Aktien des Tages

Deutsche Börse AG: Eigene Krypto-Plattform gestartet - Aktienanalyse

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Deutsche Börse AG-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Michael Herrmann vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Deutschen Börse AG (ISIN: DE0005810055, WKN: 581005, Ticker-Symbol: DB1, NASDAQ OTC-Symbol: DBOEF) unter die Lupe.

Die Deutsche Börse sei auf den Kryptozug aufgesprungen. Möglich mache das die neue Plattform Deutsche Börse Digital Exchange (DBDX). Dort könnten ab sofort beliebte Kryptowährung wie Bitcoin oder Ethereum gehandelt werden. Damit könnte die Aktie endlich mehr ins Rampenlicht rücken. Verdient hätte sie es allemal.

Die Gruppe Deutsche Börse habe mit der Deutsche Börse Digital Exchange (DBDX) eine eigene Krypto-Plattform gestartet. DBDX solle ein vollständig reguliertes und sicheres Ökosystem für Handel, Abwicklung und Verwahrung von Krypto-Assets bieten und nutze dabei die bestehende Anbindung der Marktteilnehmer.

Die Plattform sei allerdings nur für institutionelle Kunden zugänglich. Diesen wolle die Deutsche Börse vertrauenswürdige Märkte für Krypto-Assets bieten, die sich durch Transparenz und Sicherheit auszeichnen würden und zudem den regulatorischen Erfordernissen entsprechen sollten. Das stärke letztlich auch die Integrität und Sicherheit des gesamten Marktes.

Der Schritt der Deutschen Börse komme nicht überraschend. "Der Aktionär" habe bereits Mitte Februar über die neuen Kryptolizenzen des 2021 übernommenen Tochterunternehmens Crypto Finance berichtet. Diese seien die regulatorische Basis der neuen Plattform. Eine regulierte Plattform für digitale Vermögenswerte sei zudem Teil der Konzernstrategie "Horizon 2026".

Die neue Krypto-Plattform passe zur Strategie von CEO Theodor Weimer, die Deutsche Börse breiter aufzustellen. Bereits heute spiele neben den klassischen Börsenplätzen auch das Segment Investment Management Solutions eine wichtige Rolle, das nicht zuletzt durch den 3,9 Milliarden Euro schweren Zukauf von Simcorp im vergangenen Jahr gestärkt worden sei. Die Sparte steuere bereits jetzt rund ein Viertel zu den Gesamterträgen bei und habe noch höhere Wachstumsperspektiven als das Kerngeschäft.

Die Deutsche Börse werde von vielen Anlegern nach wie vor unterschätzt. Trotz Rekordkursen erhalte die Aktie nur wenig Aufmerksamkeit. Zu Unrecht, denn der Konzern kombiniere ein stabiles Kerngeschäft mit spannenden Zusatzchancen in neuen Geschäftsfeldern. Halte die Marke von 190 Euro, stünden die Chancen gut, dass die Deutsche Börse schon bald weitere Rekordkurse aufstelle. (Analyse vom 05.03.2024)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Deutsche Börse AG-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Deutsche Börse AG-Aktie:
192,05 EUR -0,13% (05.03.2024, 12:38)

XETRA-Aktienkurs Deutsche Börse AG-Aktie:
192,10 EUR -0,21% (05.03.2024, 12:44)

ISIN Deutsche Börse AG-Aktie:
DE0005810055

WKN Deutsche Börse AG-Aktie:
581005

Ticker-Symbol Deutsche Börse AG-Aktie:
DB1

NASDAQ OTC-Symbol Deutsche Börse AG-Aktie:
DBOEF

Kurzprofil Deutsche Börse AG:

Als eine der größten Börsenorganisationen der Welt öffnet die Gruppe Deutsche Börse AG (ISIN: DE0005810055, WKN: 581005, Ticker-Symbol: DB1, NASDAQ OTC-Symbol: DBOEF) Investoren, Finanzinstituten und Unternehmen den Weg zu den globalen Kapitalmärkten. Das Produkt- und Dienstleistungsportfolio des Unternehmens umfasst die gesamte Prozesskette vom Aktien- und Terminhandel über Clearing, Settlement und Custody bis zur Bereitstellung von Marktdaten und der Entwicklung und dem Betrieb der elektronischen Handelssysteme.

Ausfallsichere Systeme und die Integrität des Unternehmens als neutraler Dienstleister bilden die Basis seiner Geschäftsphilosophie. Die Deutsche Börse AG strebt nach der Erfüllung höchster Standards, um innovative Produkte und Dienstleistungen für internationale Finanzmärkte anzubieten. (05.03.2024/ac/a/d)

Archivbeitrag vom 05.03.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

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