DHL Group AG
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Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Deutsche Post-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Marion Schlegel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Deutschen Post AG (DHL Group) (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) unter die Lupe.
Mit dem Start ins neue Jahr gebe es einige Veränderungen bei der Post. Der Postversand verlangsame sich, gleichzeitig steige das Porto. Etwas nach oben gehe es zum Jahresstart auch bei der Aktie der DHL Group. Und Analysten würden durchaus Potenzial sehen, dass das Papier im neuen Jahr wieder an Schwung gewinnen könnte.
Wer in Deutschland einen Brief verschicke, müsse dafür ab sofort mehr Geld ausgeben. Das Porto eines normalen, bis zu 20 Gramm schweren Briefs - eines Standardbriefs - koste nun 95 Cent und damit 10 Cent mehr als bisher. Andere Sendungsarten würden sich ebenfalls verteuern, so werde der bis zu 50 Gramm schwere Kompaktbrief 1,10 Euro kosten (bislang 1,00 Euro) und der maximal 500 Gramm schwere Großbrief 1,80 Euro (bislang 1,60 Euro). Das Porto für eine Postkarte betrage wie beim Standardbrief jetzt 95 Cent, diese sei mit 70 Cent bislang deutlich günstiger gewesen als ein Schreiben im Briefumschlag.
Zudem müssten sich Briefversender in mehr Geduld üben. Zum Jahreswechsel sei eine gesetzliche Regelung in Kraft getreten, der zufolge die Deutsche Post die allermeisten Briefe - und zwar 95 Prozent - erst am dritten Werktag nach Einwurf des Briefs beim Adressaten abgegeben haben müsse. Der alte Pflichtwert, wonach 80 Prozent der heute eingeworfenen Menge schon am nächsten Werktag da sein müssten, sei damit Geschichte.
Die Deutsche Post, wie das Briefgeschäft des Logistikriesen DHL heiße, könne wegen des verminderten Zeitdrucks Kosten senken. Der Bonner Konzern verlangsame seine Zustellabläufe aber nicht sofort, sondern schrittweise bis Ende 2026 oder Anfang 2027 - erst dann sollten die Abläufe den neuen Vorgaben entsprechen, dann dürften also die allermeisten Briefe erst nach drei Tagen angekommen sein.
Die Aktie der Deutschen Post könne am ersten Handelstag im neuen Jahr leicht zulegen. In den vergangenen Monaten habe sie massiv unter Druck gestanden. Das US-Analysehaus Bernstein Research habe das Kursziel für DHL Group zwar von 42,50 auf 41,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "outperform" belassen. Zudem zähle Analyst Alexander Irving die Bonner in seinem am Donnerstag vorliegenden Branchenausblick wegen der niedrigen Bewertung nun zu seinen bevorzugten europäischen Logistiktiteln für 2025. DHL dürfte am stärksten von der anstehenden Geschäftserholung profitieren, auch wenn diese noch auf sich warten lasse, habe der Experte erklärt.
Zuletzt sei es dem Papier der Deutschen Post zumindest gelungen, die Marke von 34 Euro zurückzuerobern. Von einem klaren Befreiungsschlag sei die Aktie aber weiterhin deutlich entfernt.
Derzeit drängt sich weiter kein Einstieg auf, so Marion Schlegel von "Der Aktionär". Hier sollte zunächst von der Seitenlinie aus abgewartet werden, bis eine klare Trendwende gelungen sei. Wichtig wäre im nächsten Schritt die Rückeroberung der 36-Euro-Marke. (Analyse vom 02.01.2025)
Enthält Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: DHL Group. (02.01.2025/ac/a/d)
Marion Schlegel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Deutschen Post AG (DHL Group) (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) unter die Lupe.
Mit dem Start ins neue Jahr gebe es einige Veränderungen bei der Post. Der Postversand verlangsame sich, gleichzeitig steige das Porto. Etwas nach oben gehe es zum Jahresstart auch bei der Aktie der DHL Group. Und Analysten würden durchaus Potenzial sehen, dass das Papier im neuen Jahr wieder an Schwung gewinnen könnte.
Wer in Deutschland einen Brief verschicke, müsse dafür ab sofort mehr Geld ausgeben. Das Porto eines normalen, bis zu 20 Gramm schweren Briefs - eines Standardbriefs - koste nun 95 Cent und damit 10 Cent mehr als bisher. Andere Sendungsarten würden sich ebenfalls verteuern, so werde der bis zu 50 Gramm schwere Kompaktbrief 1,10 Euro kosten (bislang 1,00 Euro) und der maximal 500 Gramm schwere Großbrief 1,80 Euro (bislang 1,60 Euro). Das Porto für eine Postkarte betrage wie beim Standardbrief jetzt 95 Cent, diese sei mit 70 Cent bislang deutlich günstiger gewesen als ein Schreiben im Briefumschlag.
Zudem müssten sich Briefversender in mehr Geduld üben. Zum Jahreswechsel sei eine gesetzliche Regelung in Kraft getreten, der zufolge die Deutsche Post die allermeisten Briefe - und zwar 95 Prozent - erst am dritten Werktag nach Einwurf des Briefs beim Adressaten abgegeben haben müsse. Der alte Pflichtwert, wonach 80 Prozent der heute eingeworfenen Menge schon am nächsten Werktag da sein müssten, sei damit Geschichte.
Die Deutsche Post, wie das Briefgeschäft des Logistikriesen DHL heiße, könne wegen des verminderten Zeitdrucks Kosten senken. Der Bonner Konzern verlangsame seine Zustellabläufe aber nicht sofort, sondern schrittweise bis Ende 2026 oder Anfang 2027 - erst dann sollten die Abläufe den neuen Vorgaben entsprechen, dann dürften also die allermeisten Briefe erst nach drei Tagen angekommen sein.
Die Aktie der Deutschen Post könne am ersten Handelstag im neuen Jahr leicht zulegen. In den vergangenen Monaten habe sie massiv unter Druck gestanden. Das US-Analysehaus Bernstein Research habe das Kursziel für DHL Group zwar von 42,50 auf 41,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "outperform" belassen. Zudem zähle Analyst Alexander Irving die Bonner in seinem am Donnerstag vorliegenden Branchenausblick wegen der niedrigen Bewertung nun zu seinen bevorzugten europäischen Logistiktiteln für 2025. DHL dürfte am stärksten von der anstehenden Geschäftserholung profitieren, auch wenn diese noch auf sich warten lasse, habe der Experte erklärt.
Zuletzt sei es dem Papier der Deutschen Post zumindest gelungen, die Marke von 34 Euro zurückzuerobern. Von einem klaren Befreiungsschlag sei die Aktie aber weiterhin deutlich entfernt.
Derzeit drängt sich weiter kein Einstieg auf, so Marion Schlegel von "Der Aktionär". Hier sollte zunächst von der Seitenlinie aus abgewartet werden, bis eine klare Trendwende gelungen sei. Wichtig wäre im nächsten Schritt die Rückeroberung der 36-Euro-Marke. (Analyse vom 02.01.2025)
Enthält Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: DHL Group. (02.01.2025/ac/a/d)
Archivbeitrag vom 02.01.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.