Aktien des Tages

Lockheed Martin Aktie: Trump-Zölle? Kein Problem für die US-Rüstungsindustrie

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Lockheed Martin-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Jürgen Dreifürst vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie von Lockheed Martin Corp. (ISIN: US5398301094, WKN: 894648, Ticker-Symbol: LOM, NYSE-Symbol: LMT) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.

Die Aktienmärkte würden sich weiterhin äußerst nervös zeigen. Die Aussage von FED-Chef Jerome Powell, dass die von Trump verhängten Zölle eine Herausforderung für die Geldpolitik darstellen könnten, habe für Verunsicherung gesorgt und die US-Leitindices im Minus schließen lassen. Auffällig stabil geblieben sei jedoch der US-Rüstungssektor - allen voran Lockheed Martin, das sei der Grund.

Besonderes Augenmerk hätten die Analysten dabei auf die Unternehmen Northrop und Lockheed Martin gelegt. Northrop sei zum Top-Pick der Branche ernannt worden - entsprechend sei das Kursziel von 580 auf 625 US-Dollar angehoben worden, was einem Aufwärtspotenzial von rund 16 Prozent entspreche. Lockheed Martin habe Morgan Stanley auf "übergewichten" hochgestuft und ein Kursziel von 575 US-Dollar gesetzt, was aktuell einem möglichen Kurspotenzial von rund 20 Prozent gleichkomme.

Die US-Bank sehe positive Signale für die Rüstungsindustrie. Auslöser seien Trumps geplanter Verteidigungshaushalt in Höhe von einer Billion US-Dollar für das Jahr 2026 sowie mehrere präsidiale Anordnungen, die unter anderem eine schnellere Umsetzung von Rüstungsprojekten und vereinfachte Waffenexporte vorsehen würden. Die Investmentbank hebe hervor, dass die weitgehend inländisch aufgestellten Lieferketten der US-Rüstungsindustrie ein entscheidender Vorteil in einem zunehmend angespannten globalen Umfeld seien.

Vor diesem Hintergrund sähen die Analysten mehr Chancen als Risiken. Lockheed Martin lege am Dienstagmorgen seine Quartalszahlen vor - Analysten würden mit einem Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres rechnen. Auch Northrop Grumman öffne noch vor Börsenstart die Bücher, dort werde ein minimaler Gewinnrückgang erwartet. Beide Konzerne seien stabile Schwergewichte im US-Rüstungssektor.

Während europäische Rüstungsaktien zuletzt stark performten, könnten auch diese beiden US-Konzerne für langfristig orientierte Anleger einen genaueren Blick wert sein, so Jürgen Dreifürst von "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 17.04.2025)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (17.04.2025/ac/a/n)

Archivbeitrag vom 17.04.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

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