Hamburg (www.aktiencheck.de) - FACC-Aktienanalyse von der Montega AG:
Bastian Brach und Miguel Lago Mascato, Aktienanalysten der Montega AG, raten in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der FACC AG (ISIN: AT00000FACC2, WKN: A1147K, Ticker-Symbol: 1FC, Wiener Börse-Symbol: FACC) weiterhin zu kaufen.
Die Aktienanalysten der Montega AG hätten gestern die FACC in ihrer Heimat Österreich besucht und neben einer Tour durch die Produktionshallen auch die aktuelle Sicht des kürzlich bestellten CFOs Florian Heindl und des IRs Michael Steirer auf die Chancen und Risiken in der Luftfahrtbranche diskutiert.
Beim Rundgang durch die Werke 2, 3 und 4 hätten die Aktienanalysten der Montega AG einen Einblick in die drei Segmente (Interior, Aerostructures, Engines & Nacelles) erhalten. Dabei habe die Aktienanalysten insbesondere die Qualität der Strukturteile wie Winglets beeindruckt, die Robustheit und Leichtigkeit vereinen würden. In diesem Segment habe FACC zuletzt signifikante Profitabilitätsfortschritte erzielt, wobei weiterhin deutliches Potenzial bis zu den zweistelligen EBIT-Margen der Vor-Corona-Zeit besteht (EBIT-Marge 2023: 5,0%). Neben Volumeneffekten infolge der geplanten Ratensteigerungen der OEMs sollten nach Erachten der Aktienanalysten der Montega AG auch Effizienzmaßnahmen seitens FACC zu einem mittelfristigen EBIT-Niveau oberhalb von 7% beitragen.
Während die meisten anderen Branchen das Thema Lieferkette bereits hinter sich gelassen hätten, verbleibe die Luftfahrtbranche in dieser Hinsicht weiterhin im Krisenmodus. Dies habe sich auch im Ausblick von Airbus, dem größten Kunden der FACC, gezeigt, der sein Auslieferungsziel aufgrund dieser Probleme für 2024 von 800 Flugzeugen auf 770 zusammengestrichen und das geplante Produktionsziel von 75 A320F pro Monat von 2026 auf 2027 verschoben habe. Hinzu komme die geplante Akquisition seitens Boeings (ISIN US0970231058/ WKN 850471) vom Tier 1-Zulieferer Spirit Aerosystems. Im Zuge der Transaktion werde Airbus (ISIN NL0000235190/ WKN 938914) ebenfalls Teile der Produktion akquirieren und in die eigenen Systeme integrieren, was eine zusätzliche Belastung für die Produktion und Lieferfähigkeit bedeuten könnte. Nach Erachten der Aktienanalysten der Montega AG würden diese Einschränkungen mindestens noch bis zum Ende des Jahres 2025 anhalten, was sich auch für FACC in deutlich schwankenden Lagerbeständen und folglich Free Cashflows widerspiegeln dürfte.
Die Aktienanalysten der Montega AG hätten sich nach den Q1-Zahlen trotz der hohen Umsatzsteigerung (Q1/24: +24,4% yoy) weiterhin konservativ für das Gesamtjahr positioniert und zuletzt auf die anhaltenden Risiken in der Lieferkette hingewiesen. Die Prognosesenkung von Airbus und die Aussagen des FACC-Managements würden die Aktienanalysten der Montega AG in dieser Hinsicht bestätigen, sodass sie die Top Line-Steigerung weiterhin in der Mitte der Management-Guidance prognostizieren würden (MONe:+12,8% yoy). Daher sollte eine abnehmende Wachstumsdynamik in H2/24 nicht überraschen. Ergebnisseitig dürfte FACC in den kommenden Jahren signifikante Fortschritte erzielen, indem Kosteneffizienzen, u.a. durch den Werksausbau in Kroatien, und Skaleneffekte aufgrund der positiven Erlösentwicklung realisiert würden.
Auch wenn die Lieferkettenproblematik weiterhin das bestimmende Thema in der Luftfahrt bleibe und zu Fluktuationen in der FCF-Entwicklung führen dürfte, seien die Aktienanalysten der Montega AG aufgrund der starken Nachfrage und des Branchenwachstums für FACC positiv gestimmt. Der neue CFO scheine nach Erachten der Aktienanalysten der Montega AG die richtigen Themen zu adressieren, damit das Unternehmen das mittelfristige Margenziel (8% EBIT-Marge) erreichen könne.
Bastian Brach und Miguel Lago Mascato, Aktienanalysten der Montega AG, bestätigen das Rating "kaufen" und das Kursziel 10,00 EUR für die FACC-Aktie. (Analyse vom 05.07.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.
Börsenplätze FACC-Aktie:
XETRA-Aktienkurs FACC-Aktie:
8,29 EUR +4,02% (05.07.2024, 11:08)
Wiener Börse-Aktienkurs FACC-Aktie:
8,18 EUR +1,11% (05.07.2024, 12:31)
ISIN FACC-Aktie:
AT00000FACC2
WKN FACC-Aktie:
A1147K
Ticker-Symbol FACC-Aktie:
1FC
Wiener Börse-Symbol FACC-Aktie:
FACC
Kurzprofil FACC AG:
FACC (ISIN: AT00000FACC2, WKN: A1147K, Ticker-Symbol: 1FC, Wiener Börse-Symbol: FACC) ist ein weltweit führendes Aerospace-Unternehmen in Design, Entwicklung und Fertigung von Luftfahrttechnologien und fortschrittlichen Leichtbausystemen für Luftfahrzeuge. Als Technologiepartner aller großen Hersteller arbeitet FACC gemeinsam mit ihren Kunden an Lösungen für die Mobilität der Zukunft. Weltweit startet jede Sekunde ein Luftfahrzeug mit FACC-Technologie an Bord. (05.07.2024/ac/a/a)
Bastian Brach und Miguel Lago Mascato, Aktienanalysten der Montega AG, raten in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der FACC AG (ISIN: AT00000FACC2, WKN: A1147K, Ticker-Symbol: 1FC, Wiener Börse-Symbol: FACC) weiterhin zu kaufen.
Die Aktienanalysten der Montega AG hätten gestern die FACC in ihrer Heimat Österreich besucht und neben einer Tour durch die Produktionshallen auch die aktuelle Sicht des kürzlich bestellten CFOs Florian Heindl und des IRs Michael Steirer auf die Chancen und Risiken in der Luftfahrtbranche diskutiert.
Beim Rundgang durch die Werke 2, 3 und 4 hätten die Aktienanalysten der Montega AG einen Einblick in die drei Segmente (Interior, Aerostructures, Engines & Nacelles) erhalten. Dabei habe die Aktienanalysten insbesondere die Qualität der Strukturteile wie Winglets beeindruckt, die Robustheit und Leichtigkeit vereinen würden. In diesem Segment habe FACC zuletzt signifikante Profitabilitätsfortschritte erzielt, wobei weiterhin deutliches Potenzial bis zu den zweistelligen EBIT-Margen der Vor-Corona-Zeit besteht (EBIT-Marge 2023: 5,0%). Neben Volumeneffekten infolge der geplanten Ratensteigerungen der OEMs sollten nach Erachten der Aktienanalysten der Montega AG auch Effizienzmaßnahmen seitens FACC zu einem mittelfristigen EBIT-Niveau oberhalb von 7% beitragen.
Während die meisten anderen Branchen das Thema Lieferkette bereits hinter sich gelassen hätten, verbleibe die Luftfahrtbranche in dieser Hinsicht weiterhin im Krisenmodus. Dies habe sich auch im Ausblick von Airbus, dem größten Kunden der FACC, gezeigt, der sein Auslieferungsziel aufgrund dieser Probleme für 2024 von 800 Flugzeugen auf 770 zusammengestrichen und das geplante Produktionsziel von 75 A320F pro Monat von 2026 auf 2027 verschoben habe. Hinzu komme die geplante Akquisition seitens Boeings (ISIN US0970231058/ WKN 850471) vom Tier 1-Zulieferer Spirit Aerosystems. Im Zuge der Transaktion werde Airbus (ISIN NL0000235190/ WKN 938914) ebenfalls Teile der Produktion akquirieren und in die eigenen Systeme integrieren, was eine zusätzliche Belastung für die Produktion und Lieferfähigkeit bedeuten könnte. Nach Erachten der Aktienanalysten der Montega AG würden diese Einschränkungen mindestens noch bis zum Ende des Jahres 2025 anhalten, was sich auch für FACC in deutlich schwankenden Lagerbeständen und folglich Free Cashflows widerspiegeln dürfte.
Die Aktienanalysten der Montega AG hätten sich nach den Q1-Zahlen trotz der hohen Umsatzsteigerung (Q1/24: +24,4% yoy) weiterhin konservativ für das Gesamtjahr positioniert und zuletzt auf die anhaltenden Risiken in der Lieferkette hingewiesen. Die Prognosesenkung von Airbus und die Aussagen des FACC-Managements würden die Aktienanalysten der Montega AG in dieser Hinsicht bestätigen, sodass sie die Top Line-Steigerung weiterhin in der Mitte der Management-Guidance prognostizieren würden (MONe:+12,8% yoy). Daher sollte eine abnehmende Wachstumsdynamik in H2/24 nicht überraschen. Ergebnisseitig dürfte FACC in den kommenden Jahren signifikante Fortschritte erzielen, indem Kosteneffizienzen, u.a. durch den Werksausbau in Kroatien, und Skaleneffekte aufgrund der positiven Erlösentwicklung realisiert würden.
Auch wenn die Lieferkettenproblematik weiterhin das bestimmende Thema in der Luftfahrt bleibe und zu Fluktuationen in der FCF-Entwicklung führen dürfte, seien die Aktienanalysten der Montega AG aufgrund der starken Nachfrage und des Branchenwachstums für FACC positiv gestimmt. Der neue CFO scheine nach Erachten der Aktienanalysten der Montega AG die richtigen Themen zu adressieren, damit das Unternehmen das mittelfristige Margenziel (8% EBIT-Marge) erreichen könne.
Bastian Brach und Miguel Lago Mascato, Aktienanalysten der Montega AG, bestätigen das Rating "kaufen" und das Kursziel 10,00 EUR für die FACC-Aktie. (Analyse vom 05.07.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.
Börsenplätze FACC-Aktie:
XETRA-Aktienkurs FACC-Aktie:
8,29 EUR +4,02% (05.07.2024, 11:08)
Wiener Börse-Aktienkurs FACC-Aktie:
8,18 EUR +1,11% (05.07.2024, 12:31)
ISIN FACC-Aktie:
AT00000FACC2
WKN FACC-Aktie:
A1147K
Ticker-Symbol FACC-Aktie:
1FC
Wiener Börse-Symbol FACC-Aktie:
FACC
Kurzprofil FACC AG:
FACC (ISIN: AT00000FACC2, WKN: A1147K, Ticker-Symbol: 1FC, Wiener Börse-Symbol: FACC) ist ein weltweit führendes Aerospace-Unternehmen in Design, Entwicklung und Fertigung von Luftfahrttechnologien und fortschrittlichen Leichtbausystemen für Luftfahrzeuge. Als Technologiepartner aller großen Hersteller arbeitet FACC gemeinsam mit ihren Kunden an Lösungen für die Mobilität der Zukunft. Weltweit startet jede Sekunde ein Luftfahrzeug mit FACC-Technologie an Bord. (05.07.2024/ac/a/a)
Archivbeitrag vom 05.07.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.