Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Deutsche Post-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Deutschen Post AG (DHL Group) (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) unter die Lupe.
Die Deutsche Post dürfe wieder an der Preisschraube drehen. Wer einen Standardbrief in Deutschland verschicke, müsse ab Januar des kommenden Jahres 95 Cent zahlen und damit 10 Cent mehr als bislang. Das habe die Deutsche Post beantragt. Die Zustimmung der Bundesnetzagentur stehe noch aus, das dürfte aber eine Formsache sein. Andere Sendungsarten würden sich ebenfalls verteuern.
Die Sendungsmengen von Briefen und Postkarten würden seit Jahren schrumpfen. Die Menschen würden in ihrer Alltagskommunikation stärker auf digitale Medien setzen, der Brief spiele bestenfalls noch eine Nebenrolle. Eine Forsa-Umfrage mache deutlich: Der Brief sei im Alltag der Menschen auf dem Rückzug.
Für die Deutsche Post sei diese Entwicklung ein Problem. Die Stückzahlen würden sinken, während der Kostenapparat angesichts höherer Energiepreise und gestiegener Löhne teurer werde. Das Unternehmen müsse staatliche Vorschriften einhalten, seine Briefkästen und Filialen - meistens Einzelhändler mit Post-Schalter - dürften nicht allzu weit weg sein von den Haushalten.
So eine Infrastruktur koste Geld. Seien in einem Briefkasten nur noch halb so viele Briefe wie früher, so habe die Firma auch weniger Geld in die Kasse bekommen und die sogenannten Stückkosten - also die für die Sendungsbeförderung nötigen Kosten pro Brief - seien deutlich höher als früher. Zwar arbeite der Logistiker effizienter als früher, das reiche jedoch längst nicht aus, um den Kostenanstieg wettzumachen, zumal noch in Klimaschutz-Maßnahmen - etwa Elektrofahrzeuge - investiert werde. Wegen der höheren Kosten gewähre die Bundesnetzagentur der Deutschen Post zur Preiserhöhung einen Spielraum von 10,5% - um diesen Wert dürfe sich der Briefversand insgesamt in Deutschland im Januar verteuern. Die Deutsche Post habe noch mehr verlangt, mit dieser Forderung aber eine Abfuhr bekommen.
Die mittel- bis langfristigen Aussichten für die DHL Group würden gut bleiben und der Dividendentitel sei nach wie vor günstig bewertet. Allerdings sei der Chart weiterhin deutlich angeschlagen, weshalb sich ein Kauf derzeit nicht aufdränge. Wer bereits investiert sei, sollte den Stoppkurs bei 34 Euro im Auge behalten, so Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 13.11.2024)
(Mit Material von dpa-AFX)
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: DHL Group.
Der Vorstand der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Leon Müller, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: DHL Group.
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (13.11.2024/ac/a/d)
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Deutschen Post AG (DHL Group) (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) unter die Lupe.
Die Deutsche Post dürfe wieder an der Preisschraube drehen. Wer einen Standardbrief in Deutschland verschicke, müsse ab Januar des kommenden Jahres 95 Cent zahlen und damit 10 Cent mehr als bislang. Das habe die Deutsche Post beantragt. Die Zustimmung der Bundesnetzagentur stehe noch aus, das dürfte aber eine Formsache sein. Andere Sendungsarten würden sich ebenfalls verteuern.
Die Sendungsmengen von Briefen und Postkarten würden seit Jahren schrumpfen. Die Menschen würden in ihrer Alltagskommunikation stärker auf digitale Medien setzen, der Brief spiele bestenfalls noch eine Nebenrolle. Eine Forsa-Umfrage mache deutlich: Der Brief sei im Alltag der Menschen auf dem Rückzug.
Für die Deutsche Post sei diese Entwicklung ein Problem. Die Stückzahlen würden sinken, während der Kostenapparat angesichts höherer Energiepreise und gestiegener Löhne teurer werde. Das Unternehmen müsse staatliche Vorschriften einhalten, seine Briefkästen und Filialen - meistens Einzelhändler mit Post-Schalter - dürften nicht allzu weit weg sein von den Haushalten.
So eine Infrastruktur koste Geld. Seien in einem Briefkasten nur noch halb so viele Briefe wie früher, so habe die Firma auch weniger Geld in die Kasse bekommen und die sogenannten Stückkosten - also die für die Sendungsbeförderung nötigen Kosten pro Brief - seien deutlich höher als früher. Zwar arbeite der Logistiker effizienter als früher, das reiche jedoch längst nicht aus, um den Kostenanstieg wettzumachen, zumal noch in Klimaschutz-Maßnahmen - etwa Elektrofahrzeuge - investiert werde. Wegen der höheren Kosten gewähre die Bundesnetzagentur der Deutschen Post zur Preiserhöhung einen Spielraum von 10,5% - um diesen Wert dürfe sich der Briefversand insgesamt in Deutschland im Januar verteuern. Die Deutsche Post habe noch mehr verlangt, mit dieser Forderung aber eine Abfuhr bekommen.
Die mittel- bis langfristigen Aussichten für die DHL Group würden gut bleiben und der Dividendentitel sei nach wie vor günstig bewertet. Allerdings sei der Chart weiterhin deutlich angeschlagen, weshalb sich ein Kauf derzeit nicht aufdränge. Wer bereits investiert sei, sollte den Stoppkurs bei 34 Euro im Auge behalten, so Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 13.11.2024)
(Mit Material von dpa-AFX)
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: DHL Group.
Der Vorstand der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Leon Müller, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: DHL Group.
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (13.11.2024/ac/a/d)
Archivbeitrag vom 13.11.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.