Hamburg (www.aktiencheck.de) - FACC-Aktienanalyse von der Montega AG:
Bastian Brach, Aktienanalyst der Montega AG, rät in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der FACC AG (ISIN: AT00000FACC2, WKN: A1147K, Ticker-Symbol: 1FC, Wiener Börse-Symbol: FACC) weiterhin zu kaufen.
Der Flugzeugzulieferer FACC habe vergangene Woche vorläufige Zahlen für das Gesamtjahr 2024 und eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr veröffentlicht.
FACC habe vergangenes Jahr wiederholt eine Top Line-Steigerung oberhalb von 20% erzielen können und das Jahr mit einem Umsatz von 884,5 Mio. EUR abgeschlossen (+20,1% yoy). Die Erlöse im Schlussquartal hätten mit 241,9 Mio. EUR über den Erwartungen der Aktienanalysten der Montega AG gelegen (MONe: 217,5 Mio. EUR), wenngleich die Dynamik im Vergleich zu den Vorquartalen abgenommen habe. Dies habe nach Erachten der Aktienanalysten der Montega AG insbesondere an der Verrechnung projektbezogener Entwicklungskosten gelegen, die in Q4/23 überdurchschnittlich zum Umsatz beigetragen hätten. Dies erkläre auch die auf den ersten Blick schwache EBIT-Entwicklung, die erwartungsgemäß unter dem Vorjahresquartal gelegen habe, da Entwicklungsaufträge beispielsweise im Bereich Urban Air Mobility (UAM) eine vergleichsweisehohe Marge hätten.
Trotz des hohen Erlöswachstums habe es die FACC im vergangenen Jahr noch nicht geschafft, dieses Momentum in eine deutlich höhere operative Marge (EBIT-Marge 2024: 3,2%, +0,8 PP yoy) zu wandeln. Grund hierfür seien nach Erachten der Aktienanalysten der Montega AG vor allem Anlaufkosten im Zusammenhang mit dem schnellen Personalaufbau (2024: +394 FTE), der sich jedoch in 2025 verlangsamen dürfte.
FACC wolle auch im laufenden Jahr bei Umsatz und EBIT weiter zulegen und erwarte ein Top Line-Wachstum zwischen 5% und 15% sowie ein verbessertes EBIT, das von dem unter CFO Heindl im vergangenen Jahr eingeführten Effizienzprogramm sowie den 2024 durchgeführten Produktionsverlagerungen nach Kroatien und China profitieren solle. Die Aktienanalysten der Montega AG würden sich in der oberen Hälfte der Wachstumsprognose positionieren, da sich das Branchenklima nach einem aufgrund von Lieferkettenproblemen und gekürzten Produktionsplänen beeinträchtigten Jahr 2024 wieder aufgehellt habe. So hätten alle relevanten OEM-Kunden der FACC signifikante Produktionssteigerungen angekündigt. Hauptkunde Airbus wolle die Zahl der Auslieferungen auf 820 Stück steigern (2024: 766 Auslieferungen), Boeing plane die monatliche Produktionsrate der für FACC wichtigen 787 von aktuell fünf auf bis zu sieben Stück am Jahresende zu steigern und der chinesische Hersteller COMAC erwarte 30 Auslieferungen der C919 (2024: neun Stück) mit weiteren Steigerungen in den Folgejahren. Im Bereich UAM dürfte 2025 ein Richtungsjahr sein, da Archer Aviation sowohl die Serienproduktion als auch den Flugbetrieb in den UAE starten dürfte.
Fazit: FACC habe das vergangene Jahr positiv abschließen können, auch wenn weiterhin margenseitige Herausforderungen bestünden. So müsse das Unternehmen im laufenden Jahr zeigen, dass die im vergangenen Jahr eingeleiteten Effizienzmaßnahmen Früchte tragen würden und das mittelfristige Margenziel (8% EBIT-Marge) in Reichweite komme.
Branchenseitig sieht Bastian Brach, Aktienanalyst der Montega AG, über alle OEMs hinweg positive Signale, weshalb er seine Kaufempfehlung und das Kursziel von 12,00 EUR für FACC bestätigt. (Analyse vom 03.03.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (03.03.2025/ac/a/a)
Bastian Brach, Aktienanalyst der Montega AG, rät in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der FACC AG (ISIN: AT00000FACC2, WKN: A1147K, Ticker-Symbol: 1FC, Wiener Börse-Symbol: FACC) weiterhin zu kaufen.
Der Flugzeugzulieferer FACC habe vergangene Woche vorläufige Zahlen für das Gesamtjahr 2024 und eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr veröffentlicht.
FACC habe vergangenes Jahr wiederholt eine Top Line-Steigerung oberhalb von 20% erzielen können und das Jahr mit einem Umsatz von 884,5 Mio. EUR abgeschlossen (+20,1% yoy). Die Erlöse im Schlussquartal hätten mit 241,9 Mio. EUR über den Erwartungen der Aktienanalysten der Montega AG gelegen (MONe: 217,5 Mio. EUR), wenngleich die Dynamik im Vergleich zu den Vorquartalen abgenommen habe. Dies habe nach Erachten der Aktienanalysten der Montega AG insbesondere an der Verrechnung projektbezogener Entwicklungskosten gelegen, die in Q4/23 überdurchschnittlich zum Umsatz beigetragen hätten. Dies erkläre auch die auf den ersten Blick schwache EBIT-Entwicklung, die erwartungsgemäß unter dem Vorjahresquartal gelegen habe, da Entwicklungsaufträge beispielsweise im Bereich Urban Air Mobility (UAM) eine vergleichsweisehohe Marge hätten.
Trotz des hohen Erlöswachstums habe es die FACC im vergangenen Jahr noch nicht geschafft, dieses Momentum in eine deutlich höhere operative Marge (EBIT-Marge 2024: 3,2%, +0,8 PP yoy) zu wandeln. Grund hierfür seien nach Erachten der Aktienanalysten der Montega AG vor allem Anlaufkosten im Zusammenhang mit dem schnellen Personalaufbau (2024: +394 FTE), der sich jedoch in 2025 verlangsamen dürfte.
FACC wolle auch im laufenden Jahr bei Umsatz und EBIT weiter zulegen und erwarte ein Top Line-Wachstum zwischen 5% und 15% sowie ein verbessertes EBIT, das von dem unter CFO Heindl im vergangenen Jahr eingeführten Effizienzprogramm sowie den 2024 durchgeführten Produktionsverlagerungen nach Kroatien und China profitieren solle. Die Aktienanalysten der Montega AG würden sich in der oberen Hälfte der Wachstumsprognose positionieren, da sich das Branchenklima nach einem aufgrund von Lieferkettenproblemen und gekürzten Produktionsplänen beeinträchtigten Jahr 2024 wieder aufgehellt habe. So hätten alle relevanten OEM-Kunden der FACC signifikante Produktionssteigerungen angekündigt. Hauptkunde Airbus wolle die Zahl der Auslieferungen auf 820 Stück steigern (2024: 766 Auslieferungen), Boeing plane die monatliche Produktionsrate der für FACC wichtigen 787 von aktuell fünf auf bis zu sieben Stück am Jahresende zu steigern und der chinesische Hersteller COMAC erwarte 30 Auslieferungen der C919 (2024: neun Stück) mit weiteren Steigerungen in den Folgejahren. Im Bereich UAM dürfte 2025 ein Richtungsjahr sein, da Archer Aviation sowohl die Serienproduktion als auch den Flugbetrieb in den UAE starten dürfte.
Fazit: FACC habe das vergangene Jahr positiv abschließen können, auch wenn weiterhin margenseitige Herausforderungen bestünden. So müsse das Unternehmen im laufenden Jahr zeigen, dass die im vergangenen Jahr eingeleiteten Effizienzmaßnahmen Früchte tragen würden und das mittelfristige Margenziel (8% EBIT-Marge) in Reichweite komme.
Branchenseitig sieht Bastian Brach, Aktienanalyst der Montega AG, über alle OEMs hinweg positive Signale, weshalb er seine Kaufempfehlung und das Kursziel von 12,00 EUR für FACC bestätigt. (Analyse vom 03.03.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (03.03.2025/ac/a/a)
Archivbeitrag vom 03.03.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.