und versuche so, den Fokus zu schärfen. Aktuell schnaufe die Aktie an der Börse zwar durch - angesichts der Entwicklung in China könnte diese Pause vorerst auch noch andauern -, langfristig sollten sich der Weg aber auszahlen und höhere Kurse drin sein.
Wer investiert ist, kann an Bord bleiben, so Maximilian Völkl von "Der Aktionär". (Analyse vom 23.09.2024)
Mit Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (23.09.2024/ac/a/d)
Archivbeitrag vom 23.09.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.