Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Elmos Semiconductor-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Michael Schröder vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Elmos Semiconductor SE (ISIN: DE0005677108, WKN: 567710, Ticker-Symbol: ELG) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Mit den vorläufigen Zahlen für das dritte Quartal habe Elmos Semiconductor die Planvorgaben für das laufende Jahr am unteren Ende der Prognosespannen bestätigt. Mittelfristig gebe das Halbleiterunternehmen zudem ambitionierte Ziele aus. Die zuletzt arg gebeutelte Aktie melde sich eindrucksvoll zurück.
"Aktionär"-Leser würden wissen: Angesichts der schwachen gesamtwirtschaftlichen Dynamik würden in der Chipbranche die Bestände derzeit an vielen Stellen noch immer die Endnachfrage überlagern. Die erhoffte Belebung lasse weiter auf sich warten - vor allem im Automotiv-Bereich.
Auf der anderen Seite seien Halbleiter und Sensoren aus modernen Fahrzeugen nicht mehr wegzudenken. Aufgrund der damit steigenden Elektrifizierung aller Systeme und Funktionen in einem Fahrzeug wachse der Halbleiteranteil pro Auto kontinuierlich.
Dieser Trend spiele Elmos mit seinen Mixed-Signal-Halbleitern in die Karten. Diese Chips würden die Intelligenz in einem elektronischen System darstellen. Mit ihnen würden sich Sensordaten analysieren und erfassen lassen. Der stetig zunehmende Anteil von Halbleitern in neuen Fahrzeugen und anderen Applikationen bleibe für Elmos daher ein wichtiger Wachstumstreiber.
Die Anleger seien zuletzt dennoch nervös gewesen. Der allgemein schwache Branchentrend Trend habe sich daher auch im Kursverlauf der Aktie widergespiegelt: Vom Hoch bei rund 90 Euro im Juni sei der Titel bis Ende Oktober auf unter 55 Euro zurückgefallen.
Mit den heute präsentierten Zahlenreigen melde sich die Aktie wieder eindrucksvoll zurück: Im dritten Quartal hätten die Zahlen zu Umsatz und operativem Ergebnis (EBIT) leicht über den jeweiligen Erwartungen am Markt gelegen. Die vollständige Bilanz für das dritte Quartal wolle das Unternehmen am 6. November vorlegen.
Für das Gesamtjahr erwarte Elmos nun Erlöse im unteren Bereich der Umsatzprognose von 605 Millionen, plus oder minus 25 Millionen Euro. Im Schnitt hätten Analysten bereits einen Umsatz eher am unteren Ende der Zielspanne erwartet, mit Blick auf die Entwicklung bei anderen Chipkonzernen sei in Finanzkreisen auch eine Reduzierung der Prognosen nicht ausgeschlossen worden. Bei der um Sondereffekte bereinigten operativen Marge stelle das Unternehmen weiterhin Jahr 25 Prozent in Aussicht, plus/minus 2 Prozentpunkte.
Zudem habe das Halbleiterunternehmen Mittelfristziele bekannt gegeben. Demnach solle der Umsatz im Jahr 2030 rund eine Milliarde Euro betragen. Davon sollten rund 25 Prozent als Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) hängen bleiben. Der bereinigte freie Barmittelzufluss solle sich bis dahin sukzessiv verbessern. Des Weiteren plane Elmos bis 2030, weniger als zehn Prozent des Umsatzes zu investieren. Details solle es auf dem Kapitalmarkttag geben, der am 11. November virtuell stattfinden solle.
Der Kurssprung zeige: Die soliden Quartalszahlen und die die bestätigte Jahresprognose würden für Entspannung bei den Investoren sorgen. Auch die neuen Mittelfristziele würden in das positive Bild passen, obwohl bis dahin noch viel Wasser den Main herunterfließe. Gut möglich, dass es dazu am Kapitalmarkttag aber noch ein paar mehr beruhigende Hintergründe und Details gebe. (Analyse vom 05.11.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne er Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (05.11.2024/ac/a/t)
Michael Schröder vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Elmos Semiconductor SE (ISIN: DE0005677108, WKN: 567710, Ticker-Symbol: ELG) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Mit den vorläufigen Zahlen für das dritte Quartal habe Elmos Semiconductor die Planvorgaben für das laufende Jahr am unteren Ende der Prognosespannen bestätigt. Mittelfristig gebe das Halbleiterunternehmen zudem ambitionierte Ziele aus. Die zuletzt arg gebeutelte Aktie melde sich eindrucksvoll zurück.
"Aktionär"-Leser würden wissen: Angesichts der schwachen gesamtwirtschaftlichen Dynamik würden in der Chipbranche die Bestände derzeit an vielen Stellen noch immer die Endnachfrage überlagern. Die erhoffte Belebung lasse weiter auf sich warten - vor allem im Automotiv-Bereich.
Auf der anderen Seite seien Halbleiter und Sensoren aus modernen Fahrzeugen nicht mehr wegzudenken. Aufgrund der damit steigenden Elektrifizierung aller Systeme und Funktionen in einem Fahrzeug wachse der Halbleiteranteil pro Auto kontinuierlich.
Dieser Trend spiele Elmos mit seinen Mixed-Signal-Halbleitern in die Karten. Diese Chips würden die Intelligenz in einem elektronischen System darstellen. Mit ihnen würden sich Sensordaten analysieren und erfassen lassen. Der stetig zunehmende Anteil von Halbleitern in neuen Fahrzeugen und anderen Applikationen bleibe für Elmos daher ein wichtiger Wachstumstreiber.
Die Anleger seien zuletzt dennoch nervös gewesen. Der allgemein schwache Branchentrend Trend habe sich daher auch im Kursverlauf der Aktie widergespiegelt: Vom Hoch bei rund 90 Euro im Juni sei der Titel bis Ende Oktober auf unter 55 Euro zurückgefallen.
Mit den heute präsentierten Zahlenreigen melde sich die Aktie wieder eindrucksvoll zurück: Im dritten Quartal hätten die Zahlen zu Umsatz und operativem Ergebnis (EBIT) leicht über den jeweiligen Erwartungen am Markt gelegen. Die vollständige Bilanz für das dritte Quartal wolle das Unternehmen am 6. November vorlegen.
Für das Gesamtjahr erwarte Elmos nun Erlöse im unteren Bereich der Umsatzprognose von 605 Millionen, plus oder minus 25 Millionen Euro. Im Schnitt hätten Analysten bereits einen Umsatz eher am unteren Ende der Zielspanne erwartet, mit Blick auf die Entwicklung bei anderen Chipkonzernen sei in Finanzkreisen auch eine Reduzierung der Prognosen nicht ausgeschlossen worden. Bei der um Sondereffekte bereinigten operativen Marge stelle das Unternehmen weiterhin Jahr 25 Prozent in Aussicht, plus/minus 2 Prozentpunkte.
Zudem habe das Halbleiterunternehmen Mittelfristziele bekannt gegeben. Demnach solle der Umsatz im Jahr 2030 rund eine Milliarde Euro betragen. Davon sollten rund 25 Prozent als Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) hängen bleiben. Der bereinigte freie Barmittelzufluss solle sich bis dahin sukzessiv verbessern. Des Weiteren plane Elmos bis 2030, weniger als zehn Prozent des Umsatzes zu investieren. Details solle es auf dem Kapitalmarkttag geben, der am 11. November virtuell stattfinden solle.
Der Kurssprung zeige: Die soliden Quartalszahlen und die die bestätigte Jahresprognose würden für Entspannung bei den Investoren sorgen. Auch die neuen Mittelfristziele würden in das positive Bild passen, obwohl bis dahin noch viel Wasser den Main herunterfließe. Gut möglich, dass es dazu am Kapitalmarkttag aber noch ein paar mehr beruhigende Hintergründe und Details gebe. (Analyse vom 05.11.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne er Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (05.11.2024/ac/a/t)
Archivbeitrag vom 05.11.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.