Hamburg (www.aktiencheck.de) - Masterflex-Aktienanalyse von der Montega AG:
Bastian Brach, Aktienanalyst der Montega AG, rät in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Masterflex SE (ISIN: DE0005492938, WKN: 549293, Ticker-Symbol: MZX) unverändert zu kaufen.
Masterflex habe vergangene Woche vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2024 vorgelegt, die umsatzseitig wie von den Aktienanalysten der Montega AG erwartet leicht unterhalb der Guidance gelegen hätten. Gleichzeitig habe die EBIT-Marge auch im konjunkturell schwachen Umfeld weiterausgebaut werden können.
Das vergangene Jahr sei für Masterflex aufgrund der anhaltend schwachen Industrieentwicklung besonders herausfordernd gewesen. Dies habe sich in einer heterogenen Entwicklung mit Zuwächsen im Bereich Luftfahrt, Lebensmittel- und Halbleiterindustrie gezeigt, während die Absätze der zyklischen Industriebereiche rückläufig gewesen seien. Angesichts dieser Entwicklung habe Masterflex starke Zahlen vorgelegt, die zwar wie erwartet im Umsatz mit 98,1 Mio. EUR (-3,0% yoy) leicht unterhalb der Guidance gelegen hätten, margenseitig jedoch auch im vergangenen Jahr weiter auf 13,0% (+0,5 PP yoy) habe zulegen können. Die Gründe für die Steigerung der operativen Marge trotz steigender Personalkosten hätten in positiven Produktmix-Effekten sowie weiteren Effizienzsteigerungen gelegen, die sich nach Erachten der Aktienanalysten der Montega AG auch im Folgejahr fortsetzen könnten.
Als Teil der Verarbeitenden Industrie mit einem Umsatzanteil von über 40% in Deutschland sei Masterflex direkt von den Maßnahmen einer möglichen neuen Regierung bestehend aus CDU/CSU und SPD betroffen. Auf Basis des veröffentlichten Sondierungspapiers dürften sich insbesondere drei Maßnahmen positiv auf Masterflex auswirken.
Die geplante Reduzierung der Stromsteuer (1) auf das europäische Mindestmaß dürfte die Industriepreise um >5ct/kWh senken und sich unmittelbar in Kosteneinsparungen in der energieintensiven Schlauchproduktion niederschlagen.
Investitionsanreize für Unternehmen (2) dürften die Attraktivität von Neuanschaffungen und den Ausbau von Produktionsanlagen erhöhen und sich somit mittelfristig positiv auf die Nachfrage nach Vorleistungsgütern auswirken sowie die Attraktivität des Industriestandorts Deutschland insgesamt verbessern.
Der avisierte Bürokratieabbau (3) sollte die Berichts- und Dokumentationspflichten signifikant vereinfachen, was vor allem dem Mittelstanderheblich weiterhelfen würde, der in den vergangenen Jahren unter den stetig ansteigenden Anforderungen gelitten habe.
Insgesamt sähen die Aktienanalysten der Montega AG die angekündigten Maßnahmen als sehr positiv für die Masterflex an, sowohl was die unmittelbaren Auswirkungen als auch die erwartete Verbesserung der Gesamtindustrie angehe.
Fazit: Masterflex habe die konjunkturell schwache Phase der letzten zwei Jahre genutzt, um sich kostenseitig hervorragend aufzustellen. Mit dem Rückenwind aus möglichen politischen Veränderungen und einem Wiederaufleben der Konjunktur dürfte das Unternehmen zu einem Top Line-Wachstum zurückkehren und die Marge weiter ausbauen.
Bastian Brach, Aktienanalyst der Montega AG, bekräftigt daher seine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 15,00 EUR für die Masterflex-Aktie. (Analyse vom 17.03.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (17.03.2025/ac/a/nw)
Bastian Brach, Aktienanalyst der Montega AG, rät in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Masterflex SE (ISIN: DE0005492938, WKN: 549293, Ticker-Symbol: MZX) unverändert zu kaufen.
Masterflex habe vergangene Woche vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2024 vorgelegt, die umsatzseitig wie von den Aktienanalysten der Montega AG erwartet leicht unterhalb der Guidance gelegen hätten. Gleichzeitig habe die EBIT-Marge auch im konjunkturell schwachen Umfeld weiterausgebaut werden können.
Das vergangene Jahr sei für Masterflex aufgrund der anhaltend schwachen Industrieentwicklung besonders herausfordernd gewesen. Dies habe sich in einer heterogenen Entwicklung mit Zuwächsen im Bereich Luftfahrt, Lebensmittel- und Halbleiterindustrie gezeigt, während die Absätze der zyklischen Industriebereiche rückläufig gewesen seien. Angesichts dieser Entwicklung habe Masterflex starke Zahlen vorgelegt, die zwar wie erwartet im Umsatz mit 98,1 Mio. EUR (-3,0% yoy) leicht unterhalb der Guidance gelegen hätten, margenseitig jedoch auch im vergangenen Jahr weiter auf 13,0% (+0,5 PP yoy) habe zulegen können. Die Gründe für die Steigerung der operativen Marge trotz steigender Personalkosten hätten in positiven Produktmix-Effekten sowie weiteren Effizienzsteigerungen gelegen, die sich nach Erachten der Aktienanalysten der Montega AG auch im Folgejahr fortsetzen könnten.
Als Teil der Verarbeitenden Industrie mit einem Umsatzanteil von über 40% in Deutschland sei Masterflex direkt von den Maßnahmen einer möglichen neuen Regierung bestehend aus CDU/CSU und SPD betroffen. Auf Basis des veröffentlichten Sondierungspapiers dürften sich insbesondere drei Maßnahmen positiv auf Masterflex auswirken.
Die geplante Reduzierung der Stromsteuer (1) auf das europäische Mindestmaß dürfte die Industriepreise um >5ct/kWh senken und sich unmittelbar in Kosteneinsparungen in der energieintensiven Schlauchproduktion niederschlagen.
Investitionsanreize für Unternehmen (2) dürften die Attraktivität von Neuanschaffungen und den Ausbau von Produktionsanlagen erhöhen und sich somit mittelfristig positiv auf die Nachfrage nach Vorleistungsgütern auswirken sowie die Attraktivität des Industriestandorts Deutschland insgesamt verbessern.
Der avisierte Bürokratieabbau (3) sollte die Berichts- und Dokumentationspflichten signifikant vereinfachen, was vor allem dem Mittelstanderheblich weiterhelfen würde, der in den vergangenen Jahren unter den stetig ansteigenden Anforderungen gelitten habe.
Insgesamt sähen die Aktienanalysten der Montega AG die angekündigten Maßnahmen als sehr positiv für die Masterflex an, sowohl was die unmittelbaren Auswirkungen als auch die erwartete Verbesserung der Gesamtindustrie angehe.
Fazit: Masterflex habe die konjunkturell schwache Phase der letzten zwei Jahre genutzt, um sich kostenseitig hervorragend aufzustellen. Mit dem Rückenwind aus möglichen politischen Veränderungen und einem Wiederaufleben der Konjunktur dürfte das Unternehmen zu einem Top Line-Wachstum zurückkehren und die Marge weiter ausbauen.
Bastian Brach, Aktienanalyst der Montega AG, bekräftigt daher seine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 15,00 EUR für die Masterflex-Aktie. (Analyse vom 17.03.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (17.03.2025/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 17.03.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.