Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Palantir-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Lars Friedrich vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Palantir Technologies Inc. (ISIN: US69608A1088, WKN: A2QA4J, Ticker-Symbol: PTX, NYSE-Symbol: PLTR) unter die Lupe.
Gerüchte habe es schon seit einiger Zeit gegeben, diese Woche sei es soweit gewesen: Kürzungen im US-Verteidigungsministerium. Programme im Umfang von mehr als einer halben Milliarde Dollar würden gestrichen. Die Palantir-Aktie habe diese Nachricht allerdings nicht merklich belastet, obwohl der US-Spezialist für Datenanalyse bekanntlich eine starke Nähe zum US-Militär pflege.
Bereits vor vier Wochen sei die Frage aufgekommen, ob das Pentagon bei Palantir kürze. Laut einem Bericht der Washington Post habe Verteidigungsminister Pete Hegseth gefordert, dass ein Plan zur Kürzung des Verteidigungshaushalts für die nächsten fünf Jahre ausgearbeitet werde. Palantirs US-Regierungsgeschäft sei in den jüngsten Quartalen ein wichtiger Wachstumstreiber gewesen. Das Kürzungsrisiko habe dementsprechend für Nervosität gesorgt.
Am Donnerstag habe Hegseth nun erste Kürzungen verkündet. Darunter "ein HR-Softwareprojekt, das ursprünglich ein Jahr dauern und 36 Millionen kosten sollte - jetzt dauert es bereits acht Jahre und ist 280 Millionen über dem Budget, ohne das zu liefern, was ursprünglich vorgesehen war." Außerdem betroffen: Förderungen im Wert von 360 Mio. USD. "Darunter: 6 Millionen zur Dekarbonisierung von Emissionen aus Marineschiffen - Teil der Obama-Biden-Umweltagenda; 5,2 Millionen für ein Projekt, das durch Einbindung unterrepräsentierter BIPOC-Studierender und Wissenschaftler die Vielfalt in der Marine fördern sollte; weitere 9 Millionen an eine Universität zur Entwicklung gerechter KI- und Machine-Learning-Modelle..." Hegseth dazu: "Ich brauche tödliche Machine-Learning-Modelle, keine gerechten." Zudem seien Beraterverträge im Wert von 30 Mio. USD "mit Gartner (IT) und McKinsey" beendet worden. Es gehe bei den Maßnahmen darum, Steuern zu sparen, habe es geheißen.
Unklar sei, ob Palantir von den Streichungen betroffen sei. "Der Aktionär" habe bereits im Februar geschrieben: "Die angedachten Sparmaßnahmen müssen sich für Palantir im Endeffekt nicht unbedingt negativ auswirken. Vielmehr heißt es, dass Palantir-Software die Effizienz und Schlagkraft im Rahmen moderner Kriegsführung positiv beeinflussen kann." Auch von Wedbush habe es geheißen: "Unserer Ansicht nach wird Palantirs einzigartiger Software-Ansatz dem Unternehmen ermöglichen, mehr IT-Budget vom Pentagon zu erhalten - nicht weniger." Insofern passe es, dass Anleger nach den (erwarteten) Kürzungen erst einmal cool geblieben seien. Die Palantir-Aktie bleibe eine Empfehlung des "Aktionärs", so Lars Friedrich vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 22.03.2025)
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Palantir Technologies.
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (22.03.2025/ac/a/n)
Lars Friedrich vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Palantir Technologies Inc. (ISIN: US69608A1088, WKN: A2QA4J, Ticker-Symbol: PTX, NYSE-Symbol: PLTR) unter die Lupe.
Gerüchte habe es schon seit einiger Zeit gegeben, diese Woche sei es soweit gewesen: Kürzungen im US-Verteidigungsministerium. Programme im Umfang von mehr als einer halben Milliarde Dollar würden gestrichen. Die Palantir-Aktie habe diese Nachricht allerdings nicht merklich belastet, obwohl der US-Spezialist für Datenanalyse bekanntlich eine starke Nähe zum US-Militär pflege.
Bereits vor vier Wochen sei die Frage aufgekommen, ob das Pentagon bei Palantir kürze. Laut einem Bericht der Washington Post habe Verteidigungsminister Pete Hegseth gefordert, dass ein Plan zur Kürzung des Verteidigungshaushalts für die nächsten fünf Jahre ausgearbeitet werde. Palantirs US-Regierungsgeschäft sei in den jüngsten Quartalen ein wichtiger Wachstumstreiber gewesen. Das Kürzungsrisiko habe dementsprechend für Nervosität gesorgt.
Am Donnerstag habe Hegseth nun erste Kürzungen verkündet. Darunter "ein HR-Softwareprojekt, das ursprünglich ein Jahr dauern und 36 Millionen kosten sollte - jetzt dauert es bereits acht Jahre und ist 280 Millionen über dem Budget, ohne das zu liefern, was ursprünglich vorgesehen war." Außerdem betroffen: Förderungen im Wert von 360 Mio. USD. "Darunter: 6 Millionen zur Dekarbonisierung von Emissionen aus Marineschiffen - Teil der Obama-Biden-Umweltagenda; 5,2 Millionen für ein Projekt, das durch Einbindung unterrepräsentierter BIPOC-Studierender und Wissenschaftler die Vielfalt in der Marine fördern sollte; weitere 9 Millionen an eine Universität zur Entwicklung gerechter KI- und Machine-Learning-Modelle..." Hegseth dazu: "Ich brauche tödliche Machine-Learning-Modelle, keine gerechten." Zudem seien Beraterverträge im Wert von 30 Mio. USD "mit Gartner (IT) und McKinsey" beendet worden. Es gehe bei den Maßnahmen darum, Steuern zu sparen, habe es geheißen.
Unklar sei, ob Palantir von den Streichungen betroffen sei. "Der Aktionär" habe bereits im Februar geschrieben: "Die angedachten Sparmaßnahmen müssen sich für Palantir im Endeffekt nicht unbedingt negativ auswirken. Vielmehr heißt es, dass Palantir-Software die Effizienz und Schlagkraft im Rahmen moderner Kriegsführung positiv beeinflussen kann." Auch von Wedbush habe es geheißen: "Unserer Ansicht nach wird Palantirs einzigartiger Software-Ansatz dem Unternehmen ermöglichen, mehr IT-Budget vom Pentagon zu erhalten - nicht weniger." Insofern passe es, dass Anleger nach den (erwarteten) Kürzungen erst einmal cool geblieben seien. Die Palantir-Aktie bleibe eine Empfehlung des "Aktionärs", so Lars Friedrich vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 22.03.2025)
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Palantir Technologies.
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (22.03.2025/ac/a/n)
Archivbeitrag vom 22.03.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.