Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Siemens-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Nikolas Kessler vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Siemens AG (ISIN: DE0007236101, WKN: 723610, Ticker-Symbol: SIE, NASDAQ OTC-Symbol: SMAWF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Der US-Spezial-Software-Hersteller Altair habe bereits am Dienstag für Schlagzeilen gesorgt, als sich der Konzern selbst zum Verkauf gestellt habe. Nun heiße es aus Unternehmenskreisen, dass Siemens an einer Übernahme interessiert sei. Während der Kurs von Altair anziehe, reagiere die Siemens-Aktie im nachbörslichen Handel mit Verlusten.
Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet habe, befänden sich der Siemens-Konzern und Altair Engineering im Gespräch über eine mögliche Übernahme.
Es sei aber noch ungewiss, ob es tatsächlich zu einer Einigung komme. Wenn ja, dann wäre es eine der größten Zukäufe in der Geschichte von Siemens. Vertreter beider Unternehmen hätten eine Stellungnahme gegenüber Bloomberg abgelehnt.
Siemens habe sich unter dem derzeitigen Chef Roland Busch aus dem Geschäft mit schweren Maschinen zurückgezogen und auf margenstärkere softwaregesteuerte Produkte fokussiert, um mit Konkurrenten wie Schneider Electric (ISIN FR0000121972/ WKN 860180) mithalten zu können. Zu dieser Strategie würde der Ingenieur-Software-Spezialist Altair durchaus passen.
Die Aktie von Altair knüpfe nach Bekanntwerden der Übernahmespekulation an die jüngsten Kursgewinne an und steige um weitere 4 Prozent. Bereits am Vortag habe sie ein neues Rekordhoch markiert, nachdem Reuters berichtet habe, dass das Management einen Verkauf des Unternehmens erwäge.
Die Aktionäre von Siemens würden indes zurückhaltender reagieren. Nachdem der DAX-Titel rund ein Prozent tiefer aus dem Xetra-Handel gegangen sei, habe er den Verlust im nachbörslichen Handel bei Tradegate zwischenzeitlich auf rund 2 Prozent ausgeweitet.
Für den "Aktionär" ist die Siemens-Aktie derzeit eine Halteposition, so Nikolas Kessler von "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. Wer bereits investiert sei, bleibe an Bord. (Analyse vom 23.10.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (23.10.2024/ac/a/d)
Nikolas Kessler vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Siemens AG (ISIN: DE0007236101, WKN: 723610, Ticker-Symbol: SIE, NASDAQ OTC-Symbol: SMAWF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Der US-Spezial-Software-Hersteller Altair habe bereits am Dienstag für Schlagzeilen gesorgt, als sich der Konzern selbst zum Verkauf gestellt habe. Nun heiße es aus Unternehmenskreisen, dass Siemens an einer Übernahme interessiert sei. Während der Kurs von Altair anziehe, reagiere die Siemens-Aktie im nachbörslichen Handel mit Verlusten.
Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet habe, befänden sich der Siemens-Konzern und Altair Engineering im Gespräch über eine mögliche Übernahme.
Es sei aber noch ungewiss, ob es tatsächlich zu einer Einigung komme. Wenn ja, dann wäre es eine der größten Zukäufe in der Geschichte von Siemens. Vertreter beider Unternehmen hätten eine Stellungnahme gegenüber Bloomberg abgelehnt.
Siemens habe sich unter dem derzeitigen Chef Roland Busch aus dem Geschäft mit schweren Maschinen zurückgezogen und auf margenstärkere softwaregesteuerte Produkte fokussiert, um mit Konkurrenten wie Schneider Electric (ISIN FR0000121972/ WKN 860180) mithalten zu können. Zu dieser Strategie würde der Ingenieur-Software-Spezialist Altair durchaus passen.
Die Aktie von Altair knüpfe nach Bekanntwerden der Übernahmespekulation an die jüngsten Kursgewinne an und steige um weitere 4 Prozent. Bereits am Vortag habe sie ein neues Rekordhoch markiert, nachdem Reuters berichtet habe, dass das Management einen Verkauf des Unternehmens erwäge.
Die Aktionäre von Siemens würden indes zurückhaltender reagieren. Nachdem der DAX-Titel rund ein Prozent tiefer aus dem Xetra-Handel gegangen sei, habe er den Verlust im nachbörslichen Handel bei Tradegate zwischenzeitlich auf rund 2 Prozent ausgeweitet.
Für den "Aktionär" ist die Siemens-Aktie derzeit eine Halteposition, so Nikolas Kessler von "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. Wer bereits investiert sei, bleibe an Bord. (Analyse vom 23.10.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (23.10.2024/ac/a/d)
Archivbeitrag vom 23.10.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.