Aktien des Tages

Deutsche Post Aktie: Chart immer noch etwas angeschlagen

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Deutsche Post-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Deutschen Post (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.

Der DAX sei erstmals in seiner Geschichte über die Marke von 20.000 Punkten geklettert. Doch nicht bei allen Mitgliedern im Leitindex laufe es derzeit rund. So arbeite etwa die Aktie des Logistikriesen DHL Group nach einigen gescheiterten Versuchen aktuell wieder einmal daran, einen nachhaltigen Boden auszubilden. J.P. Morgan sei bei diesem Unterfangen keine große Hilfe.

Denn die US-Bank habe nun das Kursziel für die DHL-Papiere von 47,00 auf 42,50 Euro verringert. Das Anlagevotum laute zwar weiterhin "overweight", allerdings seien die Dividendentitel von J.P. Morgans "Analyst Focus List" gestrichen worden. Analystin Alexia Dogani habe dies damit begründet, dass das Wachstum des Logistikkonzerns im kommenden Jahr "weniger klar" sei. In einem Ausblick für die gesamte Logistik- und Transportbranchen habe sie erklärt, dass ihr Favorit innerhalb der Logistikbranche nun der dänische Konzern DSV sei.

Indes habe sich die DHL-Tochter DHL Supply Chain "eine kontrollierende Beteiligung" an der britischen Brandpath Group gesichert. Über den Preis, den der Bonner Logistikriese an die britische PJ Investment Group zahlen müsse, sei Stillschweigen vereinbart worden. Auch über weitere Details wie beispielsweise die genaue Höhe der Beteiligung seien zunächst keine Angaben gemacht worden. Brandpath biete weltweit Fulfillment-Dienstleistungen für E-Commerce-Unternehmen an. Die DHL Group habe erklärt, dass die Tochter DHL Supply Chain dadurch besonders kleinen und mittelgroßen Firmen verbesserte eFulfilment-Leistungen anbieten könne. Zum Kundenkreis würden beispielsweise Google, ShipBob oder Localised gehören.

Es bleibe dabei: Die mittel- bis langfristigen Aussichten für die DHL Group seien grundsätzlich gut. Darüber hinaus sei der Dividendentitel nach wie vor günstig bewertet. Allerdings ist der Chart immer noch etwas angeschlagen, weshalb sich ein Kauf derzeit nicht aufdrängt; wer bereits investiert ist, beachtet weiterhin den Stoppkurs bei 34,00 Euro, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär". (Analyse vom 04.12.2024)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: DHL Group. (04.12.2024/ac/a/d)

Archivbeitrag vom 04.12.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

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