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Nike Aktie stürzt nach Prognoserückzug ab - Bullen kämpfen um die 82 USD-Marke

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Nike-Aktienanalyse von XTB:

Jens Klatt, Marktanalyst bei XTB in Deutschland, nimmt die Aktie von Nike Inc. (ISIN: US6541061031, WKN: 866993, Ticker-Symbol: NKE, NYSE-Symbol: NKE) in einer aktuellen Marktanalyse unter die Lupe.

Der Sportartikelhersteller Nike habe am Dienstag nachbörslich Zahlen für sein abgelaufenes Geschäftsquartal vorgelegt, aber besonders durch das Zurückziehen seiner Prognose für das Geschäftsjahr und die Verschiebung seines Investorentages mit Blick auf die Übernahme eines neuen CEO für Aufsehen gesorgt.

Die Aktie von Nike habe nachbörslich 5,9% zum Schlusskurs von Dienstag unter 8,12 Millionen gehandelter Stücke verloren, im Schnitt würden hier in den vergangenen drei Monaten pro Tag 14,1 Millionen Stücke umgehen.

Nike habe einen Gewinn pro Aktie von 0,70 USD gegenüber 0,52 USD ausgewiesen und einen Umsatz von 11,59 Milliarden USD gegenüber 11,65 Milliarden USD erwartet. Im Vergleichsquartal vor einem Jahr habe der Gewinn noch bei 1,45 Milliarden USD oder 0,94 USD pro Aktie gelegen, der Umsatz im Vorjahresvergleichsquartal habe bei 12,94 Mrd. USD gelegen und somit rund 10% höher.

Wie bereits geschrieben, sei der "Rückzug" der Prognose für das Geschäftsjahr angesichts des Abtretens des aktuellen CEOs John Donahoe, der durch Elliott Hill ersetzt werde, nachvollziehbar und werde von Nike in Person des CFOs mit den Worten begleitet "Dies gibt Elliot die Flexibilität, wieder mit unseren Mitarbeitern und Teams in Kontakt zu treten, die aktuellen Strategien und Geschäftstrends zu bewerten und unsere Pläne zu entwickeln, um das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2026 und darüber hinaus bestmöglich zu positionieren" - aber dennoch bleibe ein fader Beigeschmack.

Noch vor drei Monaten habe Nike seine Prognose für das Geschäftsjahr 2025 gesenkt und bekannt gegeben, dass der Umsatz voraussichtlich im mittleren einstelligen Bereich sinken werde, nachdem zuvor ein Wachstum erwartet worden sei. Und vor dem Hintergrund, dass Nike für das laufende Quartal mit einem Umsatzrückgang zwischen 8% und 10% und einem Rückgang der Bruttomarge um etwa 1,5 Prozentpunkte rechne, während die Wall Street nur mit einem Umsatzrückgang von 6,9% gerechnet habe.

In Bezug auf die Aktie bleibe nun nach Einschätzung von Jens Klatt, Marktanalyst bei XTB, abzuwarten, ob es den Bullen gelinge, die 82 USD-Marke zu verteidigen. In dieser Region verlaufe der auf die Jahrestiefs geankerte, Volumen-gewichtete Durchschnittspreis. "Halten wir oberhalb, würde das meiner Einschätzung nach suggerieren, dass die Bullen nach der starken Gegenbewegung in den vergangenen drei Monaten, folgend auf die scharfen Abschläge nach den Quartalszahlen vor drei Monaten, weiter die Oberhand haben und eventuell mit Blick auf die Entwicklungen besonders in China, Nikes drittgrößten Markt", so Jens Klatt, Marktanalyst bei XTB.

Hier hatten wir erst vergangene Woche ein geldpolitisch umfangreiches Konjunkturpaket der PBoC auf den Weg gebracht zu sehen bekommen, so Jens Klatt, Marktanalyst bei XTB. Und nachdem Nike noch vor drei Monaten vor einem "schwächeren Ausblick" in der Region gewarnt habe, seien die Zahlen aus China im abgelaufenen Quartal besser gewesen als erwartet, Nike habe hier einen Umsatz von 1,67 Milliarden USD ausgewiesen, über der Erwartung der Wall Street von 1,62 Milliarden USD, auch wenn die Kommentare des Nike-CFO, Matthew Friend, in Bezug auf China mit "Nike ist nicht immun gegen das herausfordernde Konsumklima in China" eher defensiv gewesen seien.

"Mit Blick auf die heutige Wall Street-Handelssitzung liegt mein Fokus auf der Unterseite, wie bereits weiter oben geschrieben, auf der 82 USD-Marke, ein Fall darunter macht einen Test der 80 USD-Marke sehr wahrscheinlich, während ich auf der Oberseite eine Aufhellung sehen würde, sollten die Bullen die Aktie zurück über 86 USD treiben und halten können", so Jens Klatt, Marktanalyst bei XTB, in einer aktuellen Marktanalyse. (Analyse vom 02.10.2024)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (02.10.2024/ac/a/n)

Archivbeitrag vom 02.10.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

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