Aktien des Tages

K+S-Aktie: Die schmutzigen Tricks der Wallstreet

Kassel (www.aktiencheck.de) - Ist der Kali- und Salzhersteller K+S (ISIN DE000KSAG888/ WKN KSAG88) das Opfer der schmutzigen Tricks der Wallstreet geworden?

Ist jetzt die Kali-Branche in das Visier der dreckigen Geldgeschäfte der Wallstreet geraten? Was haben sich die Investmentbanker im New Yorker Bankenviertel da wohl wieder ausgedacht? Wahrscheinlich hat man sich mal wieder in trauter Runde bei 5.000-Dollar-Flaschen Wein getroffen und darüber sinniert, über welche Branche man wohl als nächstes herfallen soll.

Zuletzt war man über die Rohstoffmärkte hergefallen. Den Goldpreis hatte man in den Keller befördert. Ein paar schlechte Nachrichten und ordentlich Verkaufsdruck generiert und schon stürzte die Notierung des Goldpreises ab. Am Ende des Liedes ließen sich reihenweise billige Assets einsammeln. Die Aktienkurse mancher hoch profitablen Firma befanden sich auf Pleite-Niveau. Da ließ es sich bestens Schnäppchen machen.

Und nun hat man offenbar ein neues Opfer gefunden. Der ohnehin angezählten Kali-Branche kann man ruck-zuck das K.O. verpassen. Da bedarf es nur einer richtig schlechten Nachricht und schon liegt der Boxer am Boden. Das Fell des Bären kann unter den hungrigen Investmentbankern verteilt werden.

Die weltweiten Kurstürze riechen nach einem Großangriff durch die Wallstreet.

Interessant die gestrige Meldung, dass sich die US-Investmentbank Goldman Sachs bereits kurz vor dem dramatischen Kurssturz der Branche einen Anteil von über 5% an dem Kali- und Salzhersteller K+S beteiligt hat. Neue Änderungen im Aktionärskreis von K+S sollten genauestens beobachtet werden. Sammelte die Wallstreet während des beispiellosen Kurssturzes etwa weiter fleißig K+S-Aktien ein?

Die K+S-Aktie verlor gestern im Xetra-Handel 8,47% auf 18,525. (01.08.2013/ac/e/a)

Archivbeitrag vom 01.08.2013. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

Märkte im Blick
Weiterlesen
Börsenradar