Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Deutsche Post-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Bonner Logistikriesen Deutsche Post AG (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) unter die Lupe.
Im Vorstand der DHL Group werde man es vermutlich kaum noch abwarten können. Denn bald könne der DAX-Konzern eine fragwürdige Praxis beenden. Es gehe um die gesetzliche Vorschrift, wonach 80 Prozent der heute eingeworfenen Briefe am nächsten Werktag beim Empfänger sein müssten. Dadurch seien oft Nachflüge notwendig.
Doch künftig wolle die Deutsche Post bei der Beförderung von Briefen die Deutsche Post auf Flugzeuge verzichten und damit eine jahrzehntelange, unter Klimaschutz-Aspekten ganz klar negative Praxis, beenden. Man habe entschieden, die bisherigen Brief-Nachttransporte in der Luft in Deutschland Ende März einzustellen, habe das Unternehmen heute auf Anfrage mitgeteilt.
Derzeit seien für die Post noch drei Flieger an fünf Werktagen pro Woche im Einsatz, und zwar zwischen Stuttgart und Berlin, Hannover und München sowie Hannover und Stuttgart - pro Nacht hin und zurück, also 30 Nachtflüge zur Briefbeförderung pro Woche. Um eine staatliche Auflage einzuhalten und einen Teil der Briefe möglichst schnell zu befördern, habe die Post jahrzehntelang auf Nachtflieger zurückgegriffen. Doch derzeit arbeite die Bundesregierung an einer Novelle des veralteten Postgesetzes und diese solle am Ende des Frühjahrs abgeschlossen sein.
In der Reform solle der für die Post geltende Zeitdruck beim Brieftransport wesentlich abgeschwächt werden. Dies wiederum nehme die Post zum Anlass, besagte Nachtflieger zu streichen und auf der Langdistanz stattdessen komplett auf Lastwagen und Güterzüge zu setzen.
Dass die DHL Group die Einstellung der Nachtflüge bereits vor dem Abschluss der Reform entscheide, liege nach Auskunft eines Sprechers auch daran, dass sich die Verträge mit den Airlines Eurowings und TUI fly ansonsten um einen gewissen Zeitraum verlängert hätten. Zudem herrsche in der Politik inzwischen weitgehend Konsens, den gesetzlichen Zeitdruck für die Post angesichts der veränderten Nachfrage im Digitalzeitalter deutlich aufzuweichen.
Ein nahendes Ende des veralteten Postgesetzes wäre nicht nur gut für das Klima, sondern auch für die Gewinnentwicklung der DHL Group. Diesbezüglich dürfte es in den nächsten Jahren wieder nach oben gehen. Dementsprechend würden die Aussichten für die günstig bewertete Aktie gut bleiben. Doch angesichts des angeschlagenen Charts dränge sich derzeit kein Einstieg auf.
Wer bereits investiert ist, beachtet weiterhin den Stopp bei 34,00 Euro, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär". (Analyse vom 06.03.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze Deutsche Post-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Deutsche Post-Aktie:
38,955 EUR -6,19% (06.03.2024, 14:55)
XETRA-Aktienkurs Deutsche Post-Aktie:
39,06 EUR -6,31% (06.03.2024, 14:40)
ISIN Deutsche Post-Aktie:
DE0005552004
WKN Deutsche Post-Aktie:
555200
Ticker-Symbol Deutsche Post-Aktie:
DHL
NASDAQ OTC-Symbol Deutsche Post-Aktie:
DPSTF
Kurzprofil DHL Group:
DHL Group (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) vereint zwei starke Marken: DHL bietet umfangreiche Lösungen in den Bereichen Paketversand, Expressversand, Frachttransport, Supply-Chain-Management und E-Commerce. Deutsche Post ist der größte Postdienstleister Europas und Marktführer im deutschen Briefmarkt. Der Konzern beschäftigt weltweit ca. 600.000 Mitarbeiter*innen. Im Jahr 2023 erzielte der Konzern einen Umsatz von 81,8 Milliarden Euro. (06.03.2024/ac/a/d)
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Bonner Logistikriesen Deutsche Post AG (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) unter die Lupe.
Im Vorstand der DHL Group werde man es vermutlich kaum noch abwarten können. Denn bald könne der DAX-Konzern eine fragwürdige Praxis beenden. Es gehe um die gesetzliche Vorschrift, wonach 80 Prozent der heute eingeworfenen Briefe am nächsten Werktag beim Empfänger sein müssten. Dadurch seien oft Nachflüge notwendig.
Doch künftig wolle die Deutsche Post bei der Beförderung von Briefen die Deutsche Post auf Flugzeuge verzichten und damit eine jahrzehntelange, unter Klimaschutz-Aspekten ganz klar negative Praxis, beenden. Man habe entschieden, die bisherigen Brief-Nachttransporte in der Luft in Deutschland Ende März einzustellen, habe das Unternehmen heute auf Anfrage mitgeteilt.
Derzeit seien für die Post noch drei Flieger an fünf Werktagen pro Woche im Einsatz, und zwar zwischen Stuttgart und Berlin, Hannover und München sowie Hannover und Stuttgart - pro Nacht hin und zurück, also 30 Nachtflüge zur Briefbeförderung pro Woche. Um eine staatliche Auflage einzuhalten und einen Teil der Briefe möglichst schnell zu befördern, habe die Post jahrzehntelang auf Nachtflieger zurückgegriffen. Doch derzeit arbeite die Bundesregierung an einer Novelle des veralteten Postgesetzes und diese solle am Ende des Frühjahrs abgeschlossen sein.
In der Reform solle der für die Post geltende Zeitdruck beim Brieftransport wesentlich abgeschwächt werden. Dies wiederum nehme die Post zum Anlass, besagte Nachtflieger zu streichen und auf der Langdistanz stattdessen komplett auf Lastwagen und Güterzüge zu setzen.
Dass die DHL Group die Einstellung der Nachtflüge bereits vor dem Abschluss der Reform entscheide, liege nach Auskunft eines Sprechers auch daran, dass sich die Verträge mit den Airlines Eurowings und TUI fly ansonsten um einen gewissen Zeitraum verlängert hätten. Zudem herrsche in der Politik inzwischen weitgehend Konsens, den gesetzlichen Zeitdruck für die Post angesichts der veränderten Nachfrage im Digitalzeitalter deutlich aufzuweichen.
Ein nahendes Ende des veralteten Postgesetzes wäre nicht nur gut für das Klima, sondern auch für die Gewinnentwicklung der DHL Group. Diesbezüglich dürfte es in den nächsten Jahren wieder nach oben gehen. Dementsprechend würden die Aussichten für die günstig bewertete Aktie gut bleiben. Doch angesichts des angeschlagenen Charts dränge sich derzeit kein Einstieg auf.
Wer bereits investiert ist, beachtet weiterhin den Stopp bei 34,00 Euro, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär". (Analyse vom 06.03.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze Deutsche Post-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Deutsche Post-Aktie:
38,955 EUR -6,19% (06.03.2024, 14:55)
XETRA-Aktienkurs Deutsche Post-Aktie:
39,06 EUR -6,31% (06.03.2024, 14:40)
ISIN Deutsche Post-Aktie:
DE0005552004
WKN Deutsche Post-Aktie:
555200
Ticker-Symbol Deutsche Post-Aktie:
DHL
NASDAQ OTC-Symbol Deutsche Post-Aktie:
DPSTF
Kurzprofil DHL Group:
DHL Group (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) vereint zwei starke Marken: DHL bietet umfangreiche Lösungen in den Bereichen Paketversand, Expressversand, Frachttransport, Supply-Chain-Management und E-Commerce. Deutsche Post ist der größte Postdienstleister Europas und Marktführer im deutschen Briefmarkt. Der Konzern beschäftigt weltweit ca. 600.000 Mitarbeiter*innen. Im Jahr 2023 erzielte der Konzern einen Umsatz von 81,8 Milliarden Euro. (06.03.2024/ac/a/d)
Archivbeitrag vom 06.03.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.