Augsburg (www.aktiencheck.de) - SYZYGY-Aktienanalyse von der GBC AG:
Cosmin Filker, Aktienanalyst der GBC AG, rät in einer aktuellen Aktienanalyse zum Kauf der Aktie der SYZYGY AG (ISIN: DE0005104806, WKN: 510480, Ticker-Symbol: SYZ).
Die am 03.02.2025 von der SYZYGY AG vorgelegten vorläufigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2024 lägen vor Firmenwertabschreibungen im Rahmen der zuletzt angepassten Guidance des Unternehmens und damit auch im Rahmen der Erwartungen der Analysten der GBC AG. Mit einem Umsatzrückgang von 3,2% auf 69,43 Mio. EUR (VJ: 71,74 Mio. EUR) sei die GBC-Prognose von 69,59 Mio. EUR punktgenau erreicht worden.
Nach Berichtsregionen differenziert, zeige sich im Segment UK und USA ein deutlicher Umsatzrückgang von rund 39% auf 5,10 Mio. EUR (VJ: 8,35 Mio. EUR), der auf Budgeteinbußen zurückzuführen sei. Nach erfolgreicher Anpassung der Kostenstrukturen habe im Segment UK und USA eine EBIT-Marge von 2% erreicht werden können.
Deutlich erfolgreicher gewesen sei die polnische Gesellschaft Ars Thanea, die mit einem Umsatzwachstum von rund 34% auf 8,20 Mio. EUR (VJ: 6,11 Mio. EUR) die höchste Dynamik innerhalb der SYZYGY Gruppe aufgewiesen habe. Die deutschen Gesellschaften, die für den größten Umsatzanteil verantwortlich seien, hätten aufgrund eines verhaltenen Neukundengeschäfts sowie der anhaltenden Schwäche im Beratungsgeschäft einen Umsatzrückgang von 1,7% auf 56,40 Mio. EUR (VJ: 57,37 Mio. EUR) hinnehmen müssen.
Trotz der rückläufigen Umsatzentwicklung habe durch die erfolgreich umgesetzten Kostenanpassungen das EBIT vor Firmenwertabschreibungen auf 5,70 Mio. EUR (VJ: 4,08 Mio. EUR) und die EBIT-Marge auf 8,2% (VJ: 5,7%) gesteigert werden können. Auch hier sei die Prognose der Analysten der GBC AG (5,60 Mio. EUR) nahezu punktgenau erreicht worden.
Nicht erwartet hätten die Analysten der GBC AG allerdings den erneuten Abschreibungsbedarf auf Firmenwerte. Nachdem bereits in den beiden vorangegangenen Geschäftsjahren Firmenwerte abgeschrieben worden seien, hätten im abgelaufenen Geschäftsjahr weitere 14,2 Mio. EUR abgeschrieben werden müssen. Insbesondere die anhaltende Schwäche im Beratungsbereich (Tochtergesellschaft diffferent) sowie im Segment UK und USA dürfte zu einer Wertberichtigung geführt haben. Mit dieser Abschreibung dürften sich die in der Bilanz ausgewiesenen Firmenwerte aktuell auf rund 25 Mio. EUR (31.12.2023: 38,91 Mio. EUR) belaufen, sodass nun ein deutlich geringeres Risiko für weitere Firmenwertabschreibungen bestehe. Das EBIT nach Firmenwertabschreibungen habe daher mit -8,50 Mio. EUR (VJ: -0,66 Mio. EUR) deutlich unter dem Vorjahreswert gelegen. Gleiches gelte für das Ergebnis nach Steuern in Höhe von -10,31 Mio. EUR (VJ: -2,92 Mio.), das unter den Erwartungen der Analysten der GBC AG gelegen habe. Positiv hervorzuheben sei der Anstieg des operativen Cashflows auf rund 8,00 Mio. EUR (VJ: 7,07 Mio. EUR), der damit erneut über dem bereinigten EBIT liege.
Mit der Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen habe das Management der SYZYGY AG erstmals eine Guidance für das laufende Geschäftsjahr 2025 abgegeben. Der erwartete Umsatzrückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich (GBC-Schätzung: -5,0%) solle dabei insbesondere auf den Wegfall von durchlaufenden Posten zurückzuführen sein. Dabei handle es sich um direkte Kosten für Produkte oder Dienstleistungen Dritter, die jedoch umsatzwirksam weiterberechnet worden seien. Die Honorarumsätze dürften dagegen auf dem Niveau des Vorjahres liegen. Nach Regionen betrachtet, sollten die im Ausland tätigen Gesellschaften von einer Ausweitung der Geschäftsentwicklung profitieren, während die Umsätze in Deutschland aufgrund der bestehenden Schwäche im Beratungs- und Dienstleistungsgeschäft rückläufig sein sollten. Trotz des Umsatzrückgangs solle die EBIT-Marge mit rund 8% auf dem Niveau des Vorjahres liegen. Durchlaufende Posten würden nicht zum Ergebnis beitragen, sodass sich deren Wegfall nicht negativ auf die Marge auswirke.
Die Analysten der GBC AG hätten ihre Schätzungen an die neue Guidance angepasst und würden nun für 2025 einen Umsatz von 65,96 Mio. EUR (bisherige Schätzung: 72,37 Mio. EUR) und ein EBIT von 5,28 Mio. EUR (bisherige Schätzung: 6,54 Mio. EUR) erwarten. Auf Basis der somit niedrigeren Umsatz- und Ergebnisbasis würden die Analysten der GBC AG auch ihre Schätzungen für das kommende Geschäftsjahr 2026 anpassen. Sie würden Umsatzerlöse in Höhe von 69,26 Mio. EUR (bisher: 82,17 Mio. EUR) und ein EBIT in Höhe von 5,85 Mio. EUR (bisher: 9,06 Mio. EUR) erwarten. Im Rahmen ihres DCF-Bewertungsmodells hätten die Analysten der GBC AG ein neues Kursziel von 5,50 EUR (alt: 6,60 EUR) ermittelt.
Auf Basis des aktuellen Kursniveaus vergibt Cosmin Filker, Aktienanalyst der GBC AG, für SYZYGY das Rating "kaufen". (Analyse vom 14.02.2025)
Bezüglich der in der Analyse besprochenen Wertpapiere oder Finanzinstrumente besteht folgender möglicher Interessenskonflikt:
(1) GBC AG oder eine mit ihr verbundene juristische Person hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Anteile oder sonstige Finanzinstrumente an diesem analysierten Unternehmen oder analysierten Finanzinstrument oder Finanzprodukt.
(5a) GBC AG oder eine mit ihr verbundene juristische Person hat in den vorangegangenen 12 Monaten eine Vereinbarung über die Erstellung von Researchberichten gegen Entgelt mit diesem Unternehmen oder Emittenten des analysierten Finanzinstruments getroffen. Im Rahmen dieser Vereinbarung wurde dem Emittent der Entwurf der Finanzanalyse (ohne Bewertungsteil) vor Veröffentlichung zugänglich gemacht.
(7) Der zuständige Analyst, der Chefanalyst, der stellvertretende Chefanalyst und oder eine sonstige an der Studienerstellung beteiligte Person hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Anteile oder sonstige Finanzinstrumente an diesem Unternehmen.
(11) GBC AG oder eine mit ihr verbundene juristische Person hat bedeutende finanzielle Interessen an dem analysierten Unternehmen, wie z.B. die Gewinnung und/oder Ausübung von Mandaten beim analysierten Unternehmen bzw. die Gewinnung und/oder Erbringung von Dienstleistungen für das analysierte Unternehmen (z.B. Präsentation auf Konferenzen, Roundtables, Roadshows etc.).
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (14.02.2025/ac/a/nw)
Cosmin Filker, Aktienanalyst der GBC AG, rät in einer aktuellen Aktienanalyse zum Kauf der Aktie der SYZYGY AG (ISIN: DE0005104806, WKN: 510480, Ticker-Symbol: SYZ).
Die am 03.02.2025 von der SYZYGY AG vorgelegten vorläufigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2024 lägen vor Firmenwertabschreibungen im Rahmen der zuletzt angepassten Guidance des Unternehmens und damit auch im Rahmen der Erwartungen der Analysten der GBC AG. Mit einem Umsatzrückgang von 3,2% auf 69,43 Mio. EUR (VJ: 71,74 Mio. EUR) sei die GBC-Prognose von 69,59 Mio. EUR punktgenau erreicht worden.
Nach Berichtsregionen differenziert, zeige sich im Segment UK und USA ein deutlicher Umsatzrückgang von rund 39% auf 5,10 Mio. EUR (VJ: 8,35 Mio. EUR), der auf Budgeteinbußen zurückzuführen sei. Nach erfolgreicher Anpassung der Kostenstrukturen habe im Segment UK und USA eine EBIT-Marge von 2% erreicht werden können.
Deutlich erfolgreicher gewesen sei die polnische Gesellschaft Ars Thanea, die mit einem Umsatzwachstum von rund 34% auf 8,20 Mio. EUR (VJ: 6,11 Mio. EUR) die höchste Dynamik innerhalb der SYZYGY Gruppe aufgewiesen habe. Die deutschen Gesellschaften, die für den größten Umsatzanteil verantwortlich seien, hätten aufgrund eines verhaltenen Neukundengeschäfts sowie der anhaltenden Schwäche im Beratungsgeschäft einen Umsatzrückgang von 1,7% auf 56,40 Mio. EUR (VJ: 57,37 Mio. EUR) hinnehmen müssen.
Trotz der rückläufigen Umsatzentwicklung habe durch die erfolgreich umgesetzten Kostenanpassungen das EBIT vor Firmenwertabschreibungen auf 5,70 Mio. EUR (VJ: 4,08 Mio. EUR) und die EBIT-Marge auf 8,2% (VJ: 5,7%) gesteigert werden können. Auch hier sei die Prognose der Analysten der GBC AG (5,60 Mio. EUR) nahezu punktgenau erreicht worden.
Nicht erwartet hätten die Analysten der GBC AG allerdings den erneuten Abschreibungsbedarf auf Firmenwerte. Nachdem bereits in den beiden vorangegangenen Geschäftsjahren Firmenwerte abgeschrieben worden seien, hätten im abgelaufenen Geschäftsjahr weitere 14,2 Mio. EUR abgeschrieben werden müssen. Insbesondere die anhaltende Schwäche im Beratungsbereich (Tochtergesellschaft diffferent) sowie im Segment UK und USA dürfte zu einer Wertberichtigung geführt haben. Mit dieser Abschreibung dürften sich die in der Bilanz ausgewiesenen Firmenwerte aktuell auf rund 25 Mio. EUR (31.12.2023: 38,91 Mio. EUR) belaufen, sodass nun ein deutlich geringeres Risiko für weitere Firmenwertabschreibungen bestehe. Das EBIT nach Firmenwertabschreibungen habe daher mit -8,50 Mio. EUR (VJ: -0,66 Mio. EUR) deutlich unter dem Vorjahreswert gelegen. Gleiches gelte für das Ergebnis nach Steuern in Höhe von -10,31 Mio. EUR (VJ: -2,92 Mio.), das unter den Erwartungen der Analysten der GBC AG gelegen habe. Positiv hervorzuheben sei der Anstieg des operativen Cashflows auf rund 8,00 Mio. EUR (VJ: 7,07 Mio. EUR), der damit erneut über dem bereinigten EBIT liege.
Mit der Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen habe das Management der SYZYGY AG erstmals eine Guidance für das laufende Geschäftsjahr 2025 abgegeben. Der erwartete Umsatzrückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich (GBC-Schätzung: -5,0%) solle dabei insbesondere auf den Wegfall von durchlaufenden Posten zurückzuführen sein. Dabei handle es sich um direkte Kosten für Produkte oder Dienstleistungen Dritter, die jedoch umsatzwirksam weiterberechnet worden seien. Die Honorarumsätze dürften dagegen auf dem Niveau des Vorjahres liegen. Nach Regionen betrachtet, sollten die im Ausland tätigen Gesellschaften von einer Ausweitung der Geschäftsentwicklung profitieren, während die Umsätze in Deutschland aufgrund der bestehenden Schwäche im Beratungs- und Dienstleistungsgeschäft rückläufig sein sollten. Trotz des Umsatzrückgangs solle die EBIT-Marge mit rund 8% auf dem Niveau des Vorjahres liegen. Durchlaufende Posten würden nicht zum Ergebnis beitragen, sodass sich deren Wegfall nicht negativ auf die Marge auswirke.
Die Analysten der GBC AG hätten ihre Schätzungen an die neue Guidance angepasst und würden nun für 2025 einen Umsatz von 65,96 Mio. EUR (bisherige Schätzung: 72,37 Mio. EUR) und ein EBIT von 5,28 Mio. EUR (bisherige Schätzung: 6,54 Mio. EUR) erwarten. Auf Basis der somit niedrigeren Umsatz- und Ergebnisbasis würden die Analysten der GBC AG auch ihre Schätzungen für das kommende Geschäftsjahr 2026 anpassen. Sie würden Umsatzerlöse in Höhe von 69,26 Mio. EUR (bisher: 82,17 Mio. EUR) und ein EBIT in Höhe von 5,85 Mio. EUR (bisher: 9,06 Mio. EUR) erwarten. Im Rahmen ihres DCF-Bewertungsmodells hätten die Analysten der GBC AG ein neues Kursziel von 5,50 EUR (alt: 6,60 EUR) ermittelt.
Auf Basis des aktuellen Kursniveaus vergibt Cosmin Filker, Aktienanalyst der GBC AG, für SYZYGY das Rating "kaufen". (Analyse vom 14.02.2025)
Bezüglich der in der Analyse besprochenen Wertpapiere oder Finanzinstrumente besteht folgender möglicher Interessenskonflikt:
(1) GBC AG oder eine mit ihr verbundene juristische Person hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Anteile oder sonstige Finanzinstrumente an diesem analysierten Unternehmen oder analysierten Finanzinstrument oder Finanzprodukt.
(5a) GBC AG oder eine mit ihr verbundene juristische Person hat in den vorangegangenen 12 Monaten eine Vereinbarung über die Erstellung von Researchberichten gegen Entgelt mit diesem Unternehmen oder Emittenten des analysierten Finanzinstruments getroffen. Im Rahmen dieser Vereinbarung wurde dem Emittent der Entwurf der Finanzanalyse (ohne Bewertungsteil) vor Veröffentlichung zugänglich gemacht.
(7) Der zuständige Analyst, der Chefanalyst, der stellvertretende Chefanalyst und oder eine sonstige an der Studienerstellung beteiligte Person hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Anteile oder sonstige Finanzinstrumente an diesem Unternehmen.
(11) GBC AG oder eine mit ihr verbundene juristische Person hat bedeutende finanzielle Interessen an dem analysierten Unternehmen, wie z.B. die Gewinnung und/oder Ausübung von Mandaten beim analysierten Unternehmen bzw. die Gewinnung und/oder Erbringung von Dienstleistungen für das analysierte Unternehmen (z.B. Präsentation auf Konferenzen, Roundtables, Roadshows etc.).
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (14.02.2025/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 14.02.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.