Hamburg (www.aktiencheck.de) - Masterflex-Aktienanalyse von der Montega AG:
Bastian Brach, Aktienanalyst der Montega AG, stuft in einer aktuellen Aktienanalyse die Masterflex-Aktie (ISIN: DE0005492938, WKN: 549293, Ticker-Symbol: MZX) weiterhin mit "kaufen" ein.
Masterflex habe am Mittwoch den Zwischenbericht für 9M/24 vorgelegt. Aufgrund der anhaltenden Konjunkturschwäche insbesondere in Deutschland sowie einer weiteren Verschlechterung von Frühindikatoren gehe der Analyst für das Gesamtjahr umsatzseitig von einem leichten Rückgang aus, womit die Guidance knapp verfehlt werden dürfte.
Erlöse würden unter zyklischer Schwäche leiden: Im vergangenen Quartal habe sich das zweigeteilte Bild hinsichtlich der Umsatzentwicklung fortgesetzt. Während die nicht-zyklischen Bereiche mit Ausnahme der von Auftragsverschiebungen belasteten Medizintechnik ihre positive Richtung hätten fortsetzen können, habe die Konjunktur im verarbeitenden Gewerbe und insbesondere im Maschinenbau die Top Line belastet. Kumuliert habe Masterflex durch diese Effekte mit einem Umsatz von 25,3 Mio. EUR um 3,6% unter dem Vorjahreswert und leicht unter der Analystenprognose gelegen. Die konjunkturellen Frühindikatoren für Deutschland, wie der ifo-Geschäftsklimaindex für das verarbeitende Gewerbe, hätten sich zuletzt wieder rückläufig gezeigt (Okt/24: -20,6 Punkte) und hätten somit die leichte Erholung des Frühjahrs nicht bestätigen können. Daher blicke der Analyst auch weniger optimistisch auf das Schlussquartal und gehe von einer Top Line auf Vorjahresniveau (vorher: leichtes Wachstum) aus.
Anhaltend starke Margenentwicklung: Ungeachtet der rückläufigen Umsätze könne Masterflex nach Erachten des Analysten weiterhin durch attraktive Margen überzeugen, wenngleich das sehr starke Vorjahresquartal nicht habe erreicht werden können. Insbesondere die Rohertragsmarge entwickle sich aufgrund des verbesserten Produkt-Mix sowie margenstarken Verbundsystemen weiter positiv, sodass der Analyst hier für das Gesamtjahr eine deutliche Zunahme erwarte, wenngleich er das EBIT aufgrund der geringeren Umsätze nur in der unteren Hälfte der Prognose sehe.
Konsortialkredit erneuert: Mitte September habe Masterflex den bisherigen Kredit (Volumen: 34,9 Mio. EUR) durch einen neuen Konsortialkredit i.H.v. 55 Mio. plus 25 Mio. EUR Erhöhungsoption ablösen können. Damit gewinne das Unternehmen Flexibilität, insbesondere was mögliche M&A-Aktivitäten in den kommenden Jahren betreffe, und habe gleichzeitig die anfallenden Zinsen leicht senken können (MONe: Euribor +1,1PP). Die Covenants würden bei einer Nettoverschuldung von weniger als dem dreifachen EBITDA liegen.
Masterflex überzeuge weiterhin durch ein attraktives Produktportfolio und einer hohen Kostendisziplin, wenngleich die konjunkturelle Lage sich umsatzseitig bemerkbar mache. Dennoch hält Bastian Brach, Analyst der Montega AG, das Unternehmen für hervorragend aufgestellt, um von einer Wirtschaftserholung überproportional zu profitieren und empfiehlt die Masterflex-Aktie mit einer attraktiven Bewertung (EV/EBIT 2025e: 6,9) weiterhin zum Kauf. Das Kursziel laute 15,00 EUR. (Analyse vom 08.11.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (08.11.2024/ac/a/nw)
Bastian Brach, Aktienanalyst der Montega AG, stuft in einer aktuellen Aktienanalyse die Masterflex-Aktie (ISIN: DE0005492938, WKN: 549293, Ticker-Symbol: MZX) weiterhin mit "kaufen" ein.
Masterflex habe am Mittwoch den Zwischenbericht für 9M/24 vorgelegt. Aufgrund der anhaltenden Konjunkturschwäche insbesondere in Deutschland sowie einer weiteren Verschlechterung von Frühindikatoren gehe der Analyst für das Gesamtjahr umsatzseitig von einem leichten Rückgang aus, womit die Guidance knapp verfehlt werden dürfte.
Erlöse würden unter zyklischer Schwäche leiden: Im vergangenen Quartal habe sich das zweigeteilte Bild hinsichtlich der Umsatzentwicklung fortgesetzt. Während die nicht-zyklischen Bereiche mit Ausnahme der von Auftragsverschiebungen belasteten Medizintechnik ihre positive Richtung hätten fortsetzen können, habe die Konjunktur im verarbeitenden Gewerbe und insbesondere im Maschinenbau die Top Line belastet. Kumuliert habe Masterflex durch diese Effekte mit einem Umsatz von 25,3 Mio. EUR um 3,6% unter dem Vorjahreswert und leicht unter der Analystenprognose gelegen. Die konjunkturellen Frühindikatoren für Deutschland, wie der ifo-Geschäftsklimaindex für das verarbeitende Gewerbe, hätten sich zuletzt wieder rückläufig gezeigt (Okt/24: -20,6 Punkte) und hätten somit die leichte Erholung des Frühjahrs nicht bestätigen können. Daher blicke der Analyst auch weniger optimistisch auf das Schlussquartal und gehe von einer Top Line auf Vorjahresniveau (vorher: leichtes Wachstum) aus.
Anhaltend starke Margenentwicklung: Ungeachtet der rückläufigen Umsätze könne Masterflex nach Erachten des Analysten weiterhin durch attraktive Margen überzeugen, wenngleich das sehr starke Vorjahresquartal nicht habe erreicht werden können. Insbesondere die Rohertragsmarge entwickle sich aufgrund des verbesserten Produkt-Mix sowie margenstarken Verbundsystemen weiter positiv, sodass der Analyst hier für das Gesamtjahr eine deutliche Zunahme erwarte, wenngleich er das EBIT aufgrund der geringeren Umsätze nur in der unteren Hälfte der Prognose sehe.
Konsortialkredit erneuert: Mitte September habe Masterflex den bisherigen Kredit (Volumen: 34,9 Mio. EUR) durch einen neuen Konsortialkredit i.H.v. 55 Mio. plus 25 Mio. EUR Erhöhungsoption ablösen können. Damit gewinne das Unternehmen Flexibilität, insbesondere was mögliche M&A-Aktivitäten in den kommenden Jahren betreffe, und habe gleichzeitig die anfallenden Zinsen leicht senken können (MONe: Euribor +1,1PP). Die Covenants würden bei einer Nettoverschuldung von weniger als dem dreifachen EBITDA liegen.
Masterflex überzeuge weiterhin durch ein attraktives Produktportfolio und einer hohen Kostendisziplin, wenngleich die konjunkturelle Lage sich umsatzseitig bemerkbar mache. Dennoch hält Bastian Brach, Analyst der Montega AG, das Unternehmen für hervorragend aufgestellt, um von einer Wirtschaftserholung überproportional zu profitieren und empfiehlt die Masterflex-Aktie mit einer attraktiven Bewertung (EV/EBIT 2025e: 6,9) weiterhin zum Kauf. Das Kursziel laute 15,00 EUR. (Analyse vom 08.11.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (08.11.2024/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 08.11.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.