Augsburg (www.aktiencheck.de) - Energy-Aktienanalyse von der GBC AG:
Marcel Goldmann und Cosmin Filker, Aktienanalysten der GBC AG, stufen die Aktie von Energy S.p.A. (ISIN: IT0005500712, WKN: A3DRZU, Ticker-Symbol: S2I) weiterhin mit "kaufen" ein.
Die Energy S.p.A. habe sich in den vergangenen Jahren durch einige in den Konzern integrierte strategische Hardware- und Softwareentwicklungsaktivitäten zu einem vollständigen Systemintegrator (sog. integrierter BESS-Hersteller) gewandelt, der einen wesentlichen Teil der Energiespeichersystemwertschöpfungskette kontrolliere. Damit sei die Technologiegesellschaft in der Lage, komplexe Energiespeichersysteme (ESS, mit starker Softwarekomponente) für vielfältige Anwendungsfälle ihren Zielkundengruppen aus einer Hand anbieten zu können.
Vollintegrierte Energiespeichersysteme würden bei der voranschreitenden Energiewende eine Schlüsselrolle einnehmen, damit die angestrebten klima- und umweltpolitischen Ziele von Regierungen/Ländern (Klimaneutralität) und Unternehmen erreicht werden könnten. Die innovativen Energiespeicherlösungen von Energy, die oftmals im Zusammenwirken mit Solar- und Windenergie genutzt würden, würden hierbei den Eigenverbrauch der Kunden fördern, für eine höhere Netzstabilität sorgen und zugleich die CO2-Reduktion unterstützen. Daneben biete Energy auch zugeschnittene Kundenlösungen an, die z.B. spezifischen Kunden Energienetzdienste (bspw. für den Stromhandel und das Energiemanagement) ermöglichen würden.
Insbesondere durch den anhaltenden Boom der erneuerbaren Energien habe Energy in den vergangenen Jahren mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 50,1% (CAGR) dynamisch wachsen können und damit stark von der "grünen" Transformation v.a. im Energie- und Mobilitätssektor (E-Mobility) profitieren können.
Im vergangenen Geschäftsjahr 2023 müsse Energy aufgrund eines schwierigen Marktumfelds und sich verschlechternder regulatorischer Rahmenbedingungen auf dem Heimatmarkt einen deutlichen Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr auf 63,33 Mio. EUR (VJ: 126,45 Mio. EUR) hinnehmen. Entgegengesetzt hierzu würde sich die Exportquote mit einem deutlichen Anstieg des Anteils des Auslandsgeschäfts auf ca. 23,0% (VJ: ca. 15,0%) entwickeln. Parallel hierzu sinke das operative Ergebnis (EBITDA) auf 10,12 Mio. EUR (VJ: 32,17 Mio. EUR). In Bezug auf das aktuelle Geschäftsjahr 2024 würden die Analysten von einem Übergangsjahr ausgehen und mit einem rückläufigen Umsatz auf 37,96 Mio. EUR und einem Betriebsergebnis (EBITDA) von -7,13 Mio. EUR rechnen.
Im Folgejahr 2025 sollte v.a. der aktuell bestehende hohe Auftragsbestand von 29,30 Mio. EUR einen entscheidenden Faktor für die Geschäftsentwicklung darstellen, da der überwiegende Anteil dieses Auftragsbestands (GBCe: rund 20,0 Mio. EUR) in diesem Geschäftsjahr anfallen solle. Parallel hierzu würden auch verstärkte positive Effekte aus den forcierten strategischen Maßnahmen (Ankurbelung Exporte, verstärkte Vermarktung von C&I-Kundenlösungen etc.) das Wachstum und die Ertragslage zusätzlich befeuern können. Entsprechend würden die Analysten für dieses Geschäftsjahr mit Verbesserungen bei Umsatz und EBITDA gegenüber dem Vorjahr auf 54,76 Mio. EUR bzw. 0,08 Mio. EUR kalkulieren.
In Bezug auf das Folgejahr 2026 würden die Analysten davon ausgehen, dass die Fortführung der Internationalisierungsstrategie (EU-Exporte) und der Ausbau des margenstarken Business (XL-Speichersysteme für Gewerbe- und Industriekunden) noch stärker zum Tragen kommen werde und folglich zu einem weiteren Umsatzanstieg auf 65,17 Mio. EUR und einem EBITDA-Zuwachs auf 2,51 Mio. EUR führen werde.
Basierend auf ihren Schätzungen haben Marcel Goldmann und Cosmin Filker, Analysten der GBC AG, einen fairen Wert von 1,70 EUR je Aktie ermittelt und stufen die Energy-Aktie mit dem Rating "kaufen" ein. (Analyse vom 12.11.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (12.11.2024/ac/a/a)
Marcel Goldmann und Cosmin Filker, Aktienanalysten der GBC AG, stufen die Aktie von Energy S.p.A. (ISIN: IT0005500712, WKN: A3DRZU, Ticker-Symbol: S2I) weiterhin mit "kaufen" ein.
Die Energy S.p.A. habe sich in den vergangenen Jahren durch einige in den Konzern integrierte strategische Hardware- und Softwareentwicklungsaktivitäten zu einem vollständigen Systemintegrator (sog. integrierter BESS-Hersteller) gewandelt, der einen wesentlichen Teil der Energiespeichersystemwertschöpfungskette kontrolliere. Damit sei die Technologiegesellschaft in der Lage, komplexe Energiespeichersysteme (ESS, mit starker Softwarekomponente) für vielfältige Anwendungsfälle ihren Zielkundengruppen aus einer Hand anbieten zu können.
Vollintegrierte Energiespeichersysteme würden bei der voranschreitenden Energiewende eine Schlüsselrolle einnehmen, damit die angestrebten klima- und umweltpolitischen Ziele von Regierungen/Ländern (Klimaneutralität) und Unternehmen erreicht werden könnten. Die innovativen Energiespeicherlösungen von Energy, die oftmals im Zusammenwirken mit Solar- und Windenergie genutzt würden, würden hierbei den Eigenverbrauch der Kunden fördern, für eine höhere Netzstabilität sorgen und zugleich die CO2-Reduktion unterstützen. Daneben biete Energy auch zugeschnittene Kundenlösungen an, die z.B. spezifischen Kunden Energienetzdienste (bspw. für den Stromhandel und das Energiemanagement) ermöglichen würden.
Insbesondere durch den anhaltenden Boom der erneuerbaren Energien habe Energy in den vergangenen Jahren mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 50,1% (CAGR) dynamisch wachsen können und damit stark von der "grünen" Transformation v.a. im Energie- und Mobilitätssektor (E-Mobility) profitieren können.
Im vergangenen Geschäftsjahr 2023 müsse Energy aufgrund eines schwierigen Marktumfelds und sich verschlechternder regulatorischer Rahmenbedingungen auf dem Heimatmarkt einen deutlichen Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr auf 63,33 Mio. EUR (VJ: 126,45 Mio. EUR) hinnehmen. Entgegengesetzt hierzu würde sich die Exportquote mit einem deutlichen Anstieg des Anteils des Auslandsgeschäfts auf ca. 23,0% (VJ: ca. 15,0%) entwickeln. Parallel hierzu sinke das operative Ergebnis (EBITDA) auf 10,12 Mio. EUR (VJ: 32,17 Mio. EUR). In Bezug auf das aktuelle Geschäftsjahr 2024 würden die Analysten von einem Übergangsjahr ausgehen und mit einem rückläufigen Umsatz auf 37,96 Mio. EUR und einem Betriebsergebnis (EBITDA) von -7,13 Mio. EUR rechnen.
Im Folgejahr 2025 sollte v.a. der aktuell bestehende hohe Auftragsbestand von 29,30 Mio. EUR einen entscheidenden Faktor für die Geschäftsentwicklung darstellen, da der überwiegende Anteil dieses Auftragsbestands (GBCe: rund 20,0 Mio. EUR) in diesem Geschäftsjahr anfallen solle. Parallel hierzu würden auch verstärkte positive Effekte aus den forcierten strategischen Maßnahmen (Ankurbelung Exporte, verstärkte Vermarktung von C&I-Kundenlösungen etc.) das Wachstum und die Ertragslage zusätzlich befeuern können. Entsprechend würden die Analysten für dieses Geschäftsjahr mit Verbesserungen bei Umsatz und EBITDA gegenüber dem Vorjahr auf 54,76 Mio. EUR bzw. 0,08 Mio. EUR kalkulieren.
In Bezug auf das Folgejahr 2026 würden die Analysten davon ausgehen, dass die Fortführung der Internationalisierungsstrategie (EU-Exporte) und der Ausbau des margenstarken Business (XL-Speichersysteme für Gewerbe- und Industriekunden) noch stärker zum Tragen kommen werde und folglich zu einem weiteren Umsatzanstieg auf 65,17 Mio. EUR und einem EBITDA-Zuwachs auf 2,51 Mio. EUR führen werde.
Basierend auf ihren Schätzungen haben Marcel Goldmann und Cosmin Filker, Analysten der GBC AG, einen fairen Wert von 1,70 EUR je Aktie ermittelt und stufen die Energy-Aktie mit dem Rating "kaufen" ein. (Analyse vom 12.11.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (12.11.2024/ac/a/a)
Archivbeitrag vom 12.11.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.