Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Deutsche Telekom-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Annalena Götz vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Deutsche Telekom AG (ISIN: DE0005557508, WKN: 555750, Ticker-Symbol: DTE) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Die Deutsche Telekom habe heute Morgen ihre Jahresbilanz vorgelegt. Trotz eines soliden Wachstums liege der Ausblick des DAX-Konzern unter den hoch gesteckten Erwartungen der Analysten. Für Aktionäre gebe es dennoch Grund zur Freude: Sie würden für 2024 die höchste Dividendenausschüttung in der Unternehmensgeschichte erhalten.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr habe sich die Deutsche Telekom stark entwickelt. Der Telekommunikationsriese habe seinen Umsatz um 3,4 Prozent auf 115,8 Milliarden Euro und das operative Ergebnis um 6,2 Prozent auf 43,0 Milliarden Euro steigern können. Positiv entwickelt habe sich auch der Free Cash Flow, der mit 19,2 Milliarden Euro rund 20 Prozent über dem Vorjahreswert liege. Gleichzeitig sei der Gewinn von 17,8 Milliarden auf 11,2 Milliarden Euro gesunken. Dieser deutliche Rückgang sei vor allem mit dem positiven Sondereffekt durch den Funkturmverkauf im Vorjahr zu erklären.
Der deutsche Telekommunikationskonzern profitiere aktuell vor allem von den herausragenden Zahlen seiner US-Tochter T-Mobile, die 2024 einen großen Zulauf neuer Kunden verzeichnet habe. Deren Chef Mike Sievert plane indessen Übernahmen von U.S. Cellular, Lumos und Metronet, was die Glasfaserpräsenz ausbauen und insgesamt die Expansion des Telekom-Imperiums weiter vorantreiben solle.
Nach dem Rekordjahr solle das EBITDA 2025 um weitere 4,5 Prozent auf 44,9 Milliarden Euro anwachsen und der Free Cash Flow solle in diesem Jahr 19,9 Milliarden Euro betragen. Diese vorsichtigen Prognosen von der Unternehmensführung lägen allerdings deutlich unter den Analystenerwartungen. Grund für die Abweichungen seien unterschiedliche Wechselkursannahmen.
An die Telekom-Aktionäre habe das Bonner Unternehmen heute zugleich freundliche Signale gesendet: Für das abgelaufene Jahr würden sie eine Dividende von 90 Cent je Aktie kassieren, was einer Rendite von 2,6 Prozent entspreche. Eine Dividende so hoch wie nie. Zusätzlich habe das Unternehmen für 2025 Aktienrückkäufe in Höhe von bis zu zwei Milliarden Euro geplant.
Der verhaltene Ausblick komme bei den Aktionären nicht gut an. An der Frankfurter Börse verzeichne die Telekom-Aktie aktuell ein Minus von vier Prozent. Der heutige Rücksetzer dürfte aber lediglich eine kurze Verschnaufpause nach dem guten Lauf der letzten eineinhalb Jahre darstellen.
Die fundamentalen Daten sowie das charttechnische Bild sprechen nach wie vor dafür, auf das Unternehmen zu setzen, so Annalena Götz von "Der Aktionär". (Analyse vom 26.02.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Deutsche Telekom. (26.02.2025/ac/a/d)
Annalena Götz vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Deutsche Telekom AG (ISIN: DE0005557508, WKN: 555750, Ticker-Symbol: DTE) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Die Deutsche Telekom habe heute Morgen ihre Jahresbilanz vorgelegt. Trotz eines soliden Wachstums liege der Ausblick des DAX-Konzern unter den hoch gesteckten Erwartungen der Analysten. Für Aktionäre gebe es dennoch Grund zur Freude: Sie würden für 2024 die höchste Dividendenausschüttung in der Unternehmensgeschichte erhalten.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr habe sich die Deutsche Telekom stark entwickelt. Der Telekommunikationsriese habe seinen Umsatz um 3,4 Prozent auf 115,8 Milliarden Euro und das operative Ergebnis um 6,2 Prozent auf 43,0 Milliarden Euro steigern können. Positiv entwickelt habe sich auch der Free Cash Flow, der mit 19,2 Milliarden Euro rund 20 Prozent über dem Vorjahreswert liege. Gleichzeitig sei der Gewinn von 17,8 Milliarden auf 11,2 Milliarden Euro gesunken. Dieser deutliche Rückgang sei vor allem mit dem positiven Sondereffekt durch den Funkturmverkauf im Vorjahr zu erklären.
Der deutsche Telekommunikationskonzern profitiere aktuell vor allem von den herausragenden Zahlen seiner US-Tochter T-Mobile, die 2024 einen großen Zulauf neuer Kunden verzeichnet habe. Deren Chef Mike Sievert plane indessen Übernahmen von U.S. Cellular, Lumos und Metronet, was die Glasfaserpräsenz ausbauen und insgesamt die Expansion des Telekom-Imperiums weiter vorantreiben solle.
Nach dem Rekordjahr solle das EBITDA 2025 um weitere 4,5 Prozent auf 44,9 Milliarden Euro anwachsen und der Free Cash Flow solle in diesem Jahr 19,9 Milliarden Euro betragen. Diese vorsichtigen Prognosen von der Unternehmensführung lägen allerdings deutlich unter den Analystenerwartungen. Grund für die Abweichungen seien unterschiedliche Wechselkursannahmen.
An die Telekom-Aktionäre habe das Bonner Unternehmen heute zugleich freundliche Signale gesendet: Für das abgelaufene Jahr würden sie eine Dividende von 90 Cent je Aktie kassieren, was einer Rendite von 2,6 Prozent entspreche. Eine Dividende so hoch wie nie. Zusätzlich habe das Unternehmen für 2025 Aktienrückkäufe in Höhe von bis zu zwei Milliarden Euro geplant.
Der verhaltene Ausblick komme bei den Aktionären nicht gut an. An der Frankfurter Börse verzeichne die Telekom-Aktie aktuell ein Minus von vier Prozent. Der heutige Rücksetzer dürfte aber lediglich eine kurze Verschnaufpause nach dem guten Lauf der letzten eineinhalb Jahre darstellen.
Die fundamentalen Daten sowie das charttechnische Bild sprechen nach wie vor dafür, auf das Unternehmen zu setzen, so Annalena Götz von "Der Aktionär". (Analyse vom 26.02.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Deutsche Telekom. (26.02.2025/ac/a/d)
Archivbeitrag vom 26.02.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.