Hamburg (www.aktiencheck.de) - FORTEC Elektronik-Aktienanalyse von der Montega AG:
Miguel Lago Mascato, Analyst der Montega AG, rät in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der FORTEC Elektronik AG (ISIN: DE0005774103, WKN: 577410, Ticker-Symbol: FEV) unverändert zu kaufen.
FORTEC Elektronik habe letzte Woche H1-Kennzahlen vorgelegt, nachdem die vorläufigen KPIs im Rahmen der Analystenerwartung gelegen hätten. In H2 sehe sich der Konzern einem weiterhin schwachen Investitionsklima gegenüber, was sich nach Erachten des Analysten in 2024 und den folgenden Geschäftsjahren auswirken dürfte.
Umsatz- und Ergebnisentwicklung wie erwartet: In Q2 sei die Top Line-Entwicklung wie von Lago Mascato erwartet ausgefallen (20,4 Mio. EUR; MONe: 21,0 Mio. EUR). Sequenziell habe man hier wenig überraschend aufgrund von Werksferien zu Weihnachten/Neujahr eine Umsatzmarke unter dem Auftaktquartal ausgewiesen (Q1: 26,6 Mio. EUR). Im Vorjahresvergleich habe sich die reduzierte Zahl an Fakturierungstagen auf die Entwicklung in Q2 ausgewirkt (-16,7% yoy). Während sich in H1 das Geschäft mit Stromversorgungen robust präsentiert habe (+2,0% yoy), seien im Bereich Datenvisualisierung deutliche Bremsspuren erkennbar gewesen (-8,9% yoy). Diese seien auch auf die Schwäche des US-Marktes zurückzuführen, wo sich FORTEC, wie in vorherigen Perioden, aufgrund der anstehenden Wahlen im November einem schwachen Investitionsklima gegenüber sehe. Nach H1 bewege sich der Konzern mit 46,9 Mio. EUR (-4,9% yoy) somit umsatzseitig leicht unterhalb des Vorjahresniveaus.
Profitabilität auf hohem Niveau stabil: Im letzten Quartal habe die erwähnte Top Line-Entwicklung in einem operativen Ergebnis von 1,0 Mio. EUR resultiert (Vj.: 1,9 Mio. EUR). Zusätzlich zur abgeschwächten Umsatzbasis hätten sich margenseitig auch zum Jahresbeginn inkraftgetretene Steigerungen bei Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen schmälernd ausgewirkt (H1-EBIT-Marge: 4,9%; -2,9 PP yoy). Dank des starken Q1 befinde sich FORTEC somit nach H1 margenseitig (9,6%) noch 0,2 PP über dem Vorjahresniveau. Hervorzuheben sei nach Erachten des Analysten, dass im Segment Stromversorgungen die EBIT-Marge nach einem erfolgreichen H1 22/23 nochmal um 2,3 PP yoy habe ausgebaut werden können. Dies dürfte seines Erachtens vor allem auf das margenstarke Design-in-Geschäft zurückzuführen sein. Außerdem befinde sich der hochprofitable Defence-Auftrag noch bis Ende des GJ in der Auslieferung. Dank normalisierter Produktverfügbarkeiten habe der Konzern das Working Capital um ca. 2,5 Mio. EUR ggü. dem Jahresauftakt reduzieren können und so einen deutlich positiven Free Cashflow von 1,82 EUR je Aktie eingefahren.
Unteres Ende der FY-Guidance dürfte im Fokus stehen: Nach 6M benötige FORTEC in H2 für die Realisierung der Guidance Umsätze von 59,1 Mio. EUR. Mit dem Auftragsbestand von 68,0 Mio. EUR verfüge man hierfür über eine gute Ausgangsbasis, der jedoch auch signifikante Volumina für die Auslieferung im nächsten GJ enthalten dürfte. Der Vorstand habe vor diesem Hintergrund die Vertriebsaktivitäten verstärkt und bspw. den Austausch mit der US-Landesgesellschaft intensiviert, um hier eine Trendumkehr in der operativen Performance herbeizuführen. Insgesamt dürfte nach Erachten des Analysten das obere Guidance Ende nicht mehr erreichbar sein. Neben der Positionierung am unteren Ende der Guidance für 23/24 habe der Analyst aufgrund eines voraussichtlich länger anhaltenden schwachen Bestellverhaltens der FORTEC-Kunden für die Folgejahre ein konservativeres Umsatz- und Margenprofil als bisher abgebildet und sehe die Erfüllung der 2026-Ziele (120 bis 130 Mio. EUR Umsatz; zweistellige EBIT-Marge) erst für 2027 vor.
Nach einem soliden H1 dürfte in H2 die Realisierung der Guidance im Fokus stehen. Dank einer guten FCF-Conversion sei die Aktie mit einer FCF-Yield von 7,8% (2024e) trotz der aktuellen operativen Herausforderungen nach Erachten des Analysten attraktiv bewertet.
Miguel Lago Mascato, Analyst der Montega AG, bestätigt seine Kaufempfehlung für die FORTEC Elektronik-Aktie mit einem neuen Kursziel von 33,00 EUR (zuvor: 34,00 EUR). (Analyse vom 04.04.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.
Börsenplätze FORTEC Elektronik-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs FORTEC Elektronik-Aktie:
24,00 EUR +0,84% (04.04.2024, 15:31)
XETRA-Aktienkurs FORTEC Elektronik-Aktie:
24,20 EUR 0,00% (04.04.2024, 17:36)
ISIN FORTEC Elektronik-Aktie:
DE0005774103
WKN FORTEC Elektronik-Aktie:
577410
Ticker-Symbol FORTEC Elektronik-Aktie:
FEV
Kurzprofil FORTEC Elektronik AG:
Die FORTEC Elektronik AG (ISIN: DE0005774103, WKN: 577410, Ticker-Symbol: FEV) ist seit 1984 einer der führenden Distributoren von Standardlösungen. Diese umfassen die Bereiche Embedded, Displays und Power Supplies. Darüber hinaus bietet die FORTEC Gruppe aber auch kundenspezifische Entwicklungen und komplette Systementwicklungen an. Fünf Vertriebsbüros in Deutschland und Österreich sowie Tochterunternehmen in der Schweiz, UK und den USA betreuen Kunden und lösen ihre Aufgabenstellungen. (04.04.2024/ac/a/nw)
Miguel Lago Mascato, Analyst der Montega AG, rät in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der FORTEC Elektronik AG (ISIN: DE0005774103, WKN: 577410, Ticker-Symbol: FEV) unverändert zu kaufen.
FORTEC Elektronik habe letzte Woche H1-Kennzahlen vorgelegt, nachdem die vorläufigen KPIs im Rahmen der Analystenerwartung gelegen hätten. In H2 sehe sich der Konzern einem weiterhin schwachen Investitionsklima gegenüber, was sich nach Erachten des Analysten in 2024 und den folgenden Geschäftsjahren auswirken dürfte.
Umsatz- und Ergebnisentwicklung wie erwartet: In Q2 sei die Top Line-Entwicklung wie von Lago Mascato erwartet ausgefallen (20,4 Mio. EUR; MONe: 21,0 Mio. EUR). Sequenziell habe man hier wenig überraschend aufgrund von Werksferien zu Weihnachten/Neujahr eine Umsatzmarke unter dem Auftaktquartal ausgewiesen (Q1: 26,6 Mio. EUR). Im Vorjahresvergleich habe sich die reduzierte Zahl an Fakturierungstagen auf die Entwicklung in Q2 ausgewirkt (-16,7% yoy). Während sich in H1 das Geschäft mit Stromversorgungen robust präsentiert habe (+2,0% yoy), seien im Bereich Datenvisualisierung deutliche Bremsspuren erkennbar gewesen (-8,9% yoy). Diese seien auch auf die Schwäche des US-Marktes zurückzuführen, wo sich FORTEC, wie in vorherigen Perioden, aufgrund der anstehenden Wahlen im November einem schwachen Investitionsklima gegenüber sehe. Nach H1 bewege sich der Konzern mit 46,9 Mio. EUR (-4,9% yoy) somit umsatzseitig leicht unterhalb des Vorjahresniveaus.
Profitabilität auf hohem Niveau stabil: Im letzten Quartal habe die erwähnte Top Line-Entwicklung in einem operativen Ergebnis von 1,0 Mio. EUR resultiert (Vj.: 1,9 Mio. EUR). Zusätzlich zur abgeschwächten Umsatzbasis hätten sich margenseitig auch zum Jahresbeginn inkraftgetretene Steigerungen bei Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen schmälernd ausgewirkt (H1-EBIT-Marge: 4,9%; -2,9 PP yoy). Dank des starken Q1 befinde sich FORTEC somit nach H1 margenseitig (9,6%) noch 0,2 PP über dem Vorjahresniveau. Hervorzuheben sei nach Erachten des Analysten, dass im Segment Stromversorgungen die EBIT-Marge nach einem erfolgreichen H1 22/23 nochmal um 2,3 PP yoy habe ausgebaut werden können. Dies dürfte seines Erachtens vor allem auf das margenstarke Design-in-Geschäft zurückzuführen sein. Außerdem befinde sich der hochprofitable Defence-Auftrag noch bis Ende des GJ in der Auslieferung. Dank normalisierter Produktverfügbarkeiten habe der Konzern das Working Capital um ca. 2,5 Mio. EUR ggü. dem Jahresauftakt reduzieren können und so einen deutlich positiven Free Cashflow von 1,82 EUR je Aktie eingefahren.
Unteres Ende der FY-Guidance dürfte im Fokus stehen: Nach 6M benötige FORTEC in H2 für die Realisierung der Guidance Umsätze von 59,1 Mio. EUR. Mit dem Auftragsbestand von 68,0 Mio. EUR verfüge man hierfür über eine gute Ausgangsbasis, der jedoch auch signifikante Volumina für die Auslieferung im nächsten GJ enthalten dürfte. Der Vorstand habe vor diesem Hintergrund die Vertriebsaktivitäten verstärkt und bspw. den Austausch mit der US-Landesgesellschaft intensiviert, um hier eine Trendumkehr in der operativen Performance herbeizuführen. Insgesamt dürfte nach Erachten des Analysten das obere Guidance Ende nicht mehr erreichbar sein. Neben der Positionierung am unteren Ende der Guidance für 23/24 habe der Analyst aufgrund eines voraussichtlich länger anhaltenden schwachen Bestellverhaltens der FORTEC-Kunden für die Folgejahre ein konservativeres Umsatz- und Margenprofil als bisher abgebildet und sehe die Erfüllung der 2026-Ziele (120 bis 130 Mio. EUR Umsatz; zweistellige EBIT-Marge) erst für 2027 vor.
Nach einem soliden H1 dürfte in H2 die Realisierung der Guidance im Fokus stehen. Dank einer guten FCF-Conversion sei die Aktie mit einer FCF-Yield von 7,8% (2024e) trotz der aktuellen operativen Herausforderungen nach Erachten des Analysten attraktiv bewertet.
Miguel Lago Mascato, Analyst der Montega AG, bestätigt seine Kaufempfehlung für die FORTEC Elektronik-Aktie mit einem neuen Kursziel von 33,00 EUR (zuvor: 34,00 EUR). (Analyse vom 04.04.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.
Börsenplätze FORTEC Elektronik-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs FORTEC Elektronik-Aktie:
24,00 EUR +0,84% (04.04.2024, 15:31)
XETRA-Aktienkurs FORTEC Elektronik-Aktie:
24,20 EUR 0,00% (04.04.2024, 17:36)
ISIN FORTEC Elektronik-Aktie:
DE0005774103
WKN FORTEC Elektronik-Aktie:
577410
Ticker-Symbol FORTEC Elektronik-Aktie:
FEV
Kurzprofil FORTEC Elektronik AG:
Die FORTEC Elektronik AG (ISIN: DE0005774103, WKN: 577410, Ticker-Symbol: FEV) ist seit 1984 einer der führenden Distributoren von Standardlösungen. Diese umfassen die Bereiche Embedded, Displays und Power Supplies. Darüber hinaus bietet die FORTEC Gruppe aber auch kundenspezifische Entwicklungen und komplette Systementwicklungen an. Fünf Vertriebsbüros in Deutschland und Österreich sowie Tochterunternehmen in der Schweiz, UK und den USA betreuen Kunden und lösen ihre Aufgabenstellungen. (04.04.2024/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 04.04.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.