Aktien des Tages

DAX-Verlierer adidas: Kampf um die SMA50 - Bleibt die Unterstützung intakt?

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - adidas-Aktienanalyse von XTB:

Die Experten von XTB nehmen die Aktie der adidas AG (ISIN: DE000A1EWWW0, WKN: A1EWWW, Ticker-Symbol: ADS, NASDAQ OTC-Symbol: ADDDF) in einer aktuellen Marktanalyse unter die Lupe.

Gestern (16.10.2024) hätten per Xetra-Schluss 25 Aktien auf der Gewinnerseite gestanden, 15 Aktien seien mit Abschlägen gehandelt worden. Das Ende der Tabelle habe adidas mit einem Abschlag von 6,26 Prozent belegt, Sartorius habe um 4,03 Prozent nachgegeben, QIAGEN NV hätten sich um 2,04 Prozent verbilligt.

Betrachtung im Tageschart


Übergeordnete Einschätzung Daily - Prognose: bullisch

Das Papier habe zu Jahresbeginn zunächst nachgegeben und Anfang Februar das Jahrestief formatiert (160,26 EUR). Das Wertpapier habe sich nachfolgend zwar etwas erholen können, es habe aber noch bis Anfang März gedauert, bis sich verbindliches Kaufinteresse eingestellt habe. Die Nachfrage habe die Aktie über die 200 EUR-Marke geführt, über der sich der Anteilschein dann auch habe festsetzen können. Übergeordnet sei es in den letzten Handelsmonaten in einer Box seitwärts weitergegangen.

Ende Juli, nachdem das Hoch (241,90 EUR) formatiert gewesen sei, sei das Papier zwar aus dieser Box gefallen, habe sich aber in den folgenden Handelstagen wieder aufwärts schieben können, dann aber wieder deutlich nachgegeben. Die Aktie habe sich im September wieder aufwärts schieben können und bei 243,60 EUR das Jahreshoch markiert. In den folgenden Handelstagen habe sich das Papier im Bereich der 239/231 EUR halten können, diese Box aber gestern im Handel aufgegeben. Es sei im Zuge dessen deutlich unter die 230 EUR-Marke gegangen.

Im Tageschart ist erkennbar, dass sich der Anteilschein Mitte Februar über die SMA20 (aktuell bei 231,87 EUR) bzw. die SMA50 (aktuell bei 224,39 EUR) schieben und nachfolgend festsetzen konnte, so die Experten von XTB. Die SMA20 sei bis Mitte Juni ein guter Support gewesen, die Aktie habe sich im Dunstkreis dieser Linie festsetzen können. Diese Durchschnittslinie als auch die SMA50 seien im Zuge des Rücksetzers Ende Juli aufgegeben worden. Der Anteilschein habe sich bis Ende August zwar wieder über beide Linien schieben, aber erst nach einem weiteren Rücksetzer verbindlich von der SMA20 nach Norden lösen können. Der Rücksetzer im Handel gestern sei unter die SMA20 gegangen und habe sich exakt an der SMA50 stabilisieren können.

Wesentlich werde sein, ob sich die Aktie über der SMA50 halten könne. Sollte dies gelingen, so würde die im Umkehrschluss bedeuten, dass der Tagesschluss von gestern heute im Handel nicht bestätigt werde. Erholungsbewegungen hätten wieder die Chance an und über die SMA20 zu laufen.

Werde der Tagesschluss von gestern heute bestätigt, so könnte es mit einer weiteren roten Tageskerze unter die SMA50 gehen. Das Tageschart würde sich eintrüben, wenn es das Papier nicht schaffe, sich im Dunstkreis der SMA50 festzusetzen. Werde die SMA50 aufgegeben, so könnte dies ein Hinweis darauf sein, dass sich weitere Abgaben in Richtung der SMA200 (aktuell bei 211,30 EUR) einstellen könnten.

Betrachtung im 4h Chart


Übergeordnete Einschätzung 4H - Prognose: bullisch/neutral

Im 4h Chart sei erkennbar, dass die Aktie sich im Juli im Dunstkreis der SMA200 (aktuell bei 225,18 EUR) habe stabilisieren können, diese Durchschnittslinie aber im Zuge der Schwäche im August aufgegeben habe. Die Entlastungsbewegung sei im September zwar erneut über diese Linie gegangen, der Anteilschein habe es aber nicht vermocht, sich darüber zu etablieren. Ende September sei der nächste Versuch erfolgt, sich über der SMA200 festzusetzen. Dies sei zunächst auch gelungen. Die Rücksetzer hätten sich jeweils an der SMA20 (aktuell bei 234,10 EUR) bzw. an der SMA50 (aktuell bei 234,44 EUR) stabilisieren und erholen können. Diese Bewegungen würden sich sehr gut aus dem Chart herauslesen lassen. Im Handel gestern sei es in einem Zug wieder unter alle drei Durchschnittslinien gegangen.

Damit habe sich das Chartbild eingetrübt. Es komme jetzt darauf an, ob die Aktie die Kraft habe, sich heute im Handel wieder über die SMA200 zurückzuschieben und vor allem zu etablieren. Gelinge dies, so bestehe die Chance, dass es wieder aufwärts an die SMA20 bzw. die SMA50 gehen könnten.

Gelinge der Move aber nicht, so steige die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Schwäche von gestern weiter ausdehnen könnte. Weitere Abwärtsimpulse wären denkbar, die an das September Tief (207,70 EUR) gehen könnten, so die Experten von XTB in einer aktuellen Marktanalyse. (Analyse vom 17.10.2024)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (17.10.2024/ac/a/d)

Archivbeitrag vom 17.10.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

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