Kulmbach (www.aktiencheck.de) - E.ON-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Maximilian Völkl vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der E.ON SE (ISIN: DE000ENAG999, WKN: ENAG99, Ticker-Symbol: EOAN, NASDAQ OTC-Symbol: ENAKF) unter die Lupe.
Der Versorger E.ON habe wie viele andere Konzerne auch am heutigen Donnerstag die Zahlen zum abgelaufenen Quartal vorgelegt. Diese seien im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, und auch die Prognose sei bestätigt worden. Die Aktie notiere nach den deutlichen Verlusten in den vergangenen Wochen zu Handelsbeginn erneut leicht im Minus.
E.ON sehe sich nach den ersten neun Monaten des laufenden Jahres auf Kurs zu seinen selbst gesteckten Zielen. Finanzchefin Nadia Jakobi habe die Prognose bestätigt, wie der DAX-Konzern am Donnerstag in Essen mitgeteilt habe. Nach der Sonderkonjunktur als Folge der wegen des Ukraine-Kriegs gestiegenen Energiepreise sehe sich E.ON in diesem Jahr mit schwächeren Ergebnissen konfrontiert. So werde für das bereinigte EBITDA ein Wert von 8,8 bis 9,0 Milliarden Euro und für den bereinigten Konzernüberschuss ein Wert zwischen 2,8 und 3,0 Milliarden Euro erwartet.
Bis Ende September sei das bereinigte EBITDA um 14 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro zurückgegangen. E.ON habe den Rückgang mit positiven Einmaleffekten im Vorjahr begründet. Ohne diese wäre das operative Ergebnis leicht gestiegen, habe es geheißen. Ergebnissteigernd hätten derweil die hohen Investitionen gewirkt, die der Versorger etwa in den Ausbau des Strom- und Gasnetzes gesteckt. Diese hätten im Vergleich zum Vorjahr um ein Fünftel auf 4,7 Milliarden Euro zugenommen.
Die Zahlen von E.ON lägen im Rahmen der Erwartungen und böten auch angesichts der bestätigten Prognose wenig Überraschungen. Nach der jüngsten Talfahrt würde dies jedoch nicht ausreichen, um dem Kurs wieder neue Impulse zu verleihen. Die Sorgen am Markt, dass es weniger und langsamere Zinssenkungen der Notenbanken geben werde als noch vor Monaten erwartet worden sei, würden derzeit auf die Stimmung drücken.
Grundsätzlich gilt aber weiterhin: Konservative Anleger können bei der Dividendenaktie an Bord bleiben, so Maximilian Völkl von "Der Aktionär". Es gebe aber dynamischere Werte als E.ON. (Analyse vom 14.11.2024)
Mit Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (14.11.2024/ac/a/d)
Maximilian Völkl vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der E.ON SE (ISIN: DE000ENAG999, WKN: ENAG99, Ticker-Symbol: EOAN, NASDAQ OTC-Symbol: ENAKF) unter die Lupe.
Der Versorger E.ON habe wie viele andere Konzerne auch am heutigen Donnerstag die Zahlen zum abgelaufenen Quartal vorgelegt. Diese seien im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, und auch die Prognose sei bestätigt worden. Die Aktie notiere nach den deutlichen Verlusten in den vergangenen Wochen zu Handelsbeginn erneut leicht im Minus.
E.ON sehe sich nach den ersten neun Monaten des laufenden Jahres auf Kurs zu seinen selbst gesteckten Zielen. Finanzchefin Nadia Jakobi habe die Prognose bestätigt, wie der DAX-Konzern am Donnerstag in Essen mitgeteilt habe. Nach der Sonderkonjunktur als Folge der wegen des Ukraine-Kriegs gestiegenen Energiepreise sehe sich E.ON in diesem Jahr mit schwächeren Ergebnissen konfrontiert. So werde für das bereinigte EBITDA ein Wert von 8,8 bis 9,0 Milliarden Euro und für den bereinigten Konzernüberschuss ein Wert zwischen 2,8 und 3,0 Milliarden Euro erwartet.
Bis Ende September sei das bereinigte EBITDA um 14 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro zurückgegangen. E.ON habe den Rückgang mit positiven Einmaleffekten im Vorjahr begründet. Ohne diese wäre das operative Ergebnis leicht gestiegen, habe es geheißen. Ergebnissteigernd hätten derweil die hohen Investitionen gewirkt, die der Versorger etwa in den Ausbau des Strom- und Gasnetzes gesteckt. Diese hätten im Vergleich zum Vorjahr um ein Fünftel auf 4,7 Milliarden Euro zugenommen.
Die Zahlen von E.ON lägen im Rahmen der Erwartungen und böten auch angesichts der bestätigten Prognose wenig Überraschungen. Nach der jüngsten Talfahrt würde dies jedoch nicht ausreichen, um dem Kurs wieder neue Impulse zu verleihen. Die Sorgen am Markt, dass es weniger und langsamere Zinssenkungen der Notenbanken geben werde als noch vor Monaten erwartet worden sei, würden derzeit auf die Stimmung drücken.
Grundsätzlich gilt aber weiterhin: Konservative Anleger können bei der Dividendenaktie an Bord bleiben, so Maximilian Völkl von "Der Aktionär". Es gebe aber dynamischere Werte als E.ON. (Analyse vom 14.11.2024)
Mit Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (14.11.2024/ac/a/d)
Archivbeitrag vom 14.11.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.