Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Palantir-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Lars Friedrich vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Palantir Technologies Inc. (ISIN: US69608A1088, WKN: A2QA4J, Ticker-Symbol: PTX, NYSE-Symbol: PLTR) unter die Lupe.
Mit einem Minus von rund 5 Prozent sei die Palantir-Aktie zum Wochenauftakt aus dem Handel in den USA gegangen. Grund für den Rücksetzer dürfte vor allem zwei Nachrichten gewesen sein. Darunter sei die Empfehlung "Verkaufen" einer großen US-Bank gewesen. Für investierte Anleger sei die Lage trotzdem alles andere als kritisch.
Morgan Stanley habe nach einer Pause wieder die Bewertung von Palantir aufgenommen. Die Aktie werde mit "Verkaufen" eingestuft. Das Kursziel von 60 Dollar impliziere rund 25 Prozent Abwärtspotenzial.
"Während wir die starke Umsetzung und das positive Momentum anerkennen, sehen wir den Erfolg bereits mehr als ausreichend im aktuellen Bewertungsaufschlag eingepreist", habe Analyst Sanjit Singh geschrieben.
Morgan Stanley habe bereits früher zum Verkauf von Palantir geraten, dann aber habe der damals zuständige Analyst Keith Eric Weiss mitten im Kursanstieg im vergangenen November auf eine neutrale Haltung umgeschwenkt.
Morgan Stanley sei unter anderem skeptisch, weil die Umsatzerwartungen für das laufende Jahr nur 10 Prozent höher als zu Beginn des Jahres 2024 liegen würden. Zudem sei vor allem das US-Regierungsgeschäft bislang der Treiber, während es im normalen Geschäft mit Unternehmenskunden bislang keine besonders merkliche Beschleunigung durch KI gebe.
Palantir werde voraussichtlich nicht schnell genug wachsen, um den bereits erfolgten Kursanstieg fundamental zu rechtfertigen. Momentan preise der Markt 30 Prozent Wachstum pro Jahr für die kommenden zehn Jahre ein. Zusätzlich 41 Prozent freie Cashflow-Marge. Die Palantir-Aktie sei 80 Prozent höher bewertet als vergleichbare, schnell wachsende Tech-Unternehmen.
Unterdessen habe Palantir-Aufsichtsrat-Mitglied Alexander Moore rund 20.000 Palantir-Aktien für knapp 1,5 Millionen Dollar verkauft.
Auch bei Tech-Investorin Cathie Wood und ihren ARK-Fonds seien die Verkäufe weiter gegangen. Zum Wochenauftakt seien Palantir-Aktien im Gesamtwert von 14,9 Millionen Dollar verkauft worden.
Als AKTIONÄR-Empfehlung liege Palantir deutlich im Plus. DER AKTIONÄR habe aber auch bereits vor Wochen kommuniziert, dass die Rally bei Palantir zumindest kurzfristig ins Stocken geraten könnte und daher von einer Empfehlung für Neueinsteiger abgesehen.
Investierte brauchen aber weiterhin nicht in Panik zu geraten, so Lars Friedrich von "Der Aktionär". Auch nach dem jüngsten Rücksetzer habe der Kurs zuletzt bei 75,92 Dollar gestanden - und habe sich damit immer noch auf relativ hohem Niveau gehalten. Heute sehe es zunächst nicht nach einer Fortsetzung des starken Kursverfalls vom Montag aus. (Analyse vom 07.01.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (07.01.2025/ac/a/n)
Lars Friedrich vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Palantir Technologies Inc. (ISIN: US69608A1088, WKN: A2QA4J, Ticker-Symbol: PTX, NYSE-Symbol: PLTR) unter die Lupe.
Mit einem Minus von rund 5 Prozent sei die Palantir-Aktie zum Wochenauftakt aus dem Handel in den USA gegangen. Grund für den Rücksetzer dürfte vor allem zwei Nachrichten gewesen sein. Darunter sei die Empfehlung "Verkaufen" einer großen US-Bank gewesen. Für investierte Anleger sei die Lage trotzdem alles andere als kritisch.
Morgan Stanley habe nach einer Pause wieder die Bewertung von Palantir aufgenommen. Die Aktie werde mit "Verkaufen" eingestuft. Das Kursziel von 60 Dollar impliziere rund 25 Prozent Abwärtspotenzial.
"Während wir die starke Umsetzung und das positive Momentum anerkennen, sehen wir den Erfolg bereits mehr als ausreichend im aktuellen Bewertungsaufschlag eingepreist", habe Analyst Sanjit Singh geschrieben.
Morgan Stanley habe bereits früher zum Verkauf von Palantir geraten, dann aber habe der damals zuständige Analyst Keith Eric Weiss mitten im Kursanstieg im vergangenen November auf eine neutrale Haltung umgeschwenkt.
Morgan Stanley sei unter anderem skeptisch, weil die Umsatzerwartungen für das laufende Jahr nur 10 Prozent höher als zu Beginn des Jahres 2024 liegen würden. Zudem sei vor allem das US-Regierungsgeschäft bislang der Treiber, während es im normalen Geschäft mit Unternehmenskunden bislang keine besonders merkliche Beschleunigung durch KI gebe.
Palantir werde voraussichtlich nicht schnell genug wachsen, um den bereits erfolgten Kursanstieg fundamental zu rechtfertigen. Momentan preise der Markt 30 Prozent Wachstum pro Jahr für die kommenden zehn Jahre ein. Zusätzlich 41 Prozent freie Cashflow-Marge. Die Palantir-Aktie sei 80 Prozent höher bewertet als vergleichbare, schnell wachsende Tech-Unternehmen.
Unterdessen habe Palantir-Aufsichtsrat-Mitglied Alexander Moore rund 20.000 Palantir-Aktien für knapp 1,5 Millionen Dollar verkauft.
Auch bei Tech-Investorin Cathie Wood und ihren ARK-Fonds seien die Verkäufe weiter gegangen. Zum Wochenauftakt seien Palantir-Aktien im Gesamtwert von 14,9 Millionen Dollar verkauft worden.
Als AKTIONÄR-Empfehlung liege Palantir deutlich im Plus. DER AKTIONÄR habe aber auch bereits vor Wochen kommuniziert, dass die Rally bei Palantir zumindest kurzfristig ins Stocken geraten könnte und daher von einer Empfehlung für Neueinsteiger abgesehen.
Investierte brauchen aber weiterhin nicht in Panik zu geraten, so Lars Friedrich von "Der Aktionär". Auch nach dem jüngsten Rücksetzer habe der Kurs zuletzt bei 75,92 Dollar gestanden - und habe sich damit immer noch auf relativ hohem Niveau gehalten. Heute sehe es zunächst nicht nach einer Fortsetzung des starken Kursverfalls vom Montag aus. (Analyse vom 07.01.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (07.01.2025/ac/a/n)
Archivbeitrag vom 07.01.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.