Aktien des Tages

Eckert & Ziegler: Aktivitäten des neuen Vorstandsvorsitzenden zeigen erste Wirkung - Aktienanalyse

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Eckert & Ziegler-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Michael Schröder vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN: DE0005659700, WKN: 565970, Ticker-Symbol: EUZ) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.

Ein weiterer Baustein. Eckert & Ziegler weite gemeinsam mit Novartis seine Aktivitäten im Bereich der Gallium-68 (Ga-68) markierten Diagnostika in Japan aus. Die nächsten Nachrichten dürften nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Neben den Geschäftszahlen für 2023 werde eine Entscheidung bei der geplanten Abspaltung des Medikamentenentwicklers Pentixapharm erwartet.

Eckert & Ziegler habe bei der japanischen Arzneimittelbehörde PMDA eine klinische Studie angemeldet, die den vom Unternehmen entwickelten Ge-68/Ga-68-Generator GalliaPharm als alleinige Lieferquelle für Ga-68 vorsehe. Die Zusammenarbeit mit Novartis werde nach erfolgreicher Marktzulassung ein erhebliches Umsatzpotenzial generieren. Noch wichtiger: Die Studie werde zudem die Grundlage für einen verbesserten Zugang zu Krebstherapien und -diagnostika für japanische Patienten schaffen.

Die vielschichtigen Aktivitäten des neuen Vorstandsvorsitzenden Harald Hasselmann würden schon jetzt erste Wirkung zeigen. Die Aktie habe im September 2023 nach mehrmonatiger Talfahrt einen sauberen Trendwechsel vollzogen. Seit dem damaligen Verlaufstief bei 28,92 Euro befinde sich der Titel wieder im Aufwärtstrend. Bei 46,90 Euro sei ihm vor wenigen Tagen aber vorerst die Luft ausgegangen.

Mit dem passenden Newsflow dürften die Papiere schon bald wieder drehen und den Vorwärtsgang einlegen. Ein möglicher Impulsgeber sei die geplante Trennung des Medikamentenentwicklers Pentixapharm. Die Tochter solle entweder über eine Abspaltung an die Börse gebracht oder als Ganzes verkauft werden. "Im ersten Quartal 2024 werden wir unsere Pläne konkretisieren", habe es zuletzt im Dezember geheißen. Aber auch die Geschäftszahlen für 2023 und der Ausblick auf die kommenden Monate dürften nicht spurlos an der Aktie vorbeigehen.

"Der Aktionär" halte an seiner grundlegend positiven Einschätzung fest. Der Radiopharma-Markt sei massiv in Bewegung. Immer mehr aussichtsreiche Wirkstoffe würden sich potenziellen Zulassungen nähern. Eckert & Ziegler könnte hier mittel- bis langfristig zu einem der Schlüsselzulieferer in der aufstrebenden Radiopharma-Branche avancieren. Spannung verspreche zudem die Entscheidung im Fall Pentixapharm. Mit den entsprechenden News könnte am Ende die 50-Euro-Marke ins Visier genommen werden.

"Der Aktionär" setzt im Real-Depot vorerst weiter auf dieses Szenario, so Michael Schröder. (Analyse vom 28.02.2024)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Hinweis auf Interessenkonflikte: Aktien von Eckert & Ziegler befinden sich in Real-Depots der Börsenmedien AG.

Börsenplätze Eckert & Ziegler-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Eckert & Ziegler-Aktie:
42,38 EUR +1,48% (28.02.2024, 13:34)

XETRA-Aktienkurs Eckert & Ziegler-Aktie:
42,26 EUR -0,94% (28.02.2024, 13:14)

ISIN Eckert & Ziegler-Aktie:
DE0005659700

WKN Eckert & Ziegler-Aktie:
565970

Ticker-Symbol Eckert & Ziegler-Aktie:
EUZ

Kurzprofil Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG:

Die Eckert & Ziegler Gruppe (ISIN: DE0005659700, WKN: 565970, Ticker-Symbol: EUZ) gehört zu den weltweit größten Herstellern von radioaktiven Komponenten für medizinische, wissenschaftliche und messtechnische Zwecke. Das Unternehmen konzentriert sich auf Anwendungen in der Krebstherapie, der industriellen Radiometrie und der nuklearmedizinischen Diagnostik. Das operative Geschäft teilt sich in zwei Segmente: Medical und Isotope Products.

Eckert & Ziegler wurde 1997 als Holdinggesellschaft gegründet. Das älteste Tochterunternehmen, die Eckert & Ziegler BEBIG GmbH, ging 1992 aus dem Zentralinstitut für Isotopentechnik, einem Forschungsinstitut der ehemaligen Akademie der Wissenschaften der DDR hervor. (28.02.2024/ac/a/nw)

Archivbeitrag vom 28.02.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

Märkte im Blick
Weiterlesen
Börsenradar