Aktien des Tages

Deutsche Post: Die charttechnische Lage weiter verschlechtert - Aktienanalyse

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Deutsche Post-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Deutschen Post (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.

Die Aktie der DHL Group habe in der Vorwoche erneut nachgegeben. Für viele Marktteilnehmer - und den Vorstandsvorsitzenden Tobias Meyer, der das niedrige Kursniveau zum Kauf von Aktien im Volumen von 194.000 Euro genutzt habe - sei der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900)-Titel klar unterbewertet. Dieser Meinung seien auch die Experten von Goldman Sachs.

So habe die US-Investmentbank die Einstufung für die DHL Group nach einer Investorenveranstaltung auf "buy" mit einem Kursziel von 51 Euro belassen, was 32 Prozent über dem gestrigen Schlusskurs liege. Analyst Patrick Creuset habe erklärt, die wichtigste Nachricht sei das Zutrauen des Managements in die Wachstumsperspektiven des Express-Geschäfts gewesen. Der Logistikkonzern könne von einer Erholung der Volumina in diesem Segment profitieren.

Das US-Analysehaus Bernstein Research habe das Kursziel für die Dividendentitel von 48,00 auf 46,50 Euro verringert und die Einstufung auf "outperform" belassen. Analyst Alexander Irving habe betont, dass der operative Gewinn (EBIT) hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei. Als Hauptursache dafür sehe er die europäischen Nachfragetrends im Expressgeschäft, die unter anderem eine anhaltende Nachfrageschwäche verursachten. Er habe seine Gewinnprognosen für das laufende und das kommende Jahr reduziert.

Hingegen rate die UBS nun nicht mehr zum Kauf. Analyst Cristian Nedelcu habe sein Anlagevotum von "buy" auf "neutral" abgestuft. Zudem sei das Kursziel von 53 auf 41 Euro gesenkt worden. Nachdem der Logistikkonzern mit Quartalszahlen und Ausblick enttäuscht habe, reduziere er seine operativen Ergebnisschätzungen (EBIT) für 2024 und 2025. Er rechne nun mit einer späteren und schwächeren Erholung im grenzüberschreitenden Expressgeschäft (TDI) als bisher.

"Der Aktionär" halte an seiner Einschätzung fest: Die mittel- bis langfristigen Aussichten für die DHL Group seien weiter relativ gut, zudem sei die Bewertung im Branchenvergleich günstig und das Papier locke mit einer attraktiven Dividendenrendite. Jedoch habe sich die charttechnische Lage weiter verschlechtert. Deshalb dränge sich ein Einstieg aktuell nach wie vor nicht auf.

Wer bereits investiert ist, kann dabeibleiben, der Stoppkurs kann bei 34,00 Euro belassen werden, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär" zur Deutsche Post-Aktie. (Analyse vom 12.03.2024)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Deutsche Post-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Deutsche Post-Aktie:
38,625 EUR +0,26% (12.03.2024, 08:50)

XETRA-Aktienkurs Deutsche Post-Aktie:
38,73 EUR +0,74% (11.03.2024, 17:35)

ISIN Deutsche Post-Aktie:
DE0005552004

WKN Deutsche Post-Aktie:
555200

Ticker-Symbol Deutsche Post-Aktie:
DHL

NASDAQ OTC-Symbol Deutsche Post-Aktie:
DPSTF

Kurzprofil DHL Group:

DHL Group (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) vereint zwei starke Marken: DHL bietet umfangreiche Lösungen in den Bereichen Paketversand, Expressversand, Frachttransport, Supply-Chain-Management und E-Commerce. Deutsche Post ist der größte Postdienstleister Europas und Marktführer im deutschen Briefmarkt. Der Konzern beschäftigt weltweit ca. 600.000 Mitarbeiter*innen. Im Jahr 2023 erzielte der Konzern einen Umsatz von 81,8 Milliarden Euro. (12.03.2024/ac/a/d)

Archivbeitrag vom 12.03.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

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