Kulmbach (www.aktiencheck.de) - First Solar-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Maximilian Völkl vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von First Solar Inc. (ISIN: US3364331070, WKN: A0LEKM, Ticker-Symbol: F3A, NASDAQ-Symbol: FSLR) unter die Lupe.
Viele Aktien aus der Solarbranche hätten bislang ein schwieriges Jahr 2024 erlebt. Der US-Solarmodulhersteller First Solar dagegen habe seit Jahresbeginn rund 20 Prozent zugelegt, dabei verliere die Aktie heute gut acht Prozent. Grund für den deutlichen Kursrutsch sei eine Warnung von Jefferies vor kurzfristigen Belastungen für den Konzern.
Kurzfristig würden Verzögerungen wegen des Auftragsstaus bei der Vernetzung, der Lieferketten und des Fachkräftemangels den Ausbau der Solarenergie beeinträchtigen, so Jefferies. Dieser Trend dürfte sich auch 2025 fortsetzen und dafür sorgen, dass einige Projekte verschoben werden müssten. Hinzu kämen Unsicherheiten rund um die Wahl in den USA.
Für First Solar würde sich zudem die Frage stellen, wie man mit den Modulstandorten und Überschüssen in Südostasien und Indien umgehe. Dies sei eine große Herausforderung. Es sei auch noch nicht klar, wie etwa die in Indien hergestellten Paneele eingesetzt werden könnten.
Im dritten Quartal erwarte Jefferies deshalb, dass das Volumen der Auslieferungen unter dem Konsens liegen werde, und auch beim Auftragsbestand werde noch mit keiner neuen Dynamik gerechnet. Da nun viel vom vierten Quartal abhänge, bestehe das Risiko, dass Projekte in das erste Quartal des kommenden Jahres verschoben würden. Jefferies habe deshalb auch die eigenen Schätzungen für das laufende Jahr gekürzt.
Auf lange Sicht bleibe Jefferies aber trotz dieser Herausforderungen positiv gestimmt. Das Kursziel für First Solar hätten die Experten lediglich leicht von 271 auf 266 Dollar gesenkt - immer noch knapp 30 Prozent über dem aktuellen Niveau.
Es würden sich wieder Wolken am Himmel für die Solaraktien zusammenbrauen. Doch grundsätzlich sei der Hunger nach grüner Energie groß, durch den Megatrend KI sei die Nachfrage nach den Modulen von First Solar noch einmal gewachsen. Trotz des deutlichen Rücksetzers am Donnerstag würden die Aussichten für die kommenden Monate stimmen.
First Solar bleibt in der angeschlagenen Branche der Top-Pick, so Maximilian Völkl von "Der Aktionär". (Analyse vom 10.10.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (10.10.2024/ac/a/n)
Maximilian Völkl vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von First Solar Inc. (ISIN: US3364331070, WKN: A0LEKM, Ticker-Symbol: F3A, NASDAQ-Symbol: FSLR) unter die Lupe.
Viele Aktien aus der Solarbranche hätten bislang ein schwieriges Jahr 2024 erlebt. Der US-Solarmodulhersteller First Solar dagegen habe seit Jahresbeginn rund 20 Prozent zugelegt, dabei verliere die Aktie heute gut acht Prozent. Grund für den deutlichen Kursrutsch sei eine Warnung von Jefferies vor kurzfristigen Belastungen für den Konzern.
Kurzfristig würden Verzögerungen wegen des Auftragsstaus bei der Vernetzung, der Lieferketten und des Fachkräftemangels den Ausbau der Solarenergie beeinträchtigen, so Jefferies. Dieser Trend dürfte sich auch 2025 fortsetzen und dafür sorgen, dass einige Projekte verschoben werden müssten. Hinzu kämen Unsicherheiten rund um die Wahl in den USA.
Für First Solar würde sich zudem die Frage stellen, wie man mit den Modulstandorten und Überschüssen in Südostasien und Indien umgehe. Dies sei eine große Herausforderung. Es sei auch noch nicht klar, wie etwa die in Indien hergestellten Paneele eingesetzt werden könnten.
Im dritten Quartal erwarte Jefferies deshalb, dass das Volumen der Auslieferungen unter dem Konsens liegen werde, und auch beim Auftragsbestand werde noch mit keiner neuen Dynamik gerechnet. Da nun viel vom vierten Quartal abhänge, bestehe das Risiko, dass Projekte in das erste Quartal des kommenden Jahres verschoben würden. Jefferies habe deshalb auch die eigenen Schätzungen für das laufende Jahr gekürzt.
Auf lange Sicht bleibe Jefferies aber trotz dieser Herausforderungen positiv gestimmt. Das Kursziel für First Solar hätten die Experten lediglich leicht von 271 auf 266 Dollar gesenkt - immer noch knapp 30 Prozent über dem aktuellen Niveau.
Es würden sich wieder Wolken am Himmel für die Solaraktien zusammenbrauen. Doch grundsätzlich sei der Hunger nach grüner Energie groß, durch den Megatrend KI sei die Nachfrage nach den Modulen von First Solar noch einmal gewachsen. Trotz des deutlichen Rücksetzers am Donnerstag würden die Aussichten für die kommenden Monate stimmen.
First Solar bleibt in der angeschlagenen Branche der Top-Pick, so Maximilian Völkl von "Der Aktionär". (Analyse vom 10.10.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (10.10.2024/ac/a/n)
Archivbeitrag vom 10.10.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.