Wien (www.aktiencheck.de) - Nike-Aktienanalyse von der Raiffeisen Bank International AG:
Alexander Frank, Analyst der Raiffeisen Bank International AG (RBI), nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Nike Inc. (ISIN: US6541061031, WKN: 866993, Ticker-Symbol: NKE, NYSE-Symbol: NKE) unter die Lupe.
Nike habe gestern die Zahlen für das zweite Geschäftsquartal 2025 präsentiert. Der Umsatz als auch der Gewinn je Aktie hätten signifikante Rückgänge verzeichnet, welche jedoch - zur Erleichterung der Anlegerschaft - nicht das im Vorfeld befürchtete Ausmaß erreicht hätten.
Der Umsatz habe sich im Jahresvergleich um 8% auf USD 12,35 Mrd. verringert und damit über den Konsensschätzungen von USD 12,13 Mrd. gelegen. Der verwässerte Gewinn je Aktie habe sich ebenfalls deutlich um 24% auf USD 0,78 verschlechtert. Doch auch in diesem Fall hätten die Erwartungen der Analyst:innen in Höhe von USD 0,63 klar übertroffen werden können. Die Lagerbestände des Sportartikelherstellers hätten sich im Vergleich zum Vorjahr lediglich seitwärts entwickelt, sodass sich deren Wert auf weiterhin USD 8,0 Mrd. belaufen habe.
Die Bruttomarge habe sich um 100 Basispunkte auf 43,6% reduziert, was vor allem auf höhere Preisnachlässe und Veränderungen hinsichtlich der Vertriebskanäle zurückgeführt worden sei. Niedrigere Produktionskosten sowie geringere Lager- und Logistikkosten hätten die negativen Effekte teilweise abgefedert.
Im Rahmen der anschließenden Telefonkonferenz habe der seit Oktober amtierende CEO Elliott Hill angekündigt, die aktuell hohen Lagerbestände deutlich abbauen zu wollen. Außerdem erwarte das Unternehmen für das dritte Geschäftsquartal einen Umsatzrückgang im niedrigen zweistelligen Bereich sowie eine Verschlechterung der Bruttomarge. Die positiven Effekte der Maßnahmen sollten somit erst im vierten Quartal erste Auswirkungen haben.
Im nachbörslichen Handel habe sich die Aktie von Nike äußerst volatil verhalten und zwischenzeitlich rund 11% zugelegt.
Die letzte Empfehlung zur Aktie von Nike lautete "Kauf", so Alexander Frank, Analyst der Raiffeisen Bank International AG. (Analyse vom 20.12.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegungen
7. Der zuständige Analyst oder eine sonstige an der Erstellung der Finanzanalyse mitwirkende natürliche Person oder eine sonstige natürliche Person von Raiffeisen Research besitzt Finanzinstrumente des von ihm analysierten Emittenten.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity. (20.12.2024/ac/a/n)
Alexander Frank, Analyst der Raiffeisen Bank International AG (RBI), nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Nike Inc. (ISIN: US6541061031, WKN: 866993, Ticker-Symbol: NKE, NYSE-Symbol: NKE) unter die Lupe.
Nike habe gestern die Zahlen für das zweite Geschäftsquartal 2025 präsentiert. Der Umsatz als auch der Gewinn je Aktie hätten signifikante Rückgänge verzeichnet, welche jedoch - zur Erleichterung der Anlegerschaft - nicht das im Vorfeld befürchtete Ausmaß erreicht hätten.
Der Umsatz habe sich im Jahresvergleich um 8% auf USD 12,35 Mrd. verringert und damit über den Konsensschätzungen von USD 12,13 Mrd. gelegen. Der verwässerte Gewinn je Aktie habe sich ebenfalls deutlich um 24% auf USD 0,78 verschlechtert. Doch auch in diesem Fall hätten die Erwartungen der Analyst:innen in Höhe von USD 0,63 klar übertroffen werden können. Die Lagerbestände des Sportartikelherstellers hätten sich im Vergleich zum Vorjahr lediglich seitwärts entwickelt, sodass sich deren Wert auf weiterhin USD 8,0 Mrd. belaufen habe.
Die Bruttomarge habe sich um 100 Basispunkte auf 43,6% reduziert, was vor allem auf höhere Preisnachlässe und Veränderungen hinsichtlich der Vertriebskanäle zurückgeführt worden sei. Niedrigere Produktionskosten sowie geringere Lager- und Logistikkosten hätten die negativen Effekte teilweise abgefedert.
Im Rahmen der anschließenden Telefonkonferenz habe der seit Oktober amtierende CEO Elliott Hill angekündigt, die aktuell hohen Lagerbestände deutlich abbauen zu wollen. Außerdem erwarte das Unternehmen für das dritte Geschäftsquartal einen Umsatzrückgang im niedrigen zweistelligen Bereich sowie eine Verschlechterung der Bruttomarge. Die positiven Effekte der Maßnahmen sollten somit erst im vierten Quartal erste Auswirkungen haben.
Im nachbörslichen Handel habe sich die Aktie von Nike äußerst volatil verhalten und zwischenzeitlich rund 11% zugelegt.
Die letzte Empfehlung zur Aktie von Nike lautete "Kauf", so Alexander Frank, Analyst der Raiffeisen Bank International AG. (Analyse vom 20.12.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegungen
7. Der zuständige Analyst oder eine sonstige an der Erstellung der Finanzanalyse mitwirkende natürliche Person oder eine sonstige natürliche Person von Raiffeisen Research besitzt Finanzinstrumente des von ihm analysierten Emittenten.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity. (20.12.2024/ac/a/n)
Archivbeitrag vom 20.12.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.