Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Electronic Arts-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Jan-Paul Fóri vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie von Electronic Arts Inc. (EA) (ISIN: US2855121099, WKN: 878372, Ticker-Symbol: ERT, NASDAQ-Symbol: EA) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Electronic Arts, Nintendo und Take-Two würden den Gaming-Markt dominieren. Mit Franchises wie Battlefield, Pokémon und GTA würden sie Millionen von Spielern weltweit begeistern. Die unerwartete Gewinnwarnung von Electronic Arts habe die Anleger am Dienstagabend klar enttäuscht: Für die Aktie sei es zweistellig bergab gegangen.
Die Gewinnwarnung habe die Aktie von Electronic Arts (EA) schwer getroffen: Nachbörslich habe sie zwölf Prozent verloren. Im Rahmen einer Gewinnwarnung habe der Spielekonzern am Mittwoch überraschend vorläufige Zahlen für das dritte Quartal veröffentlicht und den Ausblick für das am 31. März 2025 endende Geschäftsjahr revidiert.
Bisher habe EA für das Geschäftsjahr 2025 ein mittleres einstelliges Wachstum der Nettobuchungen für Live-Dienste in Aussicht gestellt. Nun erwarte der US-Konzern jedoch einen Rückgang im mittleren einstelligen Bereich. Grund dafür sei die enttäuschende Entwicklung bei Global Football. Das Franchise, in dem EA seine Fußball-Spiele bündele, habe eine Wachstumsdelle verzeichnet, da der anfängliche Schwung im dritten Quartal des Geschäftsjahres nicht bis zum Ende angehalten habe.
Aus diesem Grund habe das Management die Prognose für Global Football runter geschraubt und erwarte, dass das Geschäftsjahr mit einem Rückgang im mittleren einstelligen Bereich ende. Aber nicht nur Fußball-Titel hätten EA einen Strich durch die Rechnung gemacht: Dragon Age habe im Quartalsverlauf nur rund 1,5 Millionen aktive Spieler und damit fast 50 Prozent weniger als erwartet verzeichnet.
Für das Q3 erwarte das Unternehmen nun nur noch einen Nettobuchungen von rund 2,2 Milliarden Dollar nach zuvor 2,4 bis 2,6 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie nach US-GAAP-Rechnungslegung werde voraussichtlich 1,11 Dollar (verwässert) betragen. Bisher habe der Markt einen Gewinn je Aktie nach GAAP von 1,55 Dollar erwartet. Im Gesamtjahr würden überdies nur noch 7,0 bis 7,2 Milliarden Dollar nach bisher 7,5 bis 7,8 Milliarden Dollar angepeilt.
"Im dritten Quartal haben wir weiterhin qualitativ hochwertige Spiele und Erlebnisse in unserem Portfolio geliefert; allerdings blieben Dragon Age und EA SPORTS FC 25 hinter unseren Erwartungen bei den Nettobuchungen zurück", so Andrew Wilson, CEO von EA.
Die finalen Zahlen für das am 31. Dezember 2024 beendete Q3 wolle EA am 04. Februar 2025 präsentierten.
Bei den Anlegern sei die Gewinnwarnung nicht gut angekommen: Nachbörslich habe die EA-Aktie rund zwölf Prozent verloren. Nach dem Unterschreiten des GD50 und GD200 könnte die Aktie nun die Unterstützung bei 117 Dollar testen. Vorbörslich notiere das Papier am Donnerstag rund 14 Prozent tiefer bei 120,98 Dollar. Mit seinen Franchises wie Battlefield und den Fußballhits bleibe der Spielekonzern langfristig dennoch aussichtsreich.
Anleger bleiben daher vorerst an Bord, beachten aber den Stoppkurs bei 99 Euro, so Jan-Paul Fóri von "Der Aktionär". (Analyse vom 23.01.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (23.01.2025/ac/a/n)
Jan-Paul Fóri vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie von Electronic Arts Inc. (EA) (ISIN: US2855121099, WKN: 878372, Ticker-Symbol: ERT, NASDAQ-Symbol: EA) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Electronic Arts, Nintendo und Take-Two würden den Gaming-Markt dominieren. Mit Franchises wie Battlefield, Pokémon und GTA würden sie Millionen von Spielern weltweit begeistern. Die unerwartete Gewinnwarnung von Electronic Arts habe die Anleger am Dienstagabend klar enttäuscht: Für die Aktie sei es zweistellig bergab gegangen.
Die Gewinnwarnung habe die Aktie von Electronic Arts (EA) schwer getroffen: Nachbörslich habe sie zwölf Prozent verloren. Im Rahmen einer Gewinnwarnung habe der Spielekonzern am Mittwoch überraschend vorläufige Zahlen für das dritte Quartal veröffentlicht und den Ausblick für das am 31. März 2025 endende Geschäftsjahr revidiert.
Bisher habe EA für das Geschäftsjahr 2025 ein mittleres einstelliges Wachstum der Nettobuchungen für Live-Dienste in Aussicht gestellt. Nun erwarte der US-Konzern jedoch einen Rückgang im mittleren einstelligen Bereich. Grund dafür sei die enttäuschende Entwicklung bei Global Football. Das Franchise, in dem EA seine Fußball-Spiele bündele, habe eine Wachstumsdelle verzeichnet, da der anfängliche Schwung im dritten Quartal des Geschäftsjahres nicht bis zum Ende angehalten habe.
Aus diesem Grund habe das Management die Prognose für Global Football runter geschraubt und erwarte, dass das Geschäftsjahr mit einem Rückgang im mittleren einstelligen Bereich ende. Aber nicht nur Fußball-Titel hätten EA einen Strich durch die Rechnung gemacht: Dragon Age habe im Quartalsverlauf nur rund 1,5 Millionen aktive Spieler und damit fast 50 Prozent weniger als erwartet verzeichnet.
Für das Q3 erwarte das Unternehmen nun nur noch einen Nettobuchungen von rund 2,2 Milliarden Dollar nach zuvor 2,4 bis 2,6 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie nach US-GAAP-Rechnungslegung werde voraussichtlich 1,11 Dollar (verwässert) betragen. Bisher habe der Markt einen Gewinn je Aktie nach GAAP von 1,55 Dollar erwartet. Im Gesamtjahr würden überdies nur noch 7,0 bis 7,2 Milliarden Dollar nach bisher 7,5 bis 7,8 Milliarden Dollar angepeilt.
"Im dritten Quartal haben wir weiterhin qualitativ hochwertige Spiele und Erlebnisse in unserem Portfolio geliefert; allerdings blieben Dragon Age und EA SPORTS FC 25 hinter unseren Erwartungen bei den Nettobuchungen zurück", so Andrew Wilson, CEO von EA.
Die finalen Zahlen für das am 31. Dezember 2024 beendete Q3 wolle EA am 04. Februar 2025 präsentierten.
Bei den Anlegern sei die Gewinnwarnung nicht gut angekommen: Nachbörslich habe die EA-Aktie rund zwölf Prozent verloren. Nach dem Unterschreiten des GD50 und GD200 könnte die Aktie nun die Unterstützung bei 117 Dollar testen. Vorbörslich notiere das Papier am Donnerstag rund 14 Prozent tiefer bei 120,98 Dollar. Mit seinen Franchises wie Battlefield und den Fußballhits bleibe der Spielekonzern langfristig dennoch aussichtsreich.
Anleger bleiben daher vorerst an Bord, beachten aber den Stoppkurs bei 99 Euro, so Jan-Paul Fóri von "Der Aktionär". (Analyse vom 23.01.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (23.01.2025/ac/a/n)
Archivbeitrag vom 23.01.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.