Aktien des Tages

DAX-Verlierer Zalando: Abschlag von 1,81 Prozent

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Zalando-Aktienanalyse von XTB:

Die Experten von XTB nehmen die Aktie der Zalando SE (ISIN: DE000ZAL1111, WKN: ZAL111, Ticker-Symbol: ZAL) in einer aktuellen Marktanalyse unter die Lupe.

Freitag (18.10.2024) hätten per Xetra-Schluss 30 Aktien auf der Gewinnerseite gestanden, zehn Aktien seien mit Abschlägen gehandelt worden. Das Ende der Tabelle habe Zalando mit einem Abschlag von 1,81 Prozent belegt, Commerzbank habe um 1,37 Prozent nachgegeben, Airbus hätten sich um 1,10 Prozent verbilligt.

Betrachtung im Tageschart


Übergeordnete Einschätzung Daily - Prognose: bullisch

Das Papier habe Mitte Januar das Jahrestief (15,96 EUR) formatiert. Es sei von hier aus zunächst moderat aufwärts gegangen. Mitte März habe das Kaufinteresse deutlich zugenommen. Es sei bis Mitte April auf das Jahreshoch gegangen, das bei 27,53 EUR festgestellt worden sei. Von hier aus hätten die Notierungen wieder nachgegeben. Es hätten sich zwar immer wieder moderate Erholungen eingestellt, diese seien aber vergleichsweise zeitnah abverkauft worden. Nachdem GAP down Ende Juni habe die Aktie einige Tage konsolidiert, um nachfolgende wieder aufwärtszulaufen. Die Notierungen hätten im Handelsverlauf wieder unter die 22 EUR-Marke nachgegeben. Die Aktie habe einige Zeit gebraucht, um sich wieder von dieser Marke zu lösen. Die Aufwärtsbewegung, die gefolgt sei, habe ebenfalls nur einen moderaten Charakter gehabt.

Der Rücksetzer im August sei wieder an die 21 EUR-Marke gegangen, aber mehr oder weniger wieder direkt zurückgekauft worden. Die folgende Schwäche sei wieder in den Bereich der 21 EUR-Marke gegangen. Die Aktie habe hier einen Turnaround geschafft und sei im weiteren Handelsverlauf praktisch nur aufwärts gelaufen. Die Tageskerzen hätten zum Teil einen ausgeprägten Charakter gehabt. Seit Anfang Oktober konsolidiere das Wertpapier im Bereich der 28,00/30,50 EUR.

Im Tageschart sei erkennbar, dass sich die Aktie Ende Juni nach dem Rücksetzer unter die SMA200 (aktuell bei 23,37 EUR) ziemlich schnell wieder über diese Durchschnittslinie habe schieben können. Es sei nachfolgend auch über die SMA20 gegangen (aktuell bei 29,38 EUR). Im Bereich der SMA50 (aktuell bei 25,93 EUR) sei es zunächst nicht direkt weiter gegangen. Das Wertpapier habe sich aber im Dunstkreis dieser Linie halten und dann auch über die SMA50 laufen können. Versuche, sich Ende Juli von der SMA20 zu lösen, seien zunächst gescheitert. Es sei in der Konsequenz wieder unter die SMA200 zurückgegangen.

Der Anteilschein habe es aber geschafft, sich mehr oder weniger direkt wieder über diese Linie zurückzuschieben. Nach dem Move zurück über die SMA200 sei es, nach einer kurzen Konsolidierung, erneut über die SMA20/SMA50 gegangen. Aber auch diese Bewegung sei abverkauft worden. Nach einem erneuten Rücksetzer unter alle drei Durchschnittslinien sei die Aktie durchgestartet. Es sei problemlos über die SMA200 gegangen, die SMA20/SMA50 seien als Basis für die folgende Aufwärtsbewegung genutzt worden. Der Anteilschein notiere aktuell stabil über der SMA20.

Das Tageschart sei bullisch zu interpretieren. Solange sich das Wertpapier über der SMA20 halten könne, solange könnte sich die Aufwärtsbewegung weiter fortsetzen. Denkbare Anlaufziele auf der Oberseite könnten die 32,17 EUR bzw. die 37,44 EUR sein.

Vorstellbar sei, dass die Aktie noch einmal zurücksetzen könnte, um Luft zu holen. Rücksetzer bis in den Bereich der SMA20 per Tagesschluss wären unkritisch, wobei die Aktie nachfolgend auch bis zum GAP (27,70 EUR) laufen könnte.

Betrachtung im 4h Chart


Übergeordnete Einschätzung 4H - Prognose: bullisch/neutral

Übergeordnet sei das Papier in den letzten Handelswochen an der SMA200 (aktuell bei 25,25 EUR) entlanggelaufen. Rücksetzer hätten sich immer wieder in Richtung dieser Linie erholen können, Erholungen hätten wieder an diese Linie zurückgesetzt.

Das Papier habe im Zuge der letzten Aufwärtsbewegung Ende Juli noch deutlich über der SMA20 notiert (aktuell bei 30,23 EUR). Die Schwäche, die gefolgt sei, habe die Aktie unter die SMA20 als auch unter die SMA50 (aktuell bei 29,66 EUR)/SMA200 geführt. Mitte September habe sich die Aktie aufwärts schieben und sich nachfolgend verbindlich von der SMA200/SMA50 nach Norden lösen können. Im 4h Chart ist gut herauszulesen, dass die Aktie mehrmals an und unter die SMA20 zurückgesetzt hat, sich aber immer wieder vergleichsweise schnell stabilisieren und erholen konnte, so die Experten von XTB. Ende der letzten Handelswoche sei es wieder unter diese Durchschnittslinie gegangen. Seit Mitte September hätten die Rücksetzer die SMA50 nicht mehr erreicht.

Sollten sich die Abgaben heute im Handel weiter fortsetzen, so könnte die SMA50 erreicht werden. Hier hätte das Wertpapier die Chance zu drehen und wieder aufwärts zu laufen. Gehe es unter diese Durchschnittslinie, so sei wesentlich, ob sich das Papier im Dunstkreis dieser Linie festsetzen könne. Gehe der Kontakt zur SMA50 verloren, so könnte dies ein Hinweis darauf sein, dass sich weitere Abgaben einstellen könnten, die an die 27,70 EUR, an die 26,75 EUR bzw. die 26,60 EUR gehen könnte.

Gelinge dem Papier zu Wochenbeginn einen Richtungswechsel abzubilden, so könnte es direkt wieder an und über die SMA20 gehen. Stellen sich diese Kurmuster ein, so wäre es wichtig, dass sich die Aktie möglichst rasch von der SMA20 nach Norden lösen kann, so die Experten von XTB in einer aktuellen Marktanalyse. (Analyse vom 21.10.2024)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (21.10.2024/ac/a/d)

Archivbeitrag vom 21.10.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

Märkte im Blick
Weiterlesen
Börsenradar