Wien (www.aktiencheck.de) - Nike-Aktienanalyse von der Raiffeisen Bank International AG:
Alexander Frank, Analyst der Raiffeisen Bank International AG (RBI), rät in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Nike Inc. (ISIN: US6541061031, WKN: 866993, Ticker-Symbol: NKE, NYSE-Symbol: NKE) weiterhin zu kaufen.
Der Umsatz habe sich im letzten Quartal, wie im Jahr zuvor, auf USD 12,4 Mrd. belaufen. Gegenüber den Konsensschätzungen stelle dies eine leicht positive Überraschung von 1,2% dar. Beim Gewinn je Aktie sei es zu leichten Rückgängen in Höhe von -4% von USD 0,79 auf USD 0,77 gekommen. Aber auch hier hätten die Schätzungen der Analyst:innen um 4,6% übertroffen werden können. Die Lagerbestände hätten erneut abgebaut werden können, was in einer Reduktion in Höhe von 13,2% im Jahresvergleich resultiere. Dies habe auch dazu geführt, dass sich die Profitabilität des Unternehmens gesteigert und die Bruttomarge auf 44,8% erhöht habe.
Die USA hätten im vergangenen Quartal immer noch den größten Markt für den Sportartikelhersteller dargestellt. Mit einem Anteil von noch immer über 40% des Umsatzes sei der Heimatmarkt von Nike somit immer noch fast doppelt so groß wie die Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) oder der chinesische Markt. Somit sei der größte Teilbereich des Umsatzes unabhängig von Währungsschwankungen.
Die Olympischen Sommerspiele 2024 in Paris, die UEFA-Europameisterschaft 2024 und die UEFA-Frauen-Europameisterschaft 2025 seien neben anderen großen Sportereignissen Gelegenheiten für Nike, Impulse zu setzen und die Marke voranzutreiben. Zumal das Unternehmen vor kurzem auch einen Vertrag als Sponsor des US-Turnteams bis 2028 abgeschlossen habe. Im Fußball hingegen verliere Nike die portugiesische Nationalmannschaft, habe aber kürzlich einen Vertrag mit Deutschland abgeschlossen und somit das dort ansässige Unternehmen adidas (ISIN DE000A1EWWW0/ WKN A1EWWW) ausgestochen. Ebenso bleibe Nike auch der offizielle Sponsor des französischen Nationalteams.
Nike plane in den kommenden drei Jahren insgesamt USD 2,0 Mrd. an Kosten einzusparen. Das Unternehmen wolle dies mit einer Vereinfachung des Produktsortiments, einem Fokus auf Automatisierung, aber auch mit Personalentlassungen erreichen. Für Letzteres gebe es auch schon konkrete Pläne: Nike werde rund 1.600 Stellen, das seien 2% der gesamten Belegschaft, streichen. Das dadurch frei werdende Kapital solle in die Bereiche mit dem stärksten Wachstumspotenzial, darunter Women's, Jordan und Running, investiert werden. Außerdem sollten damit neue Innovationen gefördert werden.
Im vierten Quartal solle sich laut den Angaben des Unternehmens der Umsatz leicht erhöhen. Für das Gesamtjahr erwarte das Unternehmen aber weiterhin nur einen leichten Umsatzanstieg von 1%. Nike nenne als Grund für das schwache Wachstum erneut den starken US-Dollar, welcher die Einkünfte aus dem Ausland schmälern werde. Trotz dieses Unsicherheitsfaktors erhöhe das Unternehmen erneut die Dividenden-Zahlung um 6% auf USD 562 Mio.
Trotz der jüngsten Rücksetzer werde Nike von den sportlichen Großevents in diesem Jahr profitieren. Die Werbewirkung, die sich daraus ergebe, sollte zu einer Erhöhung des Absatzes führen und so frisches Geld in die Taschen des Unternehmens spülen. Hinzu kämen Sparmaßnahmen, welche die Profitabilität von Nike weiter erhöhen sollten.
Alexander Frank, Analyst der Raiffeisen Bank International AG, bestätigt daher seine Kaufempfehlung für die Nike-Aktie und senkt sein Kursziel leicht auf USD 110,00. Das Kursziel ergebe sich mittels eines relativen Bewertungsansatzes, welcher basierend auf Multiples für die nächsten zwölf Monate auch einen im historischen Vergleich angemessenen Bewertungsaufschlag zum Sektor berücksichtige. (Analyse vom 29.04.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegungen
7. Der zuständige Analyst oder eine sonstige an der Erstellung der Finanzanalyse mitwirkende natürliche Person oder eine sonstige natürliche Person von Raiffeisen Research besitzt Finanzinstrumente des von ihm analysierten Emittenten.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity
Börsenplätze Nike-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Nike-Aktie:
88,18 EUR +0,26% (29.04.2024, 14:32)
NYSE-Aktienkurs Nike-Aktie:
94,12 USD +0,19% (26.04.2024, 22:00)
ISIN Nike-Aktie:
US6541061031
WKN Nike-Aktie:
866993
Ticker-Symbol Nike-Aktie:
NKE
NYSE-Symbol Nike-Aktie:
NKE
Kurzprofil Nike Inc.:
Nike Inc. (ISIN: US6541061031, WKN: 866993, Ticker-Symbol: NKE, NYSE-Symbol: NKE) ist ein US-amerikanischer Sportartikelhersteller, der zu den weltweit bekanntesten Branchenführern gehört. Das Produktsortiment umfasst Schuhe, Kleidung, Sportgeräte und Hilfsmittel sowie Accessoires. (29.04.2024/ac/a/n)
Alexander Frank, Analyst der Raiffeisen Bank International AG (RBI), rät in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Nike Inc. (ISIN: US6541061031, WKN: 866993, Ticker-Symbol: NKE, NYSE-Symbol: NKE) weiterhin zu kaufen.
Der Umsatz habe sich im letzten Quartal, wie im Jahr zuvor, auf USD 12,4 Mrd. belaufen. Gegenüber den Konsensschätzungen stelle dies eine leicht positive Überraschung von 1,2% dar. Beim Gewinn je Aktie sei es zu leichten Rückgängen in Höhe von -4% von USD 0,79 auf USD 0,77 gekommen. Aber auch hier hätten die Schätzungen der Analyst:innen um 4,6% übertroffen werden können. Die Lagerbestände hätten erneut abgebaut werden können, was in einer Reduktion in Höhe von 13,2% im Jahresvergleich resultiere. Dies habe auch dazu geführt, dass sich die Profitabilität des Unternehmens gesteigert und die Bruttomarge auf 44,8% erhöht habe.
Die USA hätten im vergangenen Quartal immer noch den größten Markt für den Sportartikelhersteller dargestellt. Mit einem Anteil von noch immer über 40% des Umsatzes sei der Heimatmarkt von Nike somit immer noch fast doppelt so groß wie die Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) oder der chinesische Markt. Somit sei der größte Teilbereich des Umsatzes unabhängig von Währungsschwankungen.
Die Olympischen Sommerspiele 2024 in Paris, die UEFA-Europameisterschaft 2024 und die UEFA-Frauen-Europameisterschaft 2025 seien neben anderen großen Sportereignissen Gelegenheiten für Nike, Impulse zu setzen und die Marke voranzutreiben. Zumal das Unternehmen vor kurzem auch einen Vertrag als Sponsor des US-Turnteams bis 2028 abgeschlossen habe. Im Fußball hingegen verliere Nike die portugiesische Nationalmannschaft, habe aber kürzlich einen Vertrag mit Deutschland abgeschlossen und somit das dort ansässige Unternehmen adidas (ISIN DE000A1EWWW0/ WKN A1EWWW) ausgestochen. Ebenso bleibe Nike auch der offizielle Sponsor des französischen Nationalteams.
Nike plane in den kommenden drei Jahren insgesamt USD 2,0 Mrd. an Kosten einzusparen. Das Unternehmen wolle dies mit einer Vereinfachung des Produktsortiments, einem Fokus auf Automatisierung, aber auch mit Personalentlassungen erreichen. Für Letzteres gebe es auch schon konkrete Pläne: Nike werde rund 1.600 Stellen, das seien 2% der gesamten Belegschaft, streichen. Das dadurch frei werdende Kapital solle in die Bereiche mit dem stärksten Wachstumspotenzial, darunter Women's, Jordan und Running, investiert werden. Außerdem sollten damit neue Innovationen gefördert werden.
Im vierten Quartal solle sich laut den Angaben des Unternehmens der Umsatz leicht erhöhen. Für das Gesamtjahr erwarte das Unternehmen aber weiterhin nur einen leichten Umsatzanstieg von 1%. Nike nenne als Grund für das schwache Wachstum erneut den starken US-Dollar, welcher die Einkünfte aus dem Ausland schmälern werde. Trotz dieses Unsicherheitsfaktors erhöhe das Unternehmen erneut die Dividenden-Zahlung um 6% auf USD 562 Mio.
Trotz der jüngsten Rücksetzer werde Nike von den sportlichen Großevents in diesem Jahr profitieren. Die Werbewirkung, die sich daraus ergebe, sollte zu einer Erhöhung des Absatzes führen und so frisches Geld in die Taschen des Unternehmens spülen. Hinzu kämen Sparmaßnahmen, welche die Profitabilität von Nike weiter erhöhen sollten.
Alexander Frank, Analyst der Raiffeisen Bank International AG, bestätigt daher seine Kaufempfehlung für die Nike-Aktie und senkt sein Kursziel leicht auf USD 110,00. Das Kursziel ergebe sich mittels eines relativen Bewertungsansatzes, welcher basierend auf Multiples für die nächsten zwölf Monate auch einen im historischen Vergleich angemessenen Bewertungsaufschlag zum Sektor berücksichtige. (Analyse vom 29.04.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegungen
7. Der zuständige Analyst oder eine sonstige an der Erstellung der Finanzanalyse mitwirkende natürliche Person oder eine sonstige natürliche Person von Raiffeisen Research besitzt Finanzinstrumente des von ihm analysierten Emittenten.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity
Börsenplätze Nike-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Nike-Aktie:
88,18 EUR +0,26% (29.04.2024, 14:32)
NYSE-Aktienkurs Nike-Aktie:
94,12 USD +0,19% (26.04.2024, 22:00)
ISIN Nike-Aktie:
US6541061031
WKN Nike-Aktie:
866993
Ticker-Symbol Nike-Aktie:
NKE
NYSE-Symbol Nike-Aktie:
NKE
Kurzprofil Nike Inc.:
Nike Inc. (ISIN: US6541061031, WKN: 866993, Ticker-Symbol: NKE, NYSE-Symbol: NKE) ist ein US-amerikanischer Sportartikelhersteller, der zu den weltweit bekanntesten Branchenführern gehört. Das Produktsortiment umfasst Schuhe, Kleidung, Sportgeräte und Hilfsmittel sowie Accessoires. (29.04.2024/ac/a/n)
Archivbeitrag vom 29.04.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.