Augsburg (www.aktiencheck.de) - International School Augsburg-Aktienanalyse von der GBC AG:
Cosmin Filker und Matthias Greiffenberger, Analysten der GBC AG, raten in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der International School Augsburg -ISA- gemeinnützige AG (ISA gAG) (ISIN: DE000A2AA1Q5, WKN: A2AA1Q, Ticker-Symbol: 9JK) weiterhin zu kaufen.
Die International School Augsburg AG (kurz: ISA) habe den Wachstumstrend der vergangenen Schul- und Geschäftsjahre auch im Geschäftsjahr 2023/2024 fortgesetzt. Auf Basis der zu Schuljahresbeginn auf 349 (VJ: 336) gestiegenen Zahl der eingeschriebenen Schülerinnen und Schüler sei der Gesamtumsatz um 8,1% auf einen neuen Rekordwert von 7,31 Mio. EUR (VJ: 6,77 Mio. EUR) gesteigert worden. Aufgrund der hohen Nachfrage sei die Zahl der Schülerinnen und Schüler im Jahresverlauf sogar auf 369 gestiegen, ebenfalls ein neuer Rekordwert. Darüber hinaus dürfte die ISA im aktuellen Inflationsumfeld auch von der Erhöhung der Schulgelder profitiert haben.
Parallel zum Anstieg des Gesamtumsatzes hätten sich die betrieblichen Aufwendungen - insbesondere der Personalaufwand - auf 5,40 Mio. EUR (VJ: 4,86 Mio. EUR) erhöht. Für den Schulbetrieb stelle der Personalaufwand typischerweise die wesentliche Kostenposition dar, und dieser sei durch die Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie sowie durch allgemeine Gehaltssteigerungen höher ausgefallen. Dennoch hätten sich die höheren Gesamterträge in einem dynamischen Anstieg des EBITDA um 22,5% auf 0,63 Mio. EUR (VJ: 0,51 Mio. EUR) widergespiegelt. Auch der Periodenüberschuss in Höhe von 0,19 Mio. EUR (VJ: 0,17 Mio. EUR) habe an der insgesamt positiven Geschäftsentwicklung der ISA partizipiert. In der bisherigen Studie sei ein Ergebnis nach Steuern von 0,19 Mio. EUR prognostiziert worden, was einer Punktlandung entspreche.
Die zukünftige Umsatz- und Ergebnisentwicklung der ISA hänge insbesondere von der Entwicklung der Schülerzahlen ab. Hier seien die Kapazitäten am derzeitigen Schulstandort im Augsburger Norden weitgehend ausgeschöpft. Noch im laufenden Jahr werde die ISA mit dem Bau eines neuen Schulcampus (ehemaliges Paul-Klee-Gymnasium) in Gersthofen beginnen. Nach einer Bauzeit von 24 Monaten solle der neue Campus zum Schuljahr 2027/28 bezogen werden. Mit Gesamtkosten von 40 bis 42 Mio. EUR verfüge die ISA über eine nachvollziehbare Finanzierungsplanung.
Bis zum Einzug in den neuen Schulcampus werde die ISA voraussichtlich die Kapazitäten durch den Einsatz von Schulcontainern vorübergehend erhöhen. Ein sprunghafter Anstieg der Schülerzahlen sei jedoch erst mit dem Bezug des neuen Campus zu erwarten. Dies sei in der Prognose entsprechend modelliert worden; man gehe von 380 Schülern im laufenden Schuljahr aus, die bis zum Umzug auf 405 Schüler anwachsen würden. Ab dem Schuljahr 2027/28 erwarte man einen sprunghaften Anstieg auf 510 Schülerinnen und Schüler am Ende des Planungszeitraums (GJ 2031/32) - und liege damit noch deutlich unter der möglichen Kapazität von 560. Analog dazu kalkuliere man mit einem sukzessiven Anstieg des Gesamtumsatzes.
Ab dem Geschäftsjahr 2025/26 dürfte die ISA zudem mit den ersten Arbeiten am neuen Standort beginnen, was mit entsprechenden Aufwendungen (Fremdkapitalaufnahme/Abschreibungen) verbunden sein dürfte. Daher rechne man in den Geschäftsjahren 2026/27 sowie 2027/28 mit einem leichten Rückgang des Jahresergebnisses. Ab dem Geschäftsjahr 2028/29 erwarte man jedoch aufgrund geringerer Abschreibungen bzw. geringerer Fremdkapitalaufwendungen wieder einen deutlichen Anstieg des Jahresüberschusses und damit eine nachhaltige Steigerung des Jahresergebnisses.
Im Rahmen des DCF-Bewertungsmodells hätten die Analysten der GBC AG ein neues Kursziel in Höhe von 19,50 EUR (bisher: 19,50 EUR) ermittelt.
Auf Basis des aktuellen Kurses bewerten Cosmin Filker und Matthias Greiffenberger, Analysten der GBC AG, die International School Augsburg-Aktie weiterhin mit "kaufen". (Analyse vom 11.04.2025)
Bezüglich der in der Analyse besprochenen Wertpapiere oder Finanzinstrumente besteht folgender möglicher Interessenskonflikt:
(1) GBC AG oder eine mit ihr verbundene juristische Person hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Anteile oder sonstige Finanzinstrumente an diesem analysierten Unternehmen oder analysierten Finanzinstrument oder Finanzprodukt.
(4) GBC AG oder eine mit ihr verbundene juristische Person war in den vorangegangenen 12 Monaten bei der öffentlichen Emission von Finanzinstrumenten dieses Unternehmens betreffend, federführend oder mitführend beteiligt.
(5a) GBC AG oder eine mit ihr verbundene juristische Person hat in den vorangegangenen 12 Monaten eine Vereinbarung über die Erstellung von Researchberichten gegen Entgelt mit diesem Unternehmen oder Emittenten des analysierten Finanzinstruments getroffen. Im Rahmen dieser Vereinbarung wurde dem Emittent der Entwurf der Finanzanalyse (ohne Bewertungsteil) vor Veröffentlichung zugänglich gemacht.
(6a) GBC AG oder eine mit ihr verbundene juristische Person hat in den vorangegangenen 12 Monaten eine Vereinbarung über die Erstellung von Researchberichten gegen Entgelt mit einem Dritten über dieses Unternehmen oder Finanzinstrument getroffen. Im Rahmen dieser Vereinbarung wurde dem Dritten und/oder Unternehmen und/oder Emittenten des Finanzinstruments der Entwurf der Analyse (ohne Bewertungsteil) vor Veröffentlichung zugänglich gemacht.
(7) Der zuständige Analyst, der Chefanalyst, der stellvertretende Chefanalyst und oder eine sonstige an der Studienerstellung beteiligte Person hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Anteile oder sonstige Finanzinstrumente an diesem Unternehmen.
(11) GBC AG oder eine mit ihr verbundene juristische Person hat bedeutende finanzielle Interessen an dem analysierten Unternehmen, wie z.B. die Gewinnung und/oder Ausübung von Mandaten beim analysierten Unternehmen bzw. die Gewinnung und/oder Erbringung von Dienstleistungen für das analysierte Unternehmen (z.B. Präsentation auf Konferenzen, Roundtables, Roadshows etc.).
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (11.04.2025/ac/a/nw)
Cosmin Filker und Matthias Greiffenberger, Analysten der GBC AG, raten in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der International School Augsburg -ISA- gemeinnützige AG (ISA gAG) (ISIN: DE000A2AA1Q5, WKN: A2AA1Q, Ticker-Symbol: 9JK) weiterhin zu kaufen.
Die International School Augsburg AG (kurz: ISA) habe den Wachstumstrend der vergangenen Schul- und Geschäftsjahre auch im Geschäftsjahr 2023/2024 fortgesetzt. Auf Basis der zu Schuljahresbeginn auf 349 (VJ: 336) gestiegenen Zahl der eingeschriebenen Schülerinnen und Schüler sei der Gesamtumsatz um 8,1% auf einen neuen Rekordwert von 7,31 Mio. EUR (VJ: 6,77 Mio. EUR) gesteigert worden. Aufgrund der hohen Nachfrage sei die Zahl der Schülerinnen und Schüler im Jahresverlauf sogar auf 369 gestiegen, ebenfalls ein neuer Rekordwert. Darüber hinaus dürfte die ISA im aktuellen Inflationsumfeld auch von der Erhöhung der Schulgelder profitiert haben.
Parallel zum Anstieg des Gesamtumsatzes hätten sich die betrieblichen Aufwendungen - insbesondere der Personalaufwand - auf 5,40 Mio. EUR (VJ: 4,86 Mio. EUR) erhöht. Für den Schulbetrieb stelle der Personalaufwand typischerweise die wesentliche Kostenposition dar, und dieser sei durch die Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie sowie durch allgemeine Gehaltssteigerungen höher ausgefallen. Dennoch hätten sich die höheren Gesamterträge in einem dynamischen Anstieg des EBITDA um 22,5% auf 0,63 Mio. EUR (VJ: 0,51 Mio. EUR) widergespiegelt. Auch der Periodenüberschuss in Höhe von 0,19 Mio. EUR (VJ: 0,17 Mio. EUR) habe an der insgesamt positiven Geschäftsentwicklung der ISA partizipiert. In der bisherigen Studie sei ein Ergebnis nach Steuern von 0,19 Mio. EUR prognostiziert worden, was einer Punktlandung entspreche.
Die zukünftige Umsatz- und Ergebnisentwicklung der ISA hänge insbesondere von der Entwicklung der Schülerzahlen ab. Hier seien die Kapazitäten am derzeitigen Schulstandort im Augsburger Norden weitgehend ausgeschöpft. Noch im laufenden Jahr werde die ISA mit dem Bau eines neuen Schulcampus (ehemaliges Paul-Klee-Gymnasium) in Gersthofen beginnen. Nach einer Bauzeit von 24 Monaten solle der neue Campus zum Schuljahr 2027/28 bezogen werden. Mit Gesamtkosten von 40 bis 42 Mio. EUR verfüge die ISA über eine nachvollziehbare Finanzierungsplanung.
Bis zum Einzug in den neuen Schulcampus werde die ISA voraussichtlich die Kapazitäten durch den Einsatz von Schulcontainern vorübergehend erhöhen. Ein sprunghafter Anstieg der Schülerzahlen sei jedoch erst mit dem Bezug des neuen Campus zu erwarten. Dies sei in der Prognose entsprechend modelliert worden; man gehe von 380 Schülern im laufenden Schuljahr aus, die bis zum Umzug auf 405 Schüler anwachsen würden. Ab dem Schuljahr 2027/28 erwarte man einen sprunghaften Anstieg auf 510 Schülerinnen und Schüler am Ende des Planungszeitraums (GJ 2031/32) - und liege damit noch deutlich unter der möglichen Kapazität von 560. Analog dazu kalkuliere man mit einem sukzessiven Anstieg des Gesamtumsatzes.
Ab dem Geschäftsjahr 2025/26 dürfte die ISA zudem mit den ersten Arbeiten am neuen Standort beginnen, was mit entsprechenden Aufwendungen (Fremdkapitalaufnahme/Abschreibungen) verbunden sein dürfte. Daher rechne man in den Geschäftsjahren 2026/27 sowie 2027/28 mit einem leichten Rückgang des Jahresergebnisses. Ab dem Geschäftsjahr 2028/29 erwarte man jedoch aufgrund geringerer Abschreibungen bzw. geringerer Fremdkapitalaufwendungen wieder einen deutlichen Anstieg des Jahresüberschusses und damit eine nachhaltige Steigerung des Jahresergebnisses.
Im Rahmen des DCF-Bewertungsmodells hätten die Analysten der GBC AG ein neues Kursziel in Höhe von 19,50 EUR (bisher: 19,50 EUR) ermittelt.
Auf Basis des aktuellen Kurses bewerten Cosmin Filker und Matthias Greiffenberger, Analysten der GBC AG, die International School Augsburg-Aktie weiterhin mit "kaufen". (Analyse vom 11.04.2025)
Bezüglich der in der Analyse besprochenen Wertpapiere oder Finanzinstrumente besteht folgender möglicher Interessenskonflikt:
(1) GBC AG oder eine mit ihr verbundene juristische Person hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Anteile oder sonstige Finanzinstrumente an diesem analysierten Unternehmen oder analysierten Finanzinstrument oder Finanzprodukt.
(4) GBC AG oder eine mit ihr verbundene juristische Person war in den vorangegangenen 12 Monaten bei der öffentlichen Emission von Finanzinstrumenten dieses Unternehmens betreffend, federführend oder mitführend beteiligt.
(5a) GBC AG oder eine mit ihr verbundene juristische Person hat in den vorangegangenen 12 Monaten eine Vereinbarung über die Erstellung von Researchberichten gegen Entgelt mit diesem Unternehmen oder Emittenten des analysierten Finanzinstruments getroffen. Im Rahmen dieser Vereinbarung wurde dem Emittent der Entwurf der Finanzanalyse (ohne Bewertungsteil) vor Veröffentlichung zugänglich gemacht.
(6a) GBC AG oder eine mit ihr verbundene juristische Person hat in den vorangegangenen 12 Monaten eine Vereinbarung über die Erstellung von Researchberichten gegen Entgelt mit einem Dritten über dieses Unternehmen oder Finanzinstrument getroffen. Im Rahmen dieser Vereinbarung wurde dem Dritten und/oder Unternehmen und/oder Emittenten des Finanzinstruments der Entwurf der Analyse (ohne Bewertungsteil) vor Veröffentlichung zugänglich gemacht.
(7) Der zuständige Analyst, der Chefanalyst, der stellvertretende Chefanalyst und oder eine sonstige an der Studienerstellung beteiligte Person hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Anteile oder sonstige Finanzinstrumente an diesem Unternehmen.
(11) GBC AG oder eine mit ihr verbundene juristische Person hat bedeutende finanzielle Interessen an dem analysierten Unternehmen, wie z.B. die Gewinnung und/oder Ausübung von Mandaten beim analysierten Unternehmen bzw. die Gewinnung und/oder Erbringung von Dienstleistungen für das analysierte Unternehmen (z.B. Präsentation auf Konferenzen, Roundtables, Roadshows etc.).
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (11.04.2025/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 11.04.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.